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„Bodycams“ für Polizisten seit Samstag im Probeeinsatz

Seit Samstag sind sie probeweise im Einsatz: mobile Körperkameras für Polizisten. Die Bundespolizei testet die sogenannten Bodycams zunächst an großen Hauptbahnhöfen im Ruhrgebiet. Die Erprobungsphase soll ein Jahr dauern. In dieser Zeit will man Aufschlüsse über die Akzeptanz gewinnen, bei den Polizisten ebenso wie bei der Bevölkerung.

Die kleine Videokamera bringen der Polizeibeamte an seiner Weste an und schaltet sie in bestimmten Einsätzen an. Die Bodycams sollen Gewalttäter abschrecken und somit Polizisten vor Übergriffen schützen, schreibt die Bundespolizei. Die „zunehmende Gewalt und Respektlosigkeit gegenüber der Polizei“ verlange nach zusätzlichem Schutz für die Beamten. Durch die Videokameras verspricht sich die Polizei eine präventiv-abschreckende Wirkung gegen Gewalttäter. Zudem hofft sie aufgrund zusätzlicher Videobeweise auch auf empfindlichere Strafen für Gewalttäter.

Bodycams 2

Bodycams 3

Bis zu zehn Kamerasysteme gehören in den nächsten 12 Monaten zur Ausstattung der Bundespolizisten am Kölner und Düsseldorfer Hauptbahnhof. Speziell geschult und mit einer zusätzlichen Funktionsweste ausgestattet, nehmen freiwillig ausgewählte Beamten an der einjährigen Erprobungsphase der Bundespolizei teil.

Die Kameras werden nur bei konkreten Einsatzsituationen eingeschaltet – z. B. bei der Kontrolle von offenkundig gewaltbereiten Personen. Aufzeichnungen werden nur in den Fällen gespeichert, wo diese zur Beweissicherung in einem etwaigen Strafverfahren von Bedeutung sein können.

An den Funktionswesten ist deutlich sichtbar die Aufschrift „Videoüberwachung“ angebracht.

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Kommentare (52)

  • Tanni Krause via Facebook

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    Ich finde es gut ?

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  • Robert Rohmert via Facebook

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    Werden die Videos dann bei „Pleiten, Pech und Pannen“ veröffentlicht?????

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  • Thorsten Drees via Facebook

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    Ich hab es bei Polizei NRW Dortmund schon geschrieben: Ich find es gut! Ich fänd es sogar gut, wenn der Streifengang durch Gebiete wie dem Bahnhof, die Innenstadt usw aufgezeichnet werden. Und es soll mir jetzt keiner mit Überwachungsstaat oder so nem Mumpitz kommen! Ich glaube sogar, daß es 1. für mehr Sicherheit sorgt und 2. wird es hier und da zu unterhaltsamen Begegnungen kommen. Und ein positiver Kontakt zwischen Polizei und Bürger scheint mir momentan sehr wichtig. Also Daumen hoch für die Body-Cam.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir werden die Ergebnisse unseres Stmmungsbildes an die Polizei weiterleiten, Thorsten.

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    • Petra Ch Bröker via Facebook

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      Mit jeder erneuten Durchsicht einer bestimmten Situation per Bodycam können u. U. immer wieder andere kleine aber wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Sie „verlängern“ also die aktuelle Situation. Warum also sollten wir einer präzise Aufklärung eventueller Straftat

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Daumen hoch!

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Ich halte die Bodycams durchaus für ein probates Mittel die Eigensicherung der Polizeibeamten zu erhöhen, sie können in bestimmten Situationen als objektives Beweismittel dienen. Fraglich ist es etwas, ob die Kameras tatsächlich händisch nur in bestimmten Situationen gestartet werden oder permanent durch laufen. Es hat beides seine Vor- und Nachteile. Zumindest sollten sie standardmäßig bei jedem Einsatz gestartet werden, um möglichst den gesamten Ablauf dokumentieren zu können. Letztlich ist es für beide Seiten gut, vermeintlich rechtswidrige Handlungen von Polizeibeamten würden ja ebenfalls dokumentiert, aber ich denke durch die Cams würde auch durchaus deutlich, wie sehr viele Vorwürfe in Bezug auf angeblich rechtswidrige polizeiliche Maßnahmen aus der Luft gegriffen sind. Viele Menschen, auch und besonders Richter und Staatsanwaltschaft, machen sich im wahrsten Sinne des Wortes kein Bild davon, mit welcher Aggression und Gewalt Polizisten umzugehen haben. Da wird dann oftmals vielleicht eher verständlich, warum in einigen Fällen entsprechend hart durchgegriffen werden muss. Cams finden ja in anderen Ländern schon Anwendung, ich glaube die Erfahrungen damit sind ganz gut.

