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Blind vor Eifersucht mit Messer auf Ehefrau gestürzt: Geständnis

Offenbar blind vor Eifersucht stürzte sich der 31jährige Afghane mit einem Messer auf seine junge Ehefrau und verletzte sie schwer – während die beiden Kleinkinder alles mit ansahen. So soll sich die Bluttat Anfang Februar in einer Asylbewerberunterkunft im Dortmunder Süden abgespielt haben (wir berichteten). Heute hat vor dem Dortmunder Landgericht der Prozess gegen den 31jährigen begonnen. Er hat gestanden.

Aber, so beteuerte der Angeklagte laut dem Prozessbericht im WDR: Er habe seine Frau nicht töten wollen. Von Eifersucht getrieben, hatte der Familienvater das Handy seiner Frau durchsucht und war dabei auf Kontakte zu einem anderen Mann gestoßen, die schon seit Längerem bestanden hatten. Der blutige Angriff auf die 24jährige Ehefrau passierte dann um 0.30 in der Frühe im Beisein der beiden Kleinkinder des Ehepaares. Die Kleinen wurden direkt am Morgen nach der Tat dem Jugendamt überfürwortet. Die 24jährige Mutter, die sich aus dem Zimmer zum Sicherheitsdienst der Unterkunft flüchten konnte, wurde so schwer verletzt, dass akute Lebensgefahr bestand.

Das Urteil gegen den gewalttätigen Ehemann soll Ende Juli fallen.

Das Landhaus Syburg dient seit Mitte 2015 als kommunale Flüchtlingsunterkunft. Nachdem der frühere Hotelbetreiber pleite ging, erwarb ein neuer Eigentümer das Gebäude und vermietet es danach der Stadt Dortmund für die Unterbringung Asylsuchender.

 

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