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Borussia Dortmund trauert um Alfred „Aki“ Schmidt

Alfred Schmidt ist tot. Wie der BVB mitteilte, ist die Dortmunder Legende gestern nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren gestorben. Schmidt wurde mit dem BVB 1957 und 1963 Deutscher Meister. Als Kapitän führte er die Mannschaft 1965 zum Sieg im DFB-Pokal und 1966 zum Gewinn des Europapokals der Pokalsieger.

Borussia Dortmund ist unendlich traurig über den Verlust eines großartigen Borussen, der in der kommenden Woche von unserer Mitgliederversammlung für 60 Jahre inmitten der BVB-Familie geehrt worden wäre“, sagte Präsident Dr. Reinhard Rauball: „Aki Schmidt war ein schwarzgelbes Aushängeschild, hat mit dem BVB Meisterschaften gefeiert und den DFB-Pokal gewonnen. Er hat als erster Dortmunder Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft und als Mitglied des ersten deutschen Teams, das je im Europapokal triumphiert hat, Maßstäbe gesetzt. Nach seiner aktiven Karriere war er Trainer, hat sich beim BVB für Fanbelange eingesetzt, bis zuletzt Besuchergruppen durch unser Stadion geführt und aktiv im Ältestenrat mitgewirkt. Ich war gestern noch bei Aki und habe viel Optimismus und Zuversicht in ihm gespürt. Dass er nun so plötzlich von uns gegangen ist, trifft uns alle zutiefst. Borussia Dortmund verneigt sich vor einer großen Persönlichkeit, die den BVB nachhaltig geprägt hat.“

Aki Schmidt war nach seiner großartigen Karriere dem BVB treu geblieben. Er war bis 2007 Fanbeauftragter des BVB und hatte bis zuletzt Führungen durch das Westfalenstadion geleitet. Zudem gehörte der gelernte Stahlarbeiter dem Ältestenrat an. Aki Schmidt sollte am 20. November bei der Jahreshauptversammlung für 60 Jahre Mitgliedschaft beim BVB geehrt werden. DAS – ist echte Liebe!

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Ein großer Name der Fußballgeschichte. Mein Beileid allen betroffenen.

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