Rundblick-Unna » Bizarre Debatte um Skater-Unterstand entfacht Grundsatzstreit über Jugendarbeit

Bizarre Debatte um Skater-Unterstand entfacht Grundsatzstreit über Jugendarbeit

Eigentlich wollte die Freie Liste Unna (FLU) nur, dass die jungen Skater an der Hansastraße nicht länger im Regen stehen. Aus dem harmlos wirkenden Antrag für einen wetterfesten Unterstand im Skaterpark (wir berichteten darüber) entwickelte sich gestern Abend im Hauptausschuss aber unvermittelt ein hitziger Schlagabtausch – über die Grundsatzfrage: Tut die Stadt genug für die Jugend?

Charlotte Kunert

Tut sie nicht, meint nämlich Grünen-Chefin Charlotte Kunert. Sie lobte FLU-Fraktionschef nachdrücklich für seinen Skaterpark-Antrag – und setzte hinzu: „… wir haben uns so weit zurückgezogen in unserer Jugendarbeit.“ Überraschend heftig fuhr ihr für diese Bemerkung der Bürgermeister über den Mund. Das werde er jetzt nicht so stehen lassen, platzte Werner Kolter höchst verärgert heraus.

Kolter

„Wir machen hier eine großartige, eine vorbildliche Jugendarbeit! Der Zirkus Travados! Die Jugendkunstschule! Die Kulturzentren mit ihren zahlreichen und vielfältigen Angeboten! Wir haben es trotz der extrem schwierigen Haushaltssituation geschafft, eine sechsstellige Summe für die Skaterbahn zu investieren!“

Durchaus, bestätigte die gescholtene Grüne und unternahm nichtsdestotrotz einen zweiten Anlauf: „Wir leisten uns Renommierprojekte, aber kleinteilige Sachen fehlen. Ein Jugendcafé etwa…“ Hier platzte Kolter  endgültig der Bürgermeisterkragen.

„Ein Jugendcafé hatten wir! Die Jugendlichen selbst haben es nicht angenommen!“, erinnerte er mit erhobener Stimme an den missglückten Versuch im Gesundheitshaus an der Massener Straße (Lindenbrauereigebäude). „Renommierprojekte – das lasse ich nicht gelten“, schimpfte Kolter die Grünen-Vorsitzende weiter aus, „die Jugendkunstschule ist ein klassisches Jugendprojekt. Das lasse ich mir nicht von der Backe putzen!“´Er sei jetzt nicht im Wahlkampfmodus, aber das müsse auch mal gesagt werden.

Rudolf Fröhlich

Gesagt werden musste aus Sicht des CDU-Fraktionschefs Rudolf Fröhlich, dass er Klaus Göldners Skater-Unterstand-Antrag keineswegs so toll findet – wie z. B. die Grünen (diese lobten die FLU über den grünen Klee) oder auch die FDP („Gute Arbeit!“, lobte Andreas Tracz).

Fröhlich sieht einen Regenunterstand „kritisch“, bescheinigte er seinem Ex-CDU-Gefährten. (Lang ist´s her, aber längst noch nicht lange genug, um die Gräben zwischen CDU und abgespaltenen „Freien“ zuzuschütten). Kritisch sieht Fröhlich, dass die Jugendlichen überhaupt im Regen skaten. Das sei spiegelglatt und sehr gefährlich. Davon abgesehen: „Ich stelle mir die Frage: Was kommt danach noch alles? Welche Folgekosten wird dieser Skaterpark noch weiter haben?“ Wenn die Jugendlichen unbedingt bei Regenwetter skaten wollten, empfahl der CDU-Mann, dann könnten sie sich bei Schauern auch kurz unter einen Regenschirm stellen.

Volker König (SPD) steuerte zu der leicht bizarr wirkenden Diskussion den Vorschlag bei, die Jugendlichen könnten sich ja selbst einen Unterstand aus Fertigbauteilen zusammenbauen. Super fanden Göldners Antrag die Grünen, klasse fand ihn auch FDP-Kollege Tracz, der nicht zuletzt noch einmal an die „Urheberin“ des Skater-Parks erinnerte: „Maggie Strathoff hat sich total da reingehangen.“ Dies wiederum wollte auch Strathoffs SPD nicht wirklich dringend vertiefen.

