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Blutiger Streit in Asylunterkunft: Einer umquartiert, der andere im Krankenhaus

Die Musik war zu laut – da rastete ein Bewohner aus. Nach einer blutigen Schlägerei in einer Asylunterkunft in Anröchte/Kreis Soest  landete ein junger Mann aus Syrien  gestern Abend im Krankenhaus. Sein Kontrahent wurde in eine andere Einrichtung verlegt. Nun befasst sich die Justiz mit dem Fall.

Die beiden Syrer gerieten nach Mitteilung der Polizei am frühen Samstagabend wegen zu lauter Musik aneinander. Der Streit setzte sich dann auf der Straße fort. Einer der beiden Männer schwang einen Stuhl und versuchte damit, auf seinen Kontrahenten einzuprügeln. Sein Gegner ließ daraufhin die Fäuste sprechen. Und er schlug derart hart zu, dass der Stuhlschwinger zu Boden stürzte und mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste.

„Der Faustschläger wurde in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt in eine andere Einrichtung verlegt“, schildert die Polizei die Konsequenz aus diesem Vorfall. „Mit dem Sachverhalt werden sich nun die Polizei und die Justiz befassen.“

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Hitzköpfe! Eine der kennmerkenden Eigenschaften der Musik ist ja, daß sie mit Geräusch verbunden ist.

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    • Wierumer

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      Hitzköpfe?? eher Arschlöcher deren Auseinandersetzung wieder zu Lasten der Allgemeinheit geht. Die Krankenhauskosten dürfen wir mit erhöhten Beiträgen bei der Krankenkasse ausgleichen.

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