Rundblick-Unna » Ausladungen, Boykotte, Schüsse: Vom Umgang mit der AfD

Ausladungen, Boykotte, Schüsse: Vom Umgang mit der AfD

Schon vor den jüngsten „Schießbefehl“-Zitaten führender AfD-Politiker  galt die „Alternative für Deutschland“ als umstritten. Seither umso mehr. . „Die Verteidigung der deutschen Grenze mit Waffengewalt als Ultima Ratio ist eine Selbstverständlichkeit“, hatte  Europaparlamentarier Pretzell schon Ende Oktober der dpa gesagt. Pretzells Lebensfährtin, AfD-Chefin Frauke Petry, und ihre Vize Beatrix von Storch hatten vor zwei Wochen ähnliche Aussagen gemacht, von Storch bezog sie auch auf Frauen und Kinder und nahm das „Kinder“ später zurück. Zur Abwehr von Flüchtlingen sei an den Grenzen Schusswaffengebrauch erforderlich, so die Essenz der Aussagen. Die AfD erntete damit bundesweit Empörung. SPD-Chef Gabriel forderte, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, doch Justizminister Maaß (SPD) sieht dazu derzeit keine Veranlassung.

Die AfD steht in aktuellen Umfragen bei 9 bis 12 Prozent.

Hier ein Überblick über den Umgang mit der Partei hier in der Region.

Schüsse auf Parteibüro: Auf das Parteibüro der AfD in Arnsberg wurde wie berichtet geschossen (im Bild). Die Einschusslöcher deuteten auf eine Kleinkaliberwaffe hin. An Heiligabend war das Büro schon Ziel einer Farbbeutel-Attacke geworden. Auch Teerschmierereien kamen vor. Am Aschermittwoch gab es vor dem Fraktionsbüro eine Mahnwache, bei der auch Parteifunktionäre aus dem Kreis Unna vor Ort waren, teilte die sauerländische AfD mit. „Die vielen positiven Reaktionen der Passanten bestärken den AfD-Chef aus dem HSK, Andre Monkol, darin, solche Veranstaltung zu wiederholen“, heißt es in der Mitteilung der Partei. „Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden!“ Zu den Schüssen fügt er hinzu: „Die Täter sind noch unbekannt, sind aber im linksradikalen Milieu zu vermuten. Die Schüsse schlugen genau auf Kopfhöhe ein.“  Der Staatsschutz ermittelt.

Boykott von Veranstaltungsräumen: In Hagen sowohl in Südwestfalen boykottieren Gastronomen die AfD. Mehrere weigerte und weigern sich,  ihre Lokale für eine Parteiveranstaltung zur Verfügung zu stellen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) lobte den Widerstand der Wirtsleute. Man brauche in der momentanen Stimmung keine AfD-Veranstaltungen, die Rassismus noch förderten.

– Politischer Protest:  Bereits vor einem Jahr – im  Februar 2015 – hielt die AfD in der Kamener Stadthalle ihre Landesversammlung ab. SPD und Grüne protestierten dagegen mit einer Kundgebung.

„Maulkorb“ und Pfiffe: In Fröndenberg gab es am 4. November bei einem Bürgerabend zur Flüchtlingsunterbringung in einer Grundschulturnhalle laute Pfiffe gegen den AfD-Kreisverbandsvorsitzenden Märkischer Kreis: Sebastian Schulze stellte während der Informationsveranstaltung kritische Fragen z. B. zur Asylberechtigung albanischer Staatsangehöriger. Ihm wurde zum Schluss das Mikrofon weggenommen.

Linksradikaler Boykottversuch an Schule: Bei einer Veranstaltung der AfD in einem Hagener Gymnasium musste vor drei Wochen die Polizei einschreiten. Schülerinnen und  Schüler demonstrierten zusammen mit Vertretern anderer Parteien  und Ausländerorganisationen vor der Schulaula. Das Gymnasium trägt den Titel „Schule ohne Rassismus“, und das passe nicht zu den teils rechtspopulistischen Tendenzen der AfD, tat die Schulpflegschaft kund. Sie sorgte sich um den Ruf der Schule. Die Polizei musste eingreifen, da einige linksradikale Jugendliche mit einem Transparent den Eingang der Schule versperrten.