Skatepark Maggie Strathoff

Die frühere Ratsfrau und Jugendpolitikerin Maggie Strathoff (SPD), hier vor der Sponsorentafel, setzte sich maßgeblich für die Skaterbahn an der Hansastraße ein.


 

Letztlich findet es auch der Bürgermeister sehr in Ordnung, dass man sich einen solchen Unterstand für die jungen Skater jetzt verbindlich vornimmt: Es gilt, Sponsoren zu finden. Und für die Bauarbeiten habe man ja gute Adressen – zum Beispiel die Werkstatt Unna.  

Kommentare (61)

  • Margarethe Strathoff

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    Was meinen die Nutzer der Anlage? Was möchtet Ihr? Habt Ihr andere Ideen, Vorstellungen, Wünsche?

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  • Patrik Rusch via Facebook

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    Frage mich echt was die „alte“ Generation dazu sagen kann und darf!

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  • Patrik Rusch via Facebook

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    Fakt ist das für die Jugendlichen jetzt und damals so gut wie nichts getan wurde!

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  • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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    Die Frage ist doch, wieviele Jugendliche dieses Angebot überhaupt wahrnehmen würden. Wenn es in Unna 100 Jugendliche geben würde und davon nur 2 Skateboard fahren, ist die Finanzierung über private Spenden gewiss der bessere Weg, denn der Einsatz von Steuergeldern für ein Orchideenprojekt.

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    • Jörg Hißnauer

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      Gut, dass sich bei der Frage der Nutzungsannahme keine Fragen ergeben. Im Gegenteil. In dieser Hinsicht könnte man problemlos über eine Erweiterung nachdenken. ???

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  • Elke Schmidt

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    Das ist ja ne tolle Reaktion von Herrn Fröhlich !!!!! Regenschirme statt Unterstand ! Liebe Unnaer Kinder, die CDU lässt euch im Regen stehen. Die gönnen euch keinen Unterstand für ein paar Euros. Wenn ihr keinen Regenschirm dabei habt, habt ihr dann Pech gehabt und müsst pudelnass nach Hause gehen oder durchnässt weiterskaten….

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Meine Güte, was war denn da los? Also man sollte die Frage doch pragmatisch angehen und sich tatsächlich fragen, wieviele Jugendliche tatsächlich bei schlechtem Wetter, dass so einen Unterstand erst notwendig macht, überhaupt dort skaten. Bei der angespannten Haushaltslage ist es schon angebracht, unnötige Ausgaben zu vermeiden. Das jetzt zum Gegenstand einer Grundsatzdebatte zu machen finde ich daneben. Was die Angebote für Jugendliche anbelangt, steht Unna tatsächlich nicht schlecht da. Wir haben drei Kids zu Haus, auch zwei Jugendliche und ganz ehrlich, deren Freizeit und die der Freunde wird ziemlich stark von elektronischen Medien bestimmt. Da müssen wir immer regulierend eingreifen. Die durchaus vorhandenen kommunalen Angebote nutzen die jedenfalls nicht. Leider.

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    • Elke Schmidt

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      Wenn es sosein sollte, Sven Arnt, dass die eigenen Kinder nur zu Hause daddeln, kann ja ab sofort das Kinderbüro seine Arbeit einstellen und braucht auch keine Sommerprogramme mehr organisieren. Meine Kinder sind keine Couchpotatoes und derebn Freunde auch nicht. Ach ja und Sportvereine brauchen nach ihrer Meinung ja dann auch keine Kinder- und Jugendarbeit mehr leisten…..
      Ein Unterstand kann übrigens auch andere Funktionen erfüllen und nicht nur vor Regen schützen….mal über den eigenen Sofarand denken :-))

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      • Sven Arnt via Facebook

