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Behördenpanne: Ermittlungen gegen Jäger nach tödlichem Schuss doch noch nicht beendet

Kommunikationspanne bei der Staatsanwaltschaft Hagen: Die Ermittlungen gegen einen Jäger aus Neuenrade, der Ende April frühmorgens einen 18jährigen Einbrecher in seinem Haus erschoss, sind doch noch nicht abgeschlossen.

Die zuständige Staatsanwaltschaft korrigierte heute ihre eigenen Angaben vom gestrigen Mittwoch. Da hatte ein Behördensprecher gegenüber der Presse erklärt, dass das Verfahren endgültig abgeschlossen sei – mit gutem Ausgang für den 63jährigen Rentner: Der Schuss sei erwiesen in Notwehr abgefeuert worden. Doch die Auskunft, dass das Verfahren beendet sei, sei falsch, ruderte die Staatsanwaltschaft heute zurück. Die eigene Behörde haben ihren Sprecher verkehrt informiert.

Die Staatsanwaltschaft selbst war bereits zu dem Schluss gekommen, dass der Jäger den Schuss auf den 18jährigen Albaner, der früh gegen 2 Uhr in sein Haus eingebrochen war, in Notwehr abgefeuert hatte. Doch die Familie des jungen Zuwanderers hatte gegen die Einstellung des Verfahrens Beschwerde eingelegt.

Nach einer ergänzenden Information des WDR Südwestfalen wird nun wohl erst im Januar entschieden, ob sich der 63jährige Waidmann wegen des tödlichen Schusses vor Gericht verantworten muss.

Kommentare (1)

  • Micha

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    Ohne Bruch, würde er noch leben, selbst schuld

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