– Medialer Druck: „Sind Sie eigentlich Nazi?“ Dies fragte, so berichtet der betroffene Gastronom, ein Dortmunder Zeitungsredakteur am Telefon, nachdem der griechische Wirt seinen Versammlungssaal dem  Dortmunder AfD-Kreisverband für ein offenes Treffen hatte bereit stellen wollen. Aufgrund von Drohanrufen in der Nacht zuvor gegen den Wirt (der Anrufer ist/die Anrufer sind unbekannt) sagte die AfD das Treffen ab, um den Wirt nicht zu gefährden.  Man habe den Gastronom keinen unnötigen Gefahren aussetzen wollen, schildert die AfD den Vorfall auf der Seite ihres Kreisverbandes und der Dortmunder Ratsfraktion.  Das Lokal ist die Kneipe „Zum Franziskaner“ an der Düsseldorfer Straße, Inhaber Leonidas Kastidis.

In dem nachfolgenden Zeitungsbericht wurde der griechische Wirt offenbar mit falschen bzw. missverständlichen Aussagen zitiert. Kastidis meldete sich jedenfalls beim AfD-Kreisverband und betonte dort, er habe die in dem Zeitungsbericht zitierten Aussagen nie gemacht. Besonders nahe sei ihm die Frage des Redakteurs gegangen: „Sind Sie eigentlich Nazi?“ Der konsternierte Wirt habe geantwortet: „Ich bin ein echter Dortmunder Junge, hier aufgewachsen und habe damit nichts zu tun.“ Der Gastronom beteuerte außerdem gegenüber dem stellv. Sprecher des AfD-Kreisverbandes Dortmund, Heiner Garbe (übrigens ein ehemaliger Kollege des betreffenden Zeitungsredakteurs): Er habe nie von der AfD als „rechtspopulistischer oder rechtsextremer Partei“ gesprochen, wie der Bericht suggeriere.  „Die in dem Bericht mir unterstellten Aussagen sind alle erfunden“, stellte Kastidis fest und forderte Heiner Garbe auf, „diese Klarstellung auch auf der AfD-Homepage vorzunehmen“. Das ist geschehen. Garbe nachdrücklich: „Ich weise für unseren Kreisverband in diesem Zusammenhang darauf hin, dass wir seit 2013 mehrere Veranstaltungen des Kreisverbandes sehr einvernehmlich und unbeeinträchtigt im schönen „Franziskaner“ abgewickelt haben. Es tut uns daher auch leid, dass Herr Kastidis Opfer von hasserfüllten Demokratiegegnern wurde.“

Die Polizei müsse „endlich die Täter ermittelt, die in der gesamten Bundesrepublik jene Betreiber von Lokalen bedrohen, die der AfD Räumlichkeiten für ihre Treffen und Parteiversammlungen zur Verfügung stellen. Diese Nötigungen sind schwerwiegende Straftaten. Die Sachlage, die im Falle AfD/“Franziskaner“, zur Veranstaltungsabsage des Wirtes an den AfD-Kreisverband Dortmund führte, ist der Polizei bekannt. Es handelt sich zudem um ein Offizialdelikt, den die Polizei schon von Amts wegen zu verfolgen hat.“

Die Stellungnahme im Wortlaut steht auf der Homepage der AfD-Ratsfraktion Dortmund:

http://www.afd-do-fraktion.de/item/276-aussagen-sind-alle-erfunden-franziskaner-wirt-ueber-seine-manipulierten-aussagen-in-den-ruhr-nachrichten-entsetzt

Kommentare (49)

  • Robert Rohmert via Facebook

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    In einer Demokratie zeigt sich dadurch wieviel Rassismus in ihr steckt!

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Demokratie scheint manchen zu unbequem zu sein.