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        Was schreiben Sie da für einen vollkommen überzogenen Quatsch und legen mir Dinge in den Mund die ich nie geschrieben habe?! Ich habe ausdrücklich geschrieben, dass Unna sehr gute Freizeitaktivitäten bereit hält und unsere Kinder nutzen natürlich auch die sportlichen Angebote der hiesigen Vereine. Sie können ja ihre Meinung haben und herzlichen Glückwunsch, dass sie ja so hervorragende Erziehungsarbeit leisten, sie können mir ja noch ein paar Tipps geben. Mann mann. Wie mich Kommentare wie die ihren nerven. Es geht darum, das die finanziellen Ressourcen sinnvoll eingesetzt und verteilt werden müssen, da ist es durchaus sinnvoll mal zu überlegen wieviel Geld für einen Unterstand ausgegeben wird, der letztlich dann vielleicht nur von sehr wenigen genutzt wird. Da ist das Geld vielleicht besser in den schon bestehenden Einrichtungen investiert, weil dort der Kreis der Jugendlichen einfach größer ist, die davon profitieren. Zukünftig einfach mal weniger überheblich kommentieren und nicht Dinge in Posts hineininterpretieren, die so garnicht geschrieben wurden. Schöne Grüße von der Couch.

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  • Sven Jensen via Facebook

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    Arbeitsbedingt fahre ich jeden Tag am Skatepark vorbei und freue mich immer zu sehen, wie gut er angenommen wird. Wenn es sich eingeregnet hat, findet sich dort natürlich niemand ein. Aber ein Schauer oder Nieselregen hat dort noch keinen anbgeschreckt. Ich finde einen Unterstand dort sehr sinnvoll.

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  • Sven Wiese

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    Hat mal jemand drüber nachgedacht,ob im Regen überhaupt jemand Skaten sollte? Das is meines Erachtens ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Bahn nass=glatt und rutschig. Bahn bei Regen sperren und die ganze Diskussion um einen Unterstand ist vom Tisch.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Wenn ich jetzt Frau Elke Schmidt wäre, dann würde ich Ihnen jetzt schreiben, dass man dann auch direkt den Skaterpark wieder abreißen kann. Bin ich aber nicht und sie haben natürlich recht. Genau darum geht es doch, steht die Investition in Relation zum Kreis der Nutzer. Wenn das Geld da ist, klar gönne ich das den Jugendlichen, leider sind die Kassen aber wohl leer.

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    • Max Fru via Facebook

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      Die Politiker können es nicht haben das endlich mal was geklappt hat

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    • Max Fru via Facebook

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      Es muss immer alle kompliziert gemacht werden, das ist das Moto von Unna

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    • Max Fru via Facebook

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      Alles*

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    • Max Fru via Facebook

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      Es gibt auch sowas wie Schauer dann warten wir 20min. Und fahren dann wieder. Da passiert nichts.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Max Fru: Danke für die Schilderung aus Sicht der Nutzer!

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  • Katja Mette via Facebook

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    Also ich fahre dort häufig her und der Skatepark ist meistens gut besucht ?? und wenn es nieselt stehen die Kids unter der Autobahnbrücke. 😉

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    • Elke Schmidt

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      Genau das habe ich auch gesehen, dass die unter der Brücke stehen, wenn es schauert. Wer sich um Sicherheit während des Skatens Gedanken macht, dem sei gesagt, dass das Wasser per Gulli abläuft, sonst wäre da ja jetzt schon ein Schwimmbad drin :-)) Und wer sich um Sicherheit Gedanken macht, sollte kontrollieren, ob die Skater auch Helm und Knie-Ellenbogenschützer tragen.

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      • Katja Mette via Facebook

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        Sehe ich auch so. Zumal die Kids wissen wann der Platz zu nass ist zum skaten. Da braucht es kein verbot und keine Sperrung ( die dann auch eh niemand kontrolliert oder woher soll das Geld dann wieder kommen ?? )

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      • Sven Jensen via Facebook

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        Genau so. Es war in meiner Jugend schon so: Gib uns ein Verbot, dann machen wirs erst recht. Dann sinds wieder die ungehobelten Kids von heute, die das ganze nicht zu würdigen wissen, was man für sie tut und so weiter und so fort. Genau so entstehen Missverständnisse und Konflikte. Die Kids sollen und wollen doch immer eigenverantwortlich sein, dann lasst sie auch. Schild aufstellen (wenns nicht schon steht, keine Ahnung): „Betreten der Anlage auf eigene Gefahr. Bei Nässe wird von der Nutzung abgeraten!“ Prüfen, ob das rechtlich okay ist und fertig.