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    • wutbürger fürst

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      Volle Zustimmung, Sven Arnt.
      Ich meine allerdings, die CAM sollte permanent laufen.
      Denn viele schließlich relevante Tatsachen ereignen sich sonst denkbarerweise vor möglichem Einschalten oder nach Abschalten der CAM – zudem könnte eigenes Fehlverhalten ausgeblendet werden.
      Die Kamera erst bei einem als Einsatz erkannten Einsatz einzuschalten, wäre m.E. zu spät,
      weil dem Erkennen der Einsatznotwendigkeit m.E. schon evtl. relevante Umstände vorausgegangen sein müssen , die schließlich die schließlich einen Einsatz erfordern.

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      • Sven Arnt via Facebook

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        Ja dem kann man durchaus folgen. Ich fürchte die Datenschützer werden allerdings genau das verhindern. Es müsste letztlich sichergestellt sein, dass diese Daten umgehend gelöscht werden. Es geht ja auch darum, dass auch alles Persönliche des Polizeibeamten mitgeschnitten wird. Das geht insgesamt dann vielleicht zu weit.

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        • wutbürger fürst

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          Kann ich nachvollziehen. Schwierige Sache, da richtig zu entscheiden.

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  • Freddy Vogt via Facebook

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    Finde ich echt gut. Nur diese affigen Schildchen mit Videos find ich bekloppt

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    • wutbürger fürst

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      Ich finde die Schildchen auch bescheuert.
      „…schaltet sie in bestimmten Einsätzen an. ….“ Die CAM sollte permanent laufen!

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  • Sabine Jorzick via Facebook

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    Ich finde es absolut in Ordnung! !!!

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  • Rene Decker via Facebook

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    wie Thorsten sagt…

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  • Helmut Brune

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    Gute Sache. so können Tathergänge mit video bewiesen werden en eventuell mehr Informationen über die Täter bekommen werden.

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  • Rene Decker via Facebook

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    so würde man auf demos auch sehen ,von wem wirklich die gewalt ausging #journalistwirftböllerundentkommthinterpolizei

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  • Ines Petzold via Facebook

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  • Gabriele Koch via Facebook

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    Gute Sache ‼️

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  • petter Uhlenbusch

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    Ich finde das nicht gut…. Im Gegenteil! Damit wir unsere Polizei noch mehr gegängelt. Und das in Zeiten wo eine verstärkte Polizeipräsenz bitter nötig wäre. Anstatt in sinnvolles Zubehör zu investieren, wird den Sicherheitskräften ein weiterer Hemmschuh verpasst. Besser wäre es gewesen, die Polizei mit weitaus mehr Rechten und Befugnissen auszustatten, damit sie in den anfallenden Aufgaben in vollem und angebrachten Umstand begegnen können.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Wieso Hemmschuh? Mal ernsthaft.

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      • petter Uhlenbusch

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        Naja, die Klientel, die man bedient, orientiert sich ja nicht immer an deutscher Gerichtsbarkeit. Da fällt auch immer wieder mal (im geringsten Fall) ein böses Wort gegenüber den Polizisten. „Rutscht“ da einem Beamten die Hand aus, dann hat man direkt eine Klage am Hals. Wie heisst es so schön „Er­mes­sens­spiel­raum“, den, so finde ich, muss jeder Polizist, vor Ort, der Lage angemessen, für sich entscheiden – und nicht erst überlegen „was sagt das Video dazu?“

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        • petter Uhlenbusch

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          Aber du hast es ja selbst schon beantwortet Sven Arnt. „Viele Menschen, auch und besonders Richter und Staatsanwaltschaft, machen sich im wahrsten Sinne des Wortes kein Bild davon, mit welcher Aggression und Gewalt Polizisten umzugehen haben. Da wird dann oftmals vielleicht eher verständlich, warum in einigen Fällen entsprechend hart durchgegriffen werden muss.“ Verständlich wird dadurch vieles. Aber, ob die Reaktionen der Beamten immer in „Mustergültige“, rechtsstaatliche Formen passen steht auf einem anderen Blatt. Ich persönlich möchte auch nicht Video-überwacht werden. Dazu… schaltest du das Ding nicht ein… heißt es nachher „warum nicht?“

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    • Robert Rohmert via Facebook

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      Befugnisse hat die Polizei zu Genüge nur die Umsetzung wird durch die Justiz erschwert! Da sollte man den Hebel ansetzen!