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Also es gibt einzelne Aktionen, die ich im Hinblick auf die AfD nachvollziehen kann. Ganz ausdrücklich natürlich nur die, die im Rahmen einer demokratischen Auseinandersetzung vertretbar sind. Die Aktion in Hagen als Beispiel ist nachvollziehbar, wenn die AfD eine Veranstaltung in einer Schule abhält, die sich den Slogan „Schule gegen Rassismus“ auf die Fahne geschrieben hat. Grundsätzlich halte ich es für deutlich unangebracht überhaupt derart politische Aktionen in Schulen stattfinden zu lassen. Wenn einzelne Gastronomen nun einmal der AfD nicht gewogen sind und ihrem Protest dadurch Ausdruck verleihen, eben die Räume nicht zur Verfügung zu stellen, so ist das doch auch legitim. Auch Demos und Gegenveranstaltungen finde ich demokratisch absolut vertretbar. Wir dürfen ja nun auch nicht vergessen, dass die AfD und besonders einige ihrer Vertreter auch extrem provokant auf. Auch viele der politischen Positionen sind wirklich fragwürdig. Wer so auftritt, darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Nun kommt allerdings das große ABER. Es geht nicht eine Partei, die durchaus extreme Positionen vertritt (die mir persönlich auch nicht passen), mit Gewalt, unseriösen politischen Taktiken, von ihrer zunächst vollkommen legitimen politischen Teilhabe auszuschließen bzw. es zu versuchen. Dazu gehört auch, dass man keinen Druck auf Gastronomen ausübt usw. Wir leben doch schließlich auch mit den extrem linken Parteien. Vor allem was erwarten wir, was passiert wenn wir so mit politischen Positionen umgehen, die uns nicht ins Bild passen? Die Meinungen werden nicht verschwinden, viel wahrscheinlicher ist doch, dass sich die Positionen weiter radikalisieren (das kann man bei der AfD ganz gut beobachten). Und auch wenn es schwer fällt, die Extremisten (egal welcher politischen Seite) sind in der Demokratie immer wieder wichtig, denn sie geben den extremen Positionen (nicht verfassungsfeindlichen) eine Stimme. Diese Stimmen blieben sonst an den Stammtischen oder im Untergrund. Was sie dort anrichten können, sehen wir in NSU und RAF. Aufgabe der Parteien in der Demokratie ist es dann einen mehrheitsfähigen Konsens zu finden. Bisweilen bringen die extremen Position eben die Impulse, die Politik benötigt, um wieder zeitgemäße Entscheidungen zu finden. Zu Zeiten der APO, aus denen auch Parteien wie die Grünen hervorgegangen sind (die in ihrer Anfangsphase übrigens auch mehr als bedenkliche Positionen vertreten haben u ähnlich umstritten waren), gab es die notwendige Entwicklung hin zu Aufarbeitung der Nazi Diktatur, Umweltschutz und neuen sozialen Gesellschaften. Wir haben jetzt eine lange Phase hinter uns, geprägt eben von dieser Zeit, teilweise wurden da Punkte übertrieben akzentuiert, auch viel falsche politische Korrektheit und die ideologische Verweigerung sich gesellschaftlichen Fehlentwicklungen zu stellen. Da ist konservative Politik zu kurz gekommen. Die großen Parteien habe da offensichtlich keine Antworten und Wege gefunden. Deshalb gibt es jetzt die AfD und genau deshalb muss sich sachlich und demokratisch mit dieser Partei auseinander gesetzt werden. Selbstverständlich ohne Gewalt und fragwürdige Methoden. Das ist politisch nicht souverän und es ist einer Demokratie wie der unsrigen unwürdig. Ich persönlich glaube überdies auch eh nicht, dass die AfD so wie sie jetzt ist, überhaupt langfristig eine bedeutende Rolle spielen wird.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Sven Arnt Super Analyse, dem bleibt nichts hinzuzufügen!

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    • gerd Mäller

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      Vielen Dank für diesen Beitrag. Wenn alle so denken würden, würde Demokratie wieder mit Verstand umgesetzt.
      G. Möller Sprecher AfD Oberhausen

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  • Heidi Baumgart via Facebook

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    umstritten ist ja erstmal wertfrei,Ihr solltet ruhig deutlicher werden…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wir formulieren das sehr bewusst wertfrei, Heidi Baumgart.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Heidi Baumgart In welche Richtung deutlicher?

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    • Heidi Baumgart via Facebook

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      Ich meine, man könnte bei diesen Leuten deutlich sagen, wie weit rechts die stehen, nichts für Deutschland und gefährlich für jeden. Für mich nur kotzfix,diese Typen !

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Als Berichterstatter halten wir uns neutral. Kritische Meinungesäußerungen sind immer sehr willkommen.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Heidi Baumgart Wo ist das Problem? Ich fühle mich durch die nicht gefährdet, bin also insoweit wohl nicht jeder. Die sind gewiss eher rechts, aber rechtsextrem ist was Anderes, die NSU zum Beispiel, oder früher die Wikingjugend.Und ob die was für Deutschland sind, soll doch jeder Bürger selbst entscheiden an der Wahlurne. Ohne linksgrüne Bevormundung. Abgesehen davon, dass selbst viele türkische Mitbürger die gut finden und sogar ehemalige Grüne da mitmischen. Würd mir zu denken geben!

