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Bei Ticketkontrolle geprügelt und bespuckt: Haftgründe sind das nicht

Eine wirklich nachhaltige Wirkung dürften diese Konsequenzen seiner Gewalttat eher nicht auf einen 23jährigen Syrer machen. In einer Eurobahn von Geseke nach Hamm schmetterte der junge Mann gestern einem 29jährigen Zugbegleiter die Faust ins Gesicht und bespuckte ihn.

Wieso? Weil der Zugbegleiter seinen Job machte und die Fahrscheine kontrollierte. Das passte dem unbeherrschten Fahrgast nicht.

Der „Straftäter“, wie die Bundespolizei es faktisch richtig formuliert (juristisch gilt er als „Verdächtiger“ bis zur Verurteilung), verließ daraufhin den Zug. Doch in der übernächsten Bahn konnte er im Bahnhof Hamm gestellt werden. Die Bundespolizei schreibt als Ergebnis: „Bei dem Täter handelte es sich um einen 23 jährigen Syrer, der nach Einleitung eines Strafverfahrens wegen Körperverletzung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.“

Der Zugbegleiter ließ seine Gesichtsverletzungen im Krankenhaus behandeln.

Kommentare (5)

  • Andrea

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    Ach , es ist völlig sinnlos etwas dazu zu sagen. Offensichtlich genieße hier einige Narrenfreiheit, wenn sie den ‚richtigen‘ Pass haben…..

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  • Markus Antonius

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    Die Bastonade! 50 Hiebe auf die nackten Fußsohlen.

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  • Helmut Brune

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    Und wieder mal. Nicht reden, gleich draufhauen. Daß es viele gibt, die sich daran ärgern zeigt sich wohl in dem Fakt, daß die Anträge auf den Erwerb des kleinen Waffenscheins rapide gestiegen sind. Irgendwann wird das mal zu einer Eskalation kommen.

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    • Cora

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      und dann gibt es Piercing gratis.

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  • Luenne

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    Angeblich aus Angst vor Gewalt geflohen und dann schön Gewalt ausüben…

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