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Brötchentaste plus Anwohnervignette: Piraten werben für neues City-Parkkonzept

Kostenpflichtes Parken künftig auch an der Schäfer- und Schulstraße, kombiniert mit abend- und nächtlichem Anwohnerparken. Die SPD Unna-Oberstadt kann sich im Kern für den Vorschlag der Piratenfraktion erwärmen. „Parkplätze in der Innenstadt sind wichtig!“, unterstreicht sie in einer aktuellen Mitteilung zum Thema Innenstadtparken. Sie sind aber knapp, ZU knapp aus Piratensicht in der Innenstadt West.

Verkehrsberuhigend sollen in dem sehr parknotbetroffenen Innenstadtbereich auch Parkflächen auf der Fahrbahn entstehen, regen die Piraten an. Ein Ortstermin zusammen  mit SPD-Vertretern ging den Vorschlägen voraus. „Ebenso möchten wir auf der Gerhart-Hauptmann-Straße zusätzliche Parkbuchten schaffen. Diese sollen dann nur über die sogenannte Brötchentaste bewirtschaftet werden, also mit einer Höchstparkdauer von 20 Minuten.“

Anwohner könnten die Parkplätze von den Abendstunden bis zum Morgen mit Anwohnerparkausweis bzw. Vignette nutzen, schlagen die Piraten vor. „Somit stärken wir die Gewerbetreibenden und schaffen zusätzlich Parkraum für Anwohner!“

Als verkehrsberuhigter Bereich böte sich die Schäferstraße ab Schulstraße an. Den dortigen Parkplatz besichtigten die Kommunalpolitiker ebenfalls, sprachen über mögliche Überbauung.

„Eigentlich ist es an der Zeit, die bestehende Stellplatzablösesatzung nicht mehr zu verlängern. Ansonsten bestimmt künftig nur noch die Schaffung von Parkplätzen stätdtebauliche Entwicklung – da die privaten Investoren weiter fleißig das Schaffen von Parkraum kostengünstig auf die öffentliche Hand abwälzt.“

Nun gilt es für die Piraten, eine tragfähige Mehrheit für ihren Vorschlag zu gewinnen. „Wir arbeiten dran!“

Innenstadt West Schäferstr. Schulstraße

Um diesen Bereich geht es – Innenstadt West. (Fotorechte bei der Piratenfraktion Unna)

Kommentare (1)

  • Andre Sander via Facebook

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    Mit solchen Systemen sind Innenstädte schon kaputt gemacht worden. Die Anwohner nutzen dann kostenlos alle Parkplätze in der Stadt. Der Kunde von heute, will nicht mehr weit laufen. Ergo, es wird woanders eingekauft. Wenn dann noch das Internet dazu kommt, ist die Innenstadt richtig Tod. Das Konzept ist leicht ausgesprochen, doch wurde nichtbentgangen die eventuellen Folgen gedacht

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