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  • Max Fru via Facebook

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    Bitte den Park ausbauen wir haben uns schon öfter nen Kopf darüber gemacht

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  • Max Fru via Facebook

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    Ein kleines stuck mehr Beton wäre super hinter der Backstein Rampe

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  • Klaus Göldner

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    Diese Diskussion wundert mich jetzt doch etwas. Lange wurde ein geeigneter Standort für den Skater Park gesucht und gefunden. Die Anlage wird seitdem gut angenommen und es gelang sogar, zur Ausweitung der Benutzungszeiten eine Beleuchtungsanlage zu installieren. Auch dies aufgrund eines Antrages der FLU vom 20.11.2013 (Kann auf unserer Homepage nachgelesen werden!). Ein Unterstand wurde aus verschiedenen Richtungen ebenfalls von Anfang an gefordert. Nur dass diese Forderung bislang nicht verschriftlicht wurde. Die FLU hat es jetzt gemacht. Und nun auf einmal kontroverse und bizarre Diskussionen um die Notwendigkeit einer Unterstellmöglichkeit, die sicher die geringste Investition im Rahmen des Gesamtprojektes wäre und darüber hinaus noch zum Teil aus Ausgaberesten, Spenden und Eigeninitiative realisiert werden könnte?! Es scheint so, als ginge es den politischen Gegensprechern bei dieser Angelegenheit weniger um die Sache als um die Frage, wer den „Stein ins Rollen“ gebracht hat.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Es geht einfach um die in allen Kommunen knappe Ressource Geld und skaten kann man durchaus auch ohne den Unterstand. Sicher würde das Angebot iwie „komplettiert“, wirklich notwendig wäre er nicht. Es muss letztlich doch immer um eine Kosten – Nutzen Debatte gehen. Man kann ja leider nicht aus dem Vollen schöpfen.

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      • Elke Schmidt

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        Sven-Arnt, wo ist denn die Ressource Geld knapp ? Das ist doch nicht ganz zu Ende gedacht. Der Kreis hat auf einmal 6 Mio in der Kasse, Frau Merkel Milliarden Bestechungsgeld für die Türkei, Herr Schäuble schwimmt in sprudelnden Steuereinnahmen, Deutschland versorgt 1,5 Mio Flüchtlinge, die Städte nehmen mehr über die Grundsteuer ein und Unna hat keine geschätzten 1-2.000 für die Skater ?!? Es geht nicht um Unsummen und aus dem vollen schöpfen, es geht um einen pisseligen Unterstand. Sie reden wie ein Sparkommissar :-)

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        • Sven Arnt via Facebook

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          Ich gebe nur das wieder was in der öffentlichen Debatte von Kommunen, Ländern und Bund vermittelt wird. Und ich erlebe in Unna mit,wie Sportstätten verschwinden (Stichwort Wassersport), Schulgebäude nicht saniert werden, Kiga nur mit Spenden Neuerungen umsetzen können usw. Ich zahle dafür übrigens reichlich Abgaben, Spenden und bringe mich selbst ein. Dazu bin ich noch im öffentlichen Dienst tätig und erlebe jeden Tag wie notwendigen Anschaffungen etc. nicht erfolgen, weil kein Geld da ist. Also entweder wird dann von den Verantwortlichen nur dummes Zeug erzählt oder die Haushalte sind tatsächlich leer. So und jetzt? Abgesehen davon, dass sie für 2000 € wohl keinen ausreichenden Unterstand dorthin gebaut bekommen, ist es bei den vorliegenden Infos schon ganz richtig die Ausgaben im Auge zu haben. Oder wie machen sie das zu Hause? Hier wurde auch das Thema Spenden eingebracht. Kein Thema, da wäre ich dabei und wenn noch andere mitmachen sollte da schnell was realisiert werden können. Was aber die kommunalen Haushaltslage anbelangt, dann liefern Sie mir doch bitte belastbare Zahlen, auf deren Grundlage man dann die Prioritäten bei den Ausgaben festlegen kann. Es geht mir nicht darum grundsätzlich sowas abzulehnen. Ich finde es aber richtig auch die finanzielle Machbarkeit im Auge zu behalten. Letztlich wird da ja nun mit öffentlichen Geldern gehandelt und da wird oftmals schon genug in den Sand gesetzt.