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      • Wunderlich

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        Der Wandel der AfD seit Frau Petry sollte einem sehr wohl zu denken geben.
        Es handelt sich um ein Sammelbecken für all das, was sich im äußerst rechten Spektrum rumgetrieben hat.
        Diese „Partei“ noch als poulistisch zu bezeichnen, ist deutlich untertrieben.
        Wolf im Schafspelz … aber auf Grund der Art und Weise, wie diese Ein-Themen-Gruppierung vorgeht, stimme ich Herrn Arndt zu … die werden nicht mal mittelfristig eine Rolle spielen, daher auch kein Grund zur Beunruhigung.
        Ich finde auch, dass die Vorsitzende mehr Zeit imFernsehen verbringen sollte. Da sieht man dann, was sie alles nicht kann und wie schlecht sie sich verkauft. Schade, dass es Politiker gibt, die die Chance verstreichen lassen, Frau Petry und Konsorten in der Öffentlichkeit zu stellen … und als unfähig zu outen.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Rechtsextrem heisst das man extrem im Recht ist.? Wiking Jugend?Ach da habe ich auch glaube ich noch etwas von und der NSU nun ja nennen wir es eher VSU.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Genau wie in Frankreich die Front National und in Holland die PVV erscheint mir die AfD eine Partei, die eingeschlafene Politiker anderer Parteien wach rütteln kann und Dinge ans Licht bringen, wo andere sich nicht trauen. Das Potenzial wirklich eine Regierungspartei zu sein fehlt aber.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Das kann noch kommen, wurde den Grünen ja auch früher abgesprochen.

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      • wutbürger fürst

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        Ja, sie, die Grünen, wurden auch geächtet.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Helmut Brune In der Tat ist die AFD, egal wie man zu ihr steht, der Hecht der die faulgewordenen, weil dick und satt gefressen, Karpfen CDU/SPD/Grüne/LInke im Teiche BRD mal so richtig auf Trab bringt. Wenn die anderen Partein jetzt ihre kindisch bockige Trotzhaltung ablegen und endlich mal wieder im demokratischen Diskurs konstruktiv tätig werden für unser Land, wäre doch viel gewonnen.

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Genau das meine ich, Stefanus

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Stefanus Maxus wir werden sehen wie es mit der AfD ausschaut, wenn sie tatsächlich Realpolitik machen muss und sich nicht nur auf bestimmte Themen reduziert einlässt. Ich sehe durchaus in den großen Parteien Bewegung. Und mal ganz ehrlich, abseits von der Flüchtlingswelle hat die von Ihnen benannte satt gefressene Politik auch viel erreicht. Über Integration hinaus gibt noch erheblich mehr in der Politik zu regeln. Dieses ständige Gerede davon, dass die Republik in bloßem, dekandenten Stillstand verkommen ist, dass trifft es ja nun auch nicht. Es stimmt aber, in einigen Belangen muss sich Politik viel ehrlicher machen und auch wieder den Weg zum Bürger finden. Mir widerstrebt es schon da die AfD so ein bisschen zu den „revolutionären Helden“ zu stilisieren. Ganz klar tummeln sich da Leute die rassistisch und auch rechtsextremistisch sind.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Na ja, viel erreicht…geht so finde ich. Doch ist aus meiner Sicht so viel mehr nicht erreicht worden bisher: Schuldenkrise nicht gelöst. Energiewende läuft nicht. Prekäre Arbeitsverhältnisse und Werkvertragschwindel auf dem Vormarsch, genau wie Union Busting. TTIP ist praktisch die Abschaffung der Demokratie, Verbraucherschutz, Umweltschutz, Tierschutz auf schwerem Posten. Bankenregulierung Fehlanzeige usw. Das einzige was fluppt, ist die Umverteilung von unten nach oben. Also mich haben unsere Politiker bisher nicht so überzeugt…