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    • Marcus Michfelder via Facebook

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      Herr Uhlenbusch, der Hemmschuh sitzt in Düsseldorf und heisst Jäger.

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Schon vom Tisch, die Sache:

    „Hier die offizielle Meinung des Landtages NRW dazu (mit Stand vom 27.02.2015
    Keine Body-Cams für die NRW-Polizei

    (27.2.2015) Die Polizei in NRW soll nicht mit Body-Cams ausgerüstet werden. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion wurde im Innenausschuss mit Stimmen von SPD, GRÜNEN, FDP und PIRATEN abgelehnt.

    Die CDU hatte angeregt, den Einsatz der Mini-Schulterkameras nach hessischem Vorbild auch in Nordrhein-Westfalen zu testen. Hintergrund des Antrags waren vermehrte Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten. Potenzielle Angreifer sollten durch die Kameras abgeschreckt werden. In Hessen habe die Polizei gute Erfahrungen mit den Body-Cams gemacht. Während einer Anhörung im Januar hatten sich Vertreter der Polizei-Gewerkschaften für einen Versuch auch in NRW ausgesprochen, andere Experten jedoch auf eine fehlende Rechtsgrundlage hingewiesen. Zudem könne der Einsatz der Kameras dem Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Polizei schaden.“

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Polizei Dortmund ergänzt dazu Folgendes:

    „Hier die offizielle Meinung des Landtages NRW dazu (mit Stand vom 27.02.2015
    Keine Body-Cams für die NRW-Polizei

    (27.2.2015) Die Polizei in NRW soll nicht mit Body-Cams ausgerüstet werden. Ein entsprechender Antrag der CDU-Fraktion wurde im Innenausschuss mit Stimmen von SPD, GRÜNEN, FDP und PIRATEN abgelehnt.

    Die CDU hatte angeregt, den Einsatz der Mini-Schulterkameras nach hessischem Vorbild auch in Nordrhein-Westfalen zu testen. Hintergrund des Antrags waren vermehrte Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten. Potenzielle Angreifer sollten durch die Kameras abgeschreckt werden. In Hessen habe die Polizei gute Erfahrungen mit den Body-Cams gemacht. Während einer Anhörung im Januar hatten sich Vertreter der Polizei-Gewerkschaften für einen Versuch auch in NRW ausgesprochen, andere Experten jedoch auf eine fehlende Rechtsgrundlage hingewiesen. Zudem könne der Einsatz der Kameras dem Vertrauensverhältnis zwischen Bürgern und Polizei schaden.“

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  • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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    Finde ich gut. Damit man dem Otto-Normal-Bürger im Bewegtbild mit Ton die real existierende Situation auf deutschen Straßen vorführen kann.
    I.Ü. sind die Grünen – die ja sonst immer größtmögliche Transparenz auf Seiten der Polizei einfordern (personalisierte Hundertschaften bei Demos etc..) – dagegen:
    http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Polizeigewerkschaft-fordert-Bodycams-Gruene-haben-Bedenken-_arid,141428.html
    Wären doch ca. 80% der dann hergestellten Aufnahmen ein Affront gegen das eigene, ständig propagierte Weltbild.

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  • wutbürger fürst

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    Merkt ihr „Gutmenschen“, wie die Ausländer unser Land, unsere Gesellschaft jetzt schon verändern?!
    Kleine Schritte durchaus in Richtung Islamisierung.

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  • petter Uhlenbusch

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    Jahrelang wurde an allen Ecken und Kanten gespart. Polizei und Bundeswehr in marodestem Zustand. Die obersten Dienstherren haben es ja noch nicht einmal hinbekommen , für ihre Schutzbefohlenen Polizeibeamten adäquate Wintermützen zu beschaffen. Vielleicht sollten die Verantwortlichen die Polizisten erst einmal mit den nötigsten Basics ausstatten.

