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Autofahrers Rücksicht bei Rollstuhlwanderung in Fröndenberg erfreute

Rund 60 Rollstuhlfahrer wurden durch Fröndenberg geschoben – zehnte Rollstuhl-Wanderung in Fröndenberg!

Auf die ungewöhnlicher Wandergruppe nahmen die Autofahrer am Samstagnachmittag erfreulich Rücksicht, freuten sich Teilnehmer und Begleiter an dem ungewöhnlichen Freizeitevent.

Rollstuhlwanderung 3

Um 14 Uhr starteten die Rollstuhlfahrerinnen, Rollstuhlfahrer und ihre Begleiter am Haus Löhnbachtal / Neuapostolische Kirchengemeinde. In fröhlicher Runde ging es zum Hindenburghain und weiter zur Kettenschmiede.  Dort warteten Kaffee und Kuchen auf die Gruppe, der Shantychor Langschede sang flotte Seemannsweisen, und es durfte munter geschunkelt werden – tolle Stimmung, freut sich Organisatorin Rosi Ziol: „Die Seniorinnen umd Senioren bewiesen wieder einmal sangeskräftige Textsicherheit beim Mitsingen! Hut ab…. ich war schon längst beim „Lalalaaa“ gelandet…“

Die herzliche Bitte vorab an die Autofahrer, während der ungewöhnlichen Wanderung Rücksicht auf die Wanderer zu nehmen, fand zur Freude aller Gehör: „Ich habe selbst als Autofahrer in der Bismarckstraße gewartet, als die Schranke geschlossen war“, berichtete der Vorsitzende der Fröndenberger Werbegemeinschaft, Wolfgang Hüttner.

„Da die Linksabbieger die Geradeaus-Weiterfahrt verhinderten, wurde so lange – geduldig ohne jegliches Hupen – gewartet.“ So lange, bis auch jene Rollstuhlfahrer, die es nicht mehr geschafft hatten, bei dann wieder geöffneter Schranke sich dem Pulk anschließen konnten. „Danach löste sich der Stau auch schnell wieder auf. So kann Rücksichtnahme aussehen!„, lobt Wolfgang Hüttner.

Rollstuhlwanderung 2

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Schöne Sache. Da wurde wieder einmal bewiesen, daß Rücksichtnahme eine Sache des guten Willens ist. Geht doch!

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