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Bilderfahndung: Räuber fiel Unnaer an Geldautomat in Königsborn an

UPDATE Freitagmittag! Aufgrund der Fahndung meldete sich am 14.10.2016 ein 35jähriger Unnaer bei der Polizei, der sich auf den veröffentlichten Lichtbildern erkannt hat. Die Öffentlichkeitsfahndung wird daher zurückgenommen.

Von hinten griff der Täter an -als sein Opfer gerade nichtsahnend an einem Geldautomaten in Königsborn Geld abgehoben hatte. Die Kreispolizeibehörde Unna fahndet jetzt mit einem Bild aus der Überwachungskamera nach dem Räuber.

Tatzeit war Samstag, 21. Mai, frühmorgens um 06:15 Uhr. Das Opfer, ein 46jähriger Unnaer, hob an einem Geldautomaten an der Kamener Straße Bargeld ab. Als er gerade Geld und EC-Karte wieder an sich nehmen wollte, wurde er von einem Fremden von hinten angegriffen.

Der Unbekannte versuchte, seinem Opfer Bargeld und Karte aus den Händen zu winden. Der 46Jährige wehrte sich jedoch so erbittert, dass es zu einer Rangelei in der Bank kam und Räuber wie Opfer zu Boden stürzten. Der Unnaer wurde dabei leicht verletzt.

Auf den Videoaufzeichnungen der Raumüberwachung ist erkennbar, dass zwischenzeitlich ein Zeuge mit Hund den Vorraum des Geldinstituts betritt. Der Unbekannte flüchtete daraufhin.

Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder des unbekannten Täters. Wer kennt die abgebildete männliche Person in dem orangekarierten Hemd? Auch der namentlich noch nicht bekannte Zeuge wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303 921 3120 oder 921 0.

 

Kommentare (7)

  • Helmut Brune

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    Dieser Bericht hätte noch am 21. Mai herausgegeben werden sollen.

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    • Silvia Rinke

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      *grumbel* an uns liegt´s nicht… an der Polizei ebenso wenig…

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    • Wierumer

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      ja Herr Brune, aber so ist das hier wo grüne Politiker leider mitverantwortlich sind in der Entscheidungsfindung von Gesetzen ebenso wie 68er erzogene Juristen. Täterschutz geht in erster Linie vor Opferschutz. In den Niederlanden gibt es das „Burgernet“, zu dem sich mehr als 1,6Mio Niederländer angemeldet haben. Bei Diebstahl, Unfallflucht, vermissten Personen etc. gibt es bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit regional einen Fahndungsaufruf der Polizei an die Teilnehmer per Mail oder SMS mit detaillierten Personen- oder Täterbeschreibungen. Meist erfolgreich. Des Weiteren noch eine harte Rechtsprechung die auch Parfümdiebe gesiebte Luft riechen lässt. Aber hier in Deutschland ist ja alles anders, so zu sehen heute wo sich speziell unsere Politiker sich entsetzt darüber zeigen das ein in letzter Minute verhinderter Massenmörder Suizid begehen konnte. Rundumüberwachung, langwieriger Prozess mit anschließender Bewährung auf Kosten der Steuerzahler wäre offensichtlich angebrachter wenn ich die Kommentare und Ausdünstungen der Politiker höre. In diesem Zusammenhang erspare ich mir noch einen Kommentar zu der Vorgehensweise unserer Polizei, speziell der in Hamm, zu Fahndungsaufrufen und der Freigabe von Fotofahndung durch die Justiz monatelang nach der Tat..

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      • Silvia Rinke

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        Hallo Wierumer, Helmut Brunes Antwort über Facebook:
        Das stimmt, Wierumer, auch wir haben in der Nachbarschaft eine WhatsApp Gruppe. „What’s App Buurtpreventie“ Wobei wir einen Bericht geben können, wenn wir etwas Verdächtiges bemerken. Die Polizei liest da gleich mit und der Fluchtweg eventueller Täter wird durch die Nachbarschaft vervolgt, wodurch die Polizei gezielter eingreifen kann.

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  • Cora

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    wahrscheinlich trägt er jetzt eine Jacke drüber, sonst wird es zu kalt.

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  • Micha

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    Bekommt Helmut Brunei pro Kommentar ein Obolus?

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