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    • petter Uhlenbusch

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      … und um das noch einmal klar zu stellen: Meine Kritik richtet sich in keinem Fall gegen unsere Polizeibeamten, die in ganz Deutschland, Tag für Tag ihren, nicht ungefährlichen, Beruf ausüben. Dafür meine Hochachtung verbunden mit größtem Dank!!!

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      • wutbürger fürst

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        Dem schließe ich michan.

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  • Mör Ti via Facebook

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    Gute Sache! Wenn die Aufzeichnungen als Beweismaterial vor Gericht Gültigkeit haben, ist das ein klarer Vorteil für alle Beteiligten. Sowohl für die Polizei als auch für den Bürger. Insofern er sich, und auch die Polizei korrekt verhalten hat. ?

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  • M.B.

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    Jahrzehntelang haben wir so etwas nicht ansatzweise gebraucht. Weder auf Bahnhöfen noch an den Polizisten. Was hat sich geändert? Ich denke, wir wissen es alle. Warum wird nicht die Ursache beseitigt?
    Jetzt hofft die Polizei durch Körper-Kameras auf eine „abschreckende Wirkung auf Gewalttäter…“
    Die angesprochenen Gewalttäter waren also bislang von Polizisten mit Pistolen nicht sonderlich abgeschreckt…da werden sie ja jetzt bei den Kameras vor Angst unter sich gehen lassen…
    Wir lesen doch – auch hier- jeden Tag, wie Täter, wo die Sachlage glasklar und unstrittig ist, weiterhin zB Sozialbetrug begehen oder rauben können.
    Was soll dann noch ein Video von der Festnahme des in 5 Städten angemeldeten Asylbetrügers mit 8 Handys und 3 Geldbörsen in der Tasche weiter bewirken? Lediglich Widerstand bei der Verhaftung wird da dokumentiert.
    Ich sehe das eher wie @Wutbürger Fürst oben: Ein weiterer Schritt in Richtung Totalüberwachung.
    Anstatt von den Ursachen, verabschieden wir uns von unseren Freiheiten.
    Wir agieren nicht, wir reagieren.

    Und wenn der Verdacht besteht, die Richter würden die Realität auf der Straße nicht kennen, bekommen die eben zweimal im Monat Freitag und Samstag eine Polizeiuniform an und werden einer Streife in interessanter Gegend zugeteilt.
    Die Zeit wird ihnen dann vom Urlaub abgezogen, bis sich Realität und virtuelle Realität angenähert haben.
    Quasi Lehrgang oder paralleles Praktikum.

    Ach ja, die Kamera auch in der Pommesbude und der Toilette laufen lassen. Nicht, daß ein Funkspruch unregistriert eingeht…

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    • wutbürger fürst

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      Auch hier meine unbedingte Zustimmung. Alles gut auf den Punkt gebracht.
      Es wird -zu unserem Nachteil- an den Symptomen gedoktert, nicht an den Ursachen.

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  • Sascha Krieg

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    Ich wage zu bezweifeln, dass Gewaltbereite Personen von so einer pisseligen Kamera abgeschreckt werden, und sie weiter den Herren der Schöpfung eine ihrer Fäuste in die Kauleiste schrauben!
    Man wird es sehen

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  • Marcus Michfelder via Facebook

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    Ist schon komisch, dass die Sozis auf einmal eine Meinungsänderung vollziehen. Denn nach dwm 13.11.2015 hatte Herr Jäger und Mutti Kraft noch vehement dagegen gestimmt. Hat das etwa mit den Ereignissen vom Kölner HBF zutun oder sind es die Umfragewerte der SPD die jetzt zum handeln führen? Über soviel Verlogenheit kann man noch nicht einmal den Kopf schütteln, man erstarrt vor Entsetzen.

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  • M.B.

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    Ja, man könnte glatt auf den Gedanken kommen, die Sache in Köln war geplant.
    Abgesprochen war sie ja auch. Und Sprachspickzettel hatten die Täter auch dabei.
    Fragt sich nur noch, wer das so geplant hatte…

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  • Sandra Bier via Facebook

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    Super Idee, bei den ganzen Bekloppten auf der Welt!

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  • Mehmet Türkmen via Facebook

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    insanların vücutunu çıplak konturol kamarası büyük tiren istasyonlarında

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