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Besser zusammenleben: Hamm verteilt Flüchtlingsreport, Unna bereitet Homepage vor

Ein besseres Zusammenleben von Einheimischen und Zugwanderten will sich die Stadt Hamm auch etwas kosten lassen. Sie hat einen „Flüchtlingsreport“ erstellen lassen. Er soll bis morgen (Samstag) an alle Haushalte in der Großstadt verteilt werden.

 Die Broschüre enthält z. B. exakte Zahlen über die Verteilung der Asylwünschenden im Stadtgebiet; sie enhält z. B. eine Reportage über Ehrenamtliche, die gemeinsam mit Flüchtlingen Fahrräder instand setzen (wie es in Unna auch die Grünen tun), und sie listet auf, was für Zuwanderer und Flüchtlinge geleistet wird. Sie nennt zudem aber auch Probleme.

Wenn das Zusammenleben dadurch besser klappt, dann seien die 9000 Euro gut angelegt, wird Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) im WDR zitiert.

In Unna will das „Flüchtlingsnetzwerk“ in Kürze mit einer eigenen Homepage ans Netz gehen. Ehrenamtler aus vielen Bereichen sowie die Stadt Unna selbst sind in dieses Netzwerk eingebunden. Die Homepage, die die Zuwanderungssituation in Unna mit allen Hilfsangeboten und Anlaufstellen aufzeigt, soll “Willkommen-in-Unna” heißen.

Kommentare (6)

  • Degirb Gnoleic via Facebook

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    Na da wird endlich mal zukunftsorientiert Geld in die Hand genommen und es ist gewiss gut angelegt …… Für ein besseres Zusammenleben sollte man immer etwas tun, denn das ist für alle Seiten das Beste …… Ich sage: G e f ä l l t m i r !!!!! 😉 😀

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  • Annette Jankowska via Facebook

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    Gute Idee für die älteren! Sie können meistens mit Internet nichts anfangen . Und holen sich ihre infos durch Zeitungen usw… . ??

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  • Annette Jankowska via Facebook

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    … Aber !! Eine Broschüre auf arabisch / englisch wäre auch mal was ☝️☝☝
    Die wichtigsten Gesetze sollten drin stehen .
    Auch sollten FRAUEN UND KINDER über ihre Rechte aufgeklärt werden ! Am besten mit Überschrift : FRAUEN UND MÄNNER SIND IN DEUTSCHLAND GLEICH GESTELLT !

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    • Degirb Gnoleic via Facebook

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      Oh jaaaa, das ist ein sehr guter und wichtiger Vorschlag, der auf jeden Fall berücksichtigt werden sollte. Ich hoffe er wird hier auch gelesen …. Ich drücke die Daumen …. 😉

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  • Markus Antonius

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    Lohnt sich der Aufwand? Laut Flüchtlingskonvention müssen die Flüchtlinge nach Wegfall der Fluchtursache in ihre Heimatländer zurück verbracht werden. Aber natürlich werden wir diese Konvention erneut brechen, so wie wir es jetzt auch schon tun: die Flüchtlingskonvention sieht nämlich das Verbleiben im ersten sicheren Drittland vor, also der Türkei oder zumindest Griechenland.

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