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Bis an die Zähne bewaffnet mit Hasch in der Tasche…

Wurf- und Stichmesser, Schlagstock, Reizgas – das nennt man wohl bis an die Zähne bewaffnet durch die Gegend spazieren. Derart ausstaffiert lief ein 35Jähriger aus Castrop-Rauxel der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof in die Arme.

Der Mann lungerte bereits längere Zeit im Bereich des Bahnhofseingangs herum. Schon verdächtig. Bei seiner Überprüfung stellten Bundespolizisten zunächst mal eine Portionseinheit Haschisch sicher. Dann fragten sie ihn, ob er im Besitz von gefährlichen Gegenständen sei. Sie fanden: gleich auf ein kleines Waffenarsenal.

In seiner Jackentasche befand sich griffbereit Pfefferspray. Im Rucksack trug der Mittdreißiger einen Teleskopschlagstock, ein Stichmesser – beidseitig geschliffen – sowie zwei Wurfmesser mit sich herum.

Wieso er derart bewaffnet herumlief? Das begründete der Castroper nicht. Alle Waffen mit Ausnahme des Abwehrsprays wurden eingezogen. Was folgte, war eine Anzeige wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz.

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