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Bilder, die syrische Flüchtlingskinder malten

Überbordende Fluten von Bildern und Berichten zur Flüchtlingskrise. Viele fühlen sich inzwischen komplett überfordert damit, wollen am liebsten gar nichts mehr hören, sehen und lesen. Wir möchten heute ohne weitere Worte einige Bilder zeigen, die Kinder gemalt haben. Es sind Flüchtlingskinder aus Syrien, die momentan mit ihren Eltern in Fröndenberg leben und hier durch den Flüchtlingspatenkreis betreut werden. Auch diese Helfer fühlen sich überfordert. Und sehen immense Probleme in den Kommunen vor Ort, die bereits da sind und täglich wachsen. Davon wird aber noch an anderer Stelle die Rede sein.

Heute sollen diese Kinderbilder einfach für sich sprechen. Eine Flüchtlingspatin aus Fröndenberg hat sie uns zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank.


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Flüchtlinge Kinderbilder

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Kommentare (15)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ich bin Beeindruckt.

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  • Fürst

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    Auch ich bin beeindruckt, ja, etwas betroffen.
    Aber:
    Aus den Kindern werden Heranwachsende,
    aus den Heranwachsenden Erwachsene.
    “ …Die größte Gefahr geht von jungen muslimischen Straftätern aus….“
    „Pöbeln, Schlagen, Abstechen – die Gewalt gegen die Polizei nimmt massiv zu. Die größte Gefahr geht von jungen muslimischen Straftätern aus. Eine junge Kommissarin bricht jetzt ihr Schweigen und erzählt die brutale Wirklichkeit …“
    (http://www.focus.de/politik/deutschland/politik-und-gesellschaft-anarchie-auf-den-strassen_id_5001340.html)

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  • Margarethe Strathoff

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    Bei dem obigen Bericht geht um Kinderbilder. Es machen mir so manche Kommentare richtig Angst. Nicht jedes muslimische oder anders religiöse Kind wird automatisch gewalttätig. Wir haben auch genug eigene Kinder, welche straffällig werden. Wo sind da die Eltern und welchen Glauben haben diese? Schaut euch mal die Sozialdaten an. Jedes Kind auf dieser Welt hat das Recht in Frieden und ohne Vorurteile aufzuwachsen. Wir Erwachsene sollten Vorbilder sein und nicht auf die Schwächsten verbal einschlagen . Liebe Grüße und lasst uns mal christlich Handeln

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Ob unser Handeln mit irgendeinem Glauben zusammen hängen muß, bleibt Jedem selbst überlassen. Wir sollten auf jeden Fall unseren Egoismus ablegen und uns bemühen, mit unseren Mitmenschen zusammen ein gutes und friedliches Leben zu haben. Die oben abgebildeten Zeichnungen sind eine Wiedergabe dessen, was in den Köpfen der Kinder vorgeht. Die Kinder sind traumatisiert durch das, was Menschen anderen Menschen aus Habgier, Machtgelüste oder religiösen Standpunkten antun. Das erschüttert mich.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      …traumatisiert durch das, was Menschen anderen Menschen aus Habgier, Machtgelüste oder religiösen Standpunkten antun.. – Danke, Helmut Brune.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      So denke ich halt, dafür kein Dank.

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    • Fürst

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      Ich stimme Ihnen zu; weitgehend, aber auch bedingt.
      Was das „christliche Handeln“ angeht, ja, solange es noch möglich ist.
      Demnächst evtl. muslimisch, im Sinne des Korans?!

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      • Margarethe Strathoff via Facebook

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        ..solange alles in den eigenen Wänden stattfindet und keiner irgendjemand instrumentalisiert und uns einen anderen Glauben aufzwingen will, ist es mir völlig egal. Wenn ich die deutschen ,konvertierten jungen ,Männer sehe, könnte ich abk…..diese kommen irgendwann wieder nach Deutschland gekrochen und schreien nach Hilfe und selbstverständlich nach Stütze. Da habe ich kein Verständnis für ?. .Sorry, mußte ich mal loswerden

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  • Svense Kennze via Facebook

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    Tun wir als Gesellschaft alles dafür diese Kinder hier zu integrieren und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben, dann wird das eine Win Win Situation, ganz abgesehen von unserer humanistischen Verpflichtung. Schaffen wir das, dann brauchen wir uns auch keine Sorgen um Parallelgesellschaften, religiösem Wahnsinn, Kriminalität oder Gewalt machen. Die Art wie wir unsere Kinder sozialisieren bestimmt unsere Zukunft und da haben wir noch so einiges zu tun.

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    • Fürst

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      Absolute Zustimmung.
      Aber ich fürchte ernsthaft, daß Kinder istrumentalisiert und zu kleinen Hetzern werden (wie Buschkowsky kürzlich beschrieb).
      Gegenwärtig glaube ich nicht, daß wir Ausländerkinder erfolgreich werden integrieren können, selbst bei bestem Willen nicht (s.u.a. Berlin, Türken in Deutschland).
      Unsere Kinder bleiben auf der Strecke, werden ja jetzt bereits unterdrückt.
      Die Erziehung (auch die religiöse!) im Elternhaus wird immer dominieren.

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      • Svense Kennze via Facebook

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        Wir müssen das bisherige Verständnis von und die Anforderungen an Integration deutlich überdenken, ansonsten wird das scheitern. Wir müssen dabei auch die Eltern ins Boot holen und unser Gesellschaftsverständnis mit aller Deutlichkeit vertreten, sowie ein deutliches Bekenntnis bei den zu Integrierenden einfordern. Sozialromantik und multikulturelle Träumereien haben da keinen Platz.

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  • petter Uhlenbusch

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    Ich finde es nicht generell nicht gut wenn Kinder instrumentalisiert werden.

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  • Stefan Werner

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    @Svense Kennze: Absolut richtig, nur ist leider die derzeitige „Multi-Kulti-Hirnwäsche“ auf fast allen Kanälen ein Beleg dafür, daß die politisch Agierenden es immer noch nicht begriffen haben. Die „Aktuelle Stunde“ des WDR z.B. kann man getrost als „Aktuelle Kamera“ bezeichnen , da dort auch immer mit Weglassungen und Halbwahrheiten gearbeitet wurde. Ich gehe davon aus, daß dieser unsouveräne Umgang mit der Gesamtnachrichtenlage zum Einen die Medien generell unglaubwürdig erscheinen lässt, zum Anderen alles nur noch schlimmer macht. Es wird immer mehr Zündstoff angehäuft, wo soll das enden?

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Wenn jedes traumatisierte Kind gewalttätig würde, wären hier nach dem letzten Krieg ja hundertausende Massenmörder rangewachsen, war aber nicht der Fall. Die Meisten fressen es wohl in sich hinein und leiden stumm darunter.

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  • Fürst

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    Vor Branchenexperten in Hamburg sagte Gniffke: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.
    http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html

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