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Wie stehen die Nutzer des Skaterpark dazu? Und wie teuer wäre denn eigentlich so ein Unterstand?

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  • HansDampf

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    Vielleicht lässt sich ja auch ein Sponsor wie z.B. die Fa. Wall auftreiben.
    Die könnten doch so eine Art Wartehäuschen dort aufstellen und ihre
    Werbung da rein packen. Spannende Werbethemen für Skater & Co.
    gibt es zu genüge. Das wäre doch eine klassische Win-Win-Situation.

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  • Mike

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    Vorschlag 1: Die SPD spendiert das Geld was sie gerade im Rechtsstreit verbrät für die Jugendarbeit ! Würde der Jugend und der SPD gut tun !

    Vorschlag 2: Der Bürgermeister befasst sich bitte mal mit der Realität, die Jugendkunstschule ist sicherlich toll und der Zirkus Travados auch, keine Frage, brauchen wir, wollen wir behalten, ABER das spricht nur einen kleinen Teil der Kinder an, die Breite Masse der Kinder und erst Recht Jugendlichen garnicht, Fakt ist nachwievor, das Angebot vorallem für Jugendliche ist nachwievor sehr mau in Unna

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Vorschlag 1 finde ich super Mike, da ständ das Ding schon lange und zu Vorschlag 2 muss man aber auch sagen, auch der Skaterpark wird nur von einem kleinen Teil der Unnaer Jugend genutzt. Das ist ja nun immer so. Defizite gibt es keine Frage. Allein wenn ich an den Zustand der Eissporthalle denke oder der wirklich sehr überschaubaren Angebote im Bereich Schwimmsport. Im Sommer ist das ein Witz. Das Freibad in Massen fehlt einfach.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Kurz von uns dazu: Wir begrüßen es sehr, wenn bzw. dass sich die jungen Nutzer selbst hier zu Wort melden! :-)

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  • Jörg Hißnauer

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    Es ist völlig egal, wie teuer so ein Unterstand ist. Er muss her. Die Anlage wird angenommen und man muss diese den Anforderungen anpassen. Es bedarf dafür auch keiner Diskussion. So ist das. Würden wir die Anlage nicht anpassen, kämen weniger Nutzer. Dann hieße es, dass da Geld verschwendet wurde. Das wollen wir alle nicht.

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  • Martina Tsatsoulis via Facebook

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    Vielleicht Bänke hin, Dach drauf?! So könnten die Kinder/Jugendlichen im Sommer auch vor der Sonne geschützt gut sitzen!

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  • Margarethe Strathoff

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    Ich finde die Diskussion hier sehr gut. Ein Jugendlicher hat oben schon kommentieret und den Wunsch geäußert, die Anlage doch zu erweitern. Klaus Göldner die Idee mit dem Licht hatten wir wohl gemeinsam. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich diesen damals gestellt habe. Wir haben fast 4000,00 Euro an Spenden gesammelt und die Idee kam super an. Schade das wir um Wertigkeit und Sinn diskutieren müssen, wenn es um unsere Kids / Zukunft geht. Das bedauere ich sehr und verstehe da einige politisch Herrschaften nicht mehr. Gemeinsam erreichen wir eh mehr und lasst die Jugendlichen sprechen und ihre Wünsche ernst nehmen und wenn es irgendwie geht unbürokratisch umsetzen. Damit meine ich alle Aktivitäten. Es ist schon sehr bedauerlich das wir auch schon diskutieren müssen, ob ein Kinderplanschbecken Sinn mach oder nicht. Selbstverständlich für mich! Liebe Grüße

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Sie haben in allem Recht. Ich habe auch keinen Überblick über die kommunalen Finanzen. Wenn aber immer wieder von Defiziten, Kürzungen und notwendigen Gebührenerhöhungen die Rede ist, dann stellt sich letztlich für mich auch immer die Frage wo das Geld herkommen soll. So wirtschaften wir privat doch auch. Das mit den Spenden finde ich super und da wäre ich sofort dabei. Wenn Sie da Informationen haben oder sowas organisiert ist,dann ist das hier doch auch eine gute Plattform um das zu verbreiten.

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  • Margarethe Strathoff

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    gerne Sven Arnt. Bei solchen Sachen bin ich gerne bereit die Spendendose zu schwingen. Aber letztendlich ist es ein Trauerspiel das wir im Rahmen der Jugendhilfe 100.000,00 ausgeben und die Grundsteuer bis zum Anschlag erhöhen, aber im Wahn verfallen, wenn es mal nicht um vermeintliche Leuchtturmprojekte geht . Die Unnaer sowie die Firmen sind schon sehr spendenbereit, wenn es um gute Ideen geht . Das hat damals mit dem Bau der Anlage super funktioniert und viele haben uns unterstützt. Vielleicht hat der Rundblick noch Zahlen. Dieser hat die Jugendlichen und ihre Idee super unterstützt. Danke nochmals hierfür

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Sie sitzen doch im Rat Frau Strathoff, die SPD stellt den Bürgermeister, was soll ich sagen, ich kann ja nur nach dem Beurteilen was öffentlich kommuniziert wird. Da wundere ich mich auch bisweilen. Ich werde mich auch einmal mit Herrn Fröhlich in Verbindung setzen. Und wie gesagt, von mir käme in jedem Fall eine Spende. Meine Möglichkeiten sind zwar auch begrenzt, aber jeder € hilft.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sven Arnt – Maggie Strathoff sitzt nicht mehr im Rat.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Liebe Margarethe Strathoff, lieben Dank für den Dank! Wir schauen noch mal, ob wir weitere Zahlen ausgraben können. Und klar pushen wir diesen Unterstand gerne – wir finden ihn wichtig!!

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Also, ich denke es wird eine Lösung geben. Da bin ich sehr zuversichtlich :-)

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  • Sven Arnt via Facebook

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    So, weil das Thema ja schon von Frau Strathoff eingebracht wurde, neben einem Sponsor, wie wäre es mit einer Spendenaktion? Ich wäre dabei, habe sowas aber noch nie organisiert und in dem Bereich keine Erfahrungen. Dazu müsste man natürlich wissen, was so ein Unterstand letztlich kostet. Hier wurde von 2000 € gesprochen. Ich denke aber, das ist deutlich zu niedrig angesetzt. Vielleicht hilft auch der Rundblick hier ein bisschen die Werbetrommel zu rühren.

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    • Thorsten Drees via Facebook

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      Mit 2000 – 8000 €uronen is man aber ganz locker dabei! Das Aufstellen kriegt man sicher ehrenamtlich hin. Der Rundblick, wie auch Zippelmütz können da bestimmt etwas drehen 😉

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Alles gut, 2000 – 8000 ist halt ne Spanne. Würde aber für ne Spendenaktion keine große Rolle spielen. Es kommt halt rein was gespendet wird. Wenn das Aufstellen dann so äuft, vielleicht auch unter Einbindung der Nutzer, wäre das doch super. Grade bei solchen Sachen nie die Bürokratischen Hürden vergessen. TÜV etc. Ich sag es nur, weil es dann schon mal kompliziert werden kann. Bevor ich hier wieder angemeckert werde.

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    • Thorsten Drees via Facebook

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      Das stimmt natürlich. Diese Hürden stehen beim Aufstellen, wie auch beim Spenden sammeln. Aber irgendwas muß da gehn 😉

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Thorsten Drees, ich denke schon, dass es einen Weg gibt. Mich stört hier einfach in der Diskussion, das auch Bedenken hinsichtlich der Haushalte und einer Kosten/Nutzen Abwägung sehr einseitig platt gemacht werden. Sind halt öffentliche Gelder und da muss man gucken was geht. Ich glaube kaum das alle die hier posten den vollen Durchblick im Bereich kommunaler Finanzen haben. Ich nehme das für mich auch nicht in Anspruch.

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    • Thorsten Drees via Facebook

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      Wer hat da schon den Durchblick :p 😀 😉

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  • Markus Homberg

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  • Herbert K.

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    Also wer außer der CDU ist denn jetzt gegen eine Unterstellmöglichkeit am Skaterpark? Kultur zu teuer, Lindenbrauerei zu teuer, Jugendarbeit zu teuer. Man muss ja froh sein, dass das Team Fröhlich nix zu sagen hat, sonst könnte Unna einpacken. Aber von dem Herrn hat man kaum was Gutes gelesen. Bei seinen Arbeitskollegen bei der Polizei hat er auch keinen guten Ruf, seit er sie zum Knöllchenjagen zwingen wollte.

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  • Pemado

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    Hallo Zusammen,
    eigentlich bin ich hier nur ein stiller Mitleser. ?
    Gibt es denn keine Möglichkeit, ein oder zwei gebrauchte Bauwagen/Baucontainer als Unterstand günstig zu organisieren?
    Je nachdem was dann organisiert wird, gäbe es bestimmt eine Möglichkeit, so ein Bauwagen/Baucontainer, über die Werkstatt Unna aufmöbeln/umgestalten zu lassen.
    Eventuell Innen/Außen eine passende Farbe und Skatermotive oder auch Graffitis… und damit man im Unterstand nicht wie ein begossener Pudel rumstehen brauch… evtl. noch fest installierte Sitzflächen einbauen.
    Werbeflächen hätte der Unterstand auch gleich parat. Was braucht man mehr? ?

    Also der Spruch mit dem Regenschirm fand ich echt lachhaft. Sollen die Skater/innen jedesmal einen Regenschirm mitschleppen oder was? Dazu kommt… Je nachdem wie es regnet und der Wind pustet, kann man auch unterm Schirm stehend klatschnass werden!

    Ist nun nur eine Idee, von einem Exil-Schwaben in Königsborn.
    Bei uns im Süden klappte solch eine ähnliche Idee schon vor fast 20 Jahren.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Keine schlechte Idee. Zumal, sollte der Container oder Bauwagen weiterhin abschließbar sein, wäre auch das Problem gelöst, dass der Unterstand / Regenschutz nicht von ungebetenen Gästen „mißbraucht“ wird.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hach, die Schwaben 😀 (y) … Sven Arnt, wer schließt denn dann immer auf und ab? … 😉

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Könnte man mit einem Zahlenschloss regeln. Code über Sportservice an die Nutzer?. Damit nimmt man die auch mit in die Verantwortung, bleibt im Kontakt. Ich würde die Jungs eh bei vielen Sachen mit ins Boot holen, wenn es um Pflege Aus- und Umbau des Parks geht. Die Nutzer schließen dann auf und ab.

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  • Pemado

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    Mahlzeit!
    Na ja, ein Beispiel mit dem Wartehäuschen wurde erwähnt und dies wäre sicherlich auch immer offen. Quasi wie eine Bushaltestelle.
    Man kann ja so einen großen Bauwagen oder Baucontainer frei gestalten und umbauen. Zum Beispiel keine Türe, sondern den Eingang breiter machen.
    Wenn es doch mit schließbarer Tür sein soll, kann man immer noch ein Vordach (vielleicht mit Seitenwände) anbringen. Da könnten sich auch bei Regenschauer, Skater/innen ohne „Schlüssel“ draußen unterstellen.
    Oder man stellt ein 6-8 eckigen Pavillon mit Wänden auf.

    Tja, wir Schwaben können eben auch Upcycling. ?

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    @Markus Antonius: gelöscht. Im Wiederholungsfall erfolgt Sperrung.

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  • Max Fru via Facebook

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    Wir brauchen das Dach nicht so dringen wir wollen lieber nen Ausbau des Parks das sagt jeder den ich im Park gefragt habe bis her

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