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Bei Verkehrskontrolle Drogen und Schlagstöcke gefunden

Drogen und Schlagstöcke kassierte die Dortmunder Polizei als Zufallsfunde bei einer Verkehrskontrolle in der östlichen Innenstadt. Vier Fahrer wurden unter Drogen am Steuer erwischt, im Auto eines berauschten Iserlohners (47) fanden die Beamten zudem kleine Mengen an Marihuana und Kokain.

Zwei Fahrer (37 und 29 Jahre) hatten (unzertifizierte) Elektroschocker und Teleskopschlagstöcke im Wagen: Beide wurden angezeigt – wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Hintergrund: Zur Gesetzlage bei Schlagstöcken

Das Führen von Teleskopschlagstöcken in der Öffentlichkeit stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Nach dem Waffenrecht handelt es sich bei einem Teleskopschlagstock nicht um einen verbotenen Gegenstand. Er ist allerdings eine Waffe im Sinne des Waffengesetztes.  Das Führen bei Versammlungen oder auf öffentlichen Veranstaltungen ist eine Straftat.

Besitz und Erwerb sind für Personen über 18 Jahren frei, anders als die so genannten Stahlruten oder Totschläger, die aus mehreren Federelementen mit einer am Ende befestigten Stahlkugel bestehen und auf Grund der Schlagwucht zu den verbotenen Gegenständen nach dem Waffengesetz zählen.

Ausnahmsweise kann der Gegenstand bei „berechtigtem Interesse“ geführt werden. Das Waffengesetz nennt hierfür beispielhaft: Berufsausübung, Brauchtumspflege, Sport oder einen allgemein anerkannten Zweck. Kein berechtigtes Interesse ist es nach der Gesetzesintention dagegen, einen Schlagstock zu Verteidigungszwecken mit sich zu führen.

(Quelle: Wikipedia)

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