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Stefanus Maxus Es stimmt einfach! Die Politik hat sich immer weiter vom Volk entfernt und lebt in ihrer eigenen Welt. Sollte die Politik sich auf TTIP einlassen, erkläre ich sie zu Kriminellen, soweit sie das nicht schon ist. Kanada hat sich damit eingelassen und schon Milliarden an Amerikanische Multinationals zahlen müssen, Obwohl ich Amerika ein sehr schönes Land finde, will doch kein Amerikaner sein.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Ja, die sind da total verbrettert. Wer eine Krankenkassenkarte für alle einführt, ist da schon ein gefährlicher Kommunist! Ne, leben wollte ich da auch nicht…

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  • Jannis Metzidakis via Facebook

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    Fragt doch mal bei der SPD Unna nach. Die machen ja, wie bekannt ist, Werbung für die AfD Unna

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Ich lehne diese Demokratie ab.Für mich sind die Blockparteien lediglich Kriminelle Volkszersetzende Vereinigungen,die sich lediglich in den Kontonummern unterscheiden.

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  • Pascal Kutz via Facebook

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    Bei dieser Post Demokratie… Kannst du wählen wehn du willst..bringt Alls nur halb was.. Also warum nicht dann mal was Alternatives wählen…..

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  • Benno

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    Es gibt keine Politiker mehr , welche sich fürs Volk einsetzen !
    Es ist einfach nur noch widerlich, dass das Volk diesen Idioten noch zustimmt.
    Wann wacht der Bürger endlich auf ?

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Afd for president !

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  • Hans Meier via Facebook

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    Warum verschweigt die Redaktion, dass die Afd heute als rechtsradikale Partei angesehen wird und warum sind Menschen die sich Rechtsradikalen oder Rassisten entgegenstellen gleich Linksradikale. Das ist keineswegs eine neutrale Berichterstattung sondern eindeutig tendentiös ! https://hajofunke.wordpress.com/2016/02/02/dlf-politologe-hajo-funke-die-afd-ist-zu-einer-rechtsradikalen-partei-geworden/

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Tendenziös ist auch, dass jeder, der Zweifel an der Flüchtlingspolitik äussert gleich „rechtsradikal“ ist. Wenn das allerdings von so Salonkommunisten wie Ihnen kommt, back ich mir da ein Ei drauf. Und wenn die WDR Lokalzeit sich beklagt, dass die AFD die Antifa als „Faschisten“ verunglimpfe, zeigt das nur wie krank die Staatsmedien schon sind. Antifa sind gewöhnliche Kleinkriminelle, die sich hinter dem angeblichen „Antifaschismus“ verstecken, ohne überhaupt begriffen zu haben, was Faschismus ist.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hans Meier bzw. wie Sie auch immer heißen – wenn Parteien – von wem eigentlich? – als wie auch immer „angesehen werden“, werden Sie uns das nicht ernsthaft als Basis einer neutralen Bewertung empfehlen bzw. in diesem Fall eher anordnen. Im Übrigen können Sie die Begriffsklärungen von linksradikal, rechtsextrem und wie auch immer in allen einschlägigen politikwissenschaftlichen Werken nachschlagen. Schönen Gruß damit.

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    • Andreas

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      Herr Meier, sie sehen die AfD vielleicht als rechtsradikal, der Verfassungsschutz macht das nicht! Lediglich linksradikale Hetzer denunzieren diese demokratische Partei unentwegt weil sie ihre sozialistischen Felle davon schwimmen sehen. Gegenfrage, warum sieht denn niemand wenn Linksautonome Städte in Brand stecken, regelmäßig nicht linke Menschen zusammenschlagen und unentwegt unsere Polizei angreifen. Das wird insgeheim durch linke Parteien finanziert! Wer ist hier also für Gewalt und Anarchie verantwortlich? Ganz sicher nicht die AFD! Sie ist die logische Konsequenz aus einem seit Jahren stattfindenden Linksruck. F.J. Strauß sagte ausserdem mal „Die Linken sind die besten Nazis seit 1945″. Wie Recht er hatte sieht man heutzutage nur zu gut! Mein Slogan „Nie wieder Nazis, nie wieder Kommunisten“!

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  • AfD Kreisverband Unna via Facebook

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    Tatsächlich ist es lebensgefährlich geworden, in diesem Land eine Meinung ‚rechts‘ vom Hauptstrom zu haben. Wir erleben tagtäglich Ausgrenzung und Diffamierung. Maas, Stegner und Konsorten haben ein Klima der Angst geschaffen; gut, dass wir viele Idealisten in unseren Reihen haben!

