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Blutspuren am Güterzug – Strecke bei Lünen über eine Stunde gesperrt

Erst ein heftiger Schlag – danach Blutspuren am Güterzug. Beides zusammen rief heute Nacht an der Zugstrecke Waltrop-Lünen die Bundespolizei auf de Plan. Die Strecke wurde für etwas mehr als eine Stunde gesperrt, um herauszufinden, was passiert war. Die Einsatzkräfte wurden schließlich fündig…

Gegen 00:45 Uhr war der Güterzug in Richtung Lünen unterwegs, als der Triebfahrzeugführer im Bereich der Verbandstraße in Lünen plötzlich einen Schlag bemerkte. Bei einer Untersuchung des Zuges im Bahnhof Lünen-Süd fanden sich Blutspuren am Triebfahrzeug.

Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei suchten daraufhin den Streckenabschnitt ab. In großer Sorge, dass ein Mensch von dem Güterzug erfasst worden war. Die Sperrung von 00:50 Uhr bis 02:12 Uhr führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf, das nahmen Bahn und Polizei in Kauf. Schließlich mussten sie wissen, was da passiert war.

Im Bereich der Verbandstraße wurden die Einsatzkräfte schließlich fündig. Das Blut gehörte zu einem Reh. Es lag verendet neben den Gleisen, war von dem Zug erfasst und augenscheinlich sofort getötet worden.

Der Güterzug nahm anschließend seine Fahrt wieder auf. Die Polizei zeigt sich in ihrer Mitteilung erleichtert darüber, dass kein Mensch zu Schaden kam.

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