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Beinahe Katastrophe an Bahnübergang Kessebürener Landwehr: Zug erfasst Treckergespann

Haarscharf einer Katastrophe entging am frühen Mittwochabend ein Landwirt aus Unna am unbeschrankten Bahnübergang Kessebürener Landwehr – Fröndenberger Straße – dort, wo vor einigen Jahren auf tragische Weise eine ältere Frau von einem Zug überrollt wurde und ums Leben kam.

Der 64jährige Bauer fuhr gegen 17.40 Uhr mit seinem Ackerschlepper samt zwei mit Strohballen beladenen Anhängern den Feldweg zwischen Landwehr und Fröndenberger Straße hinunter – und wollte hier, zwischen Unna und Fröndenberg, den unbeschrankten Bahnübergang überqueren. Dabei übersah er jedoch, dass sich in diesem Moment die Regiobahn aus Richtung Unna näherte.

Der Zugführer leitete eine Vollbremsung ein, und trotzdem konnte er eine Kollision mit dem querenden Gespann nicht mehr verhinderm: Der Triebwagen krachte gegen den zweiten Anhänger des Gespanns, welcher durch die Kollision auf die Seite kippte.

Ein riesiges Glück, dass nicht mehr passiert ist als rund 600o Euro Sachschaden am Triebwagen und am Anhänger. Der Landwirt und der Zugführer kamen beide mit einem gehörigen Schrecken davon.

Kommentare (6)

  • Melanie Müller-Oberleitner via Facebook

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    Oft genug gibt der Zug dort an dem unbeschrankten Bahnübergang auch kein Signal wenn er sich nähert. Obwohl er dies muss. Bin dort als Kutschfahrer mit meinem Pferd unterqwegs und die Bahn passiert die Passagen oft ohne Signal

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  • Melanie Müller-Oberleitner via Facebook

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    Bisher nicht. Werde ich aber machen

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  • Krabbienchen Kapunkt via Facebook

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    Auf dieser Seite läuft eine Petition, die unterschrieben werden soll, damit sich vielleicht irgendwann mal etwas ändert
    https://m.facebook.com/fuermatteo

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  • Jama To via Facebook

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    Pass auf dich auf:nur dann kann Gott dich beschützen! Alte Sage!
    Früher gab es nur Andreas Kreuz! Ist auch gegangen!
    Größte Problem ist das Wir in der letzte Sekunde los gehen und unsere Gehirn programmiert haben!
    Nicht rechts nicht links schauen!
    Selbst wenn man auf bestehende Rampen wenn Signal erleuchtet und klingt fahren einige durch! Man braucht nur sich in Bönen hinstellen und beobachten!
    Nach dem Motto! Ein geht noch!

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  • Björn Merkord via Facebook

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    Die Brücke wird bald wieder errichtet. Ich bin die Strecke jetzt 1,5 Jahre lang regelmäßig, entweder im Zug oder als Radfahrer, über den unbeschrankten Übergang gefahren und habe nie erlebt, dass der Zugführer das Signal vergessen hätte.

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