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Begleitetes Fahren endet mit 20.000 Euro Schaden beim Abbiegen auf B1

Autsch – das ging leider ziemlich schief! Die begleitete Fahrt einer 17jährigen Fahranfängerin endete gestern Abend auf der Kreuzung Iserlohner Straße / B1 (Werler Straße) mit 20.000 Euro Blechschaden und einer verletzten Unfallbeteiligten.

Die Jugendliche aus Dortmund rollte um kurz nach 18 Uhr im Rahmen des begleiteten Fahrens mit ihrem Pkw in die Kreuzung der Iserlohner Straße auf die B1 ein. Sie wollte dort nach links auf die Bundesstraße abbiegen. Doch dabei übersah sie den Gegenverkehr – in diesem Fall einen 49jährigen Autofahrer aus Menden, der über die B1 hinweg stadtauswärts fuhr. (An der Kreuzung warnt ein Schild die Linksabbieger, den Gegenverkehr zu beachten.)

Die Fahrzeuge prallten zusammen, und neben dem hohen Sachschaden erlitt die Beifahrerin des Mendeners bei der Kollision Verletzungen – sie wurde mittels RTW in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Begleitetes Fahren (BF 17), auch „Führerschein ab 17″, ist eine Sonderregelung in Deutschland, die es Jugendlichen bereits mit 17 Jahren ermöglicht, eine Fahrerlaubnis der Klasse B oder BE zu erwerben. Diese  ist jedoch mit der Auflage verbunden, nur zusammen mit einer Begleitperson zu fahren, die namentlich in der  Prüfungsbescheinigung genannt ist. Die Probezeit beträgt wie beim normalen Fahrerlaubniserwerb zwei Jahre. Ziel der Regelung ist es, die hohen Unfallquoten bei Fahranfängern zu senken, da diese häufig noch nicht über die nötige Erfahrung, jedoch über  hohe Risikobereitschaft verfügen. (Quelle: Wikipedia)

 

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