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Sie werden aber wohl kaum abstreiten können, dass viele Äußerungen wie die von Herrn Höcke, Frau Storch und auch Frau Petry nicht nur provokant, sondern sehr weit rechts anzusiedeln sind. Da geht es, und ich möchte da grade an Herrn Höcke erinnern, ganz eindeutig in den Rassismus, wenn es zum Beispiel um das Reproduktionsverhalten von Menschen in Afrika geht. Da gibt es ganz gefährliche Tendezen, die für meinen Geschmack aber deutlich zu weit rechts vom Hauptstrom angesiedelt sind. Damit wir uns richtig verstehen, dass rechtfertigt natürlich keine Angriffe auf Vertreter ihrer Partei, wie sie geschehen sind. Es sind allerdings auch Vertreter ihrer Partei, die durch die Art und den Inhalt ihrer Äußerungen die Debatte in vielen Bereichen deutlich verschärfen und das berühmte Öl ins Feuer gießen. Trotz aller vielleicht notwendigen Abgrenzung zu den anderen Parteien, um sich selbst zu platzieren, sollte man auch als junge Partei im eigenen Interesse schauen, wer da so in den eigenen Reihen aktiv ist und sich im Namen der Partei äußert.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Höcke hat doch recht.

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      • wutbürger fürst

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        Manche provokante Überbetonung, aber ich sehe das wie Andy Fischer.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Höcke polarisiert , klar. Aber nur mal zum Beispiel Afrika: Es gibt dort Gegenden, da wird die Witwe eines Mannes dann eben traditionell von männlichen Verwandten des Mannes begattet, nur um die Kopfzahl des Stammes hochzuhalten. Gloria von Thurn & Taxis sprach ja damals von „schnackseln“….(Wobei, wieviele Menschen auch in unserem Kulturkreis prahlen stolz mit der Zahl ihrer Kinder und Enkel. Ich habe in der Schule immer was von Überbevölkerung gelernt. Wie passt das zusammen?)

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Stefanus Maxus lassen wir diese Diskussion. Du merkst doch, mir geht es hier nicht darum das allgemeine AfD alles Nazis Bashing durchzuziehen. Aber ich kann und werde solche eindeutigen Äußerungen nicht verharmlosen oder so tun als hätte das auch noch irgendwie einen wissenschaftlichen Hintergrund. Wie gesagt politische Auseinandersetzung zu bestimmten Themen, auf einer sachlichen Ebene, kein Thema. Herr Höcke ist für mich wirklich indiskutabel und ich halte ihn und einige andere für gefährliche Brandstifter. Alles andere wäre blauäugig.

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    • wutbürger fürst

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      Der Hauptstrom ist leider immer noch linksgrün. Ich wünsche ihn mir rechts, allerdings nicht rechtsextrem. AfD also weiter so und zunehmend Prozente mehr! Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Schon richtig, Mit zum Beispiel Herrn Höcke hat die AFD einen ziemlichen „Rechtsdrall“ gekriegt. Als noch Henkel und Lucke da waren, konnte man sich mit dem reinen 10-Punkte Programm noch gut anfreunden. Aber auch auf die beiden wurde damals brutal medial eingedroschen (Erinnert sich übrigens noch jemand an die, man kann es gar nicht anders nennen, linken Hetzkampagnen und gewalttätigwen Aktionen gegen F.J. Strauss als Kanzlerkandidat?). Die zunehmende Polarisierung der Diskussion spielt dann eben leider den Radikalen aller Couleur in die Hände.

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    • wutbürger fürst

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      Und ich wage vorauszusagen, daß es bei den „Lügenmedien“, zu denen ich den „Rundblick“ nicht zähle, einen Schwenk geben wird zu positiver Berichterstattung für die AfD. –
      Dann wird die „Journalisten-Kanaille“, werden jetzt „regierende“ Politiker behaupten, immer mißverstanden worden zu sein.

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      • Wunderlich

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        5 Euro dagegen

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  • Gabriele Walger-Demolsky

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    Inflationär wird die Wörter „radikal“ und „extremistisch“ genutzt. Auch „fremdenfeindlich“ wird so oft ohne Verstand eingesetzt, dass es mich schaudert.
    Heute ist radikal was in irgendeiner Weise vom meist linken Mainstream abweicht. Eine Positionen, wie sie früher der rechte Flügel der SPD (z.B. der Seeheimer Kreis) vