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Entwarnung nach bangem Warten in Lünens Innenstadt: Bombe entpuppte sich als Trog

UPDATE: Keine Bombe gefunden!

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat bei den Bohrungen am Wüstenknapp in Lünen keine Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Das gab die Stadt am frühen Nachmittag bekannt.
Damit ist auch keine groß angelegte Evakuierung der Anwohner notwendig. Was gefunden wurde, war: ein (rostiger) Trog aus Metall. Dieser beeinflusste das Signal bei Messungen.
Die betroffenen Anwohner wurden bzw. werden von der Feuerwehr über die Entwarnung informiert werden. Rund 60 Einsätzkräfte von Polizei, Stadt, Rotem Kreuz und Feuerwehr waren im Einsatz.

 

Unsere Meldung von heute Morgen:

Möglicherweise wurde während Bauarbeiten in Lünen eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden! Im Zuge von Bauarbeiten an der Straße „Am Wüstenknapp“ wurden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe Auffälligkeiten im Boden festgestellt. Der Verdacht besteht, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg handeln könnte. Ob wirklich ein Blindgänger im Boden liegt, wird der Kampfmittelräumdienst zusammen mit dem Lüner Ordnungsamt heute genauer untersuchen. Gegen 11 Uhr soll dann ein Ergebnis feststehen. Sollte es sich um einen Blindgänger handeln, werden dann aus Sicherheitsgründen umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen notwendig. Der Evakuierungsbereich erstreckt sich voraussichtlich in einem Umkreis von 250 m um die Fundstelle.
Etwa 1.000 Anwohner wären von einer Evakuierung betroffen. Auch größere Einschränkungen für den Straßen-, Bahn- und Busverkehr wären bei einem Bombenfund zu erwarten. Haupt- und Busbahnhof müssen während der Evakuierung gesperrt werden. Der Bahn- und Busverkehr wird eingestellt. Die Münsterstraße wird ebenfalls ab Einmündung Kurt-Schumacher-Str. gesperrt. Umleitungen für den Straßenverkehr werden ausgeschildert.
Endgültige Klarheit wird erst dann bestehen, wenn der Verdachtspunkt durch die Kampfmittelexperten freigelegt ist. Alle notwendigen Maßnahmen erfolgen danach umgehend. Sollte eine Evakuierung erforderlich sein, wird die Stadt Lünen für betroffene Bürger eine Betreuungsstelle in der Sporthalle der ehemaligen Hauptschule Wethmar an der Dorfstraße einrichten.
Die Evakuierungsmaßnahmen könnten mehrere Stunden dauern, da viele Menschen betroffen sind und die Entschärfung erst starten kann, wenn das Gebiet komplett menschenleer ist.

Bei bettlägerigen Menschen, die nicht von Pflegediensten betreut werden, bittet die Stadt Angehörige, sich beim Bürgertelefon unter der Telefonnummer 02306 104-2020 zu melden, damit der Transport organisiert werden kann.

 

Weitere Infos gibt es hier (bitte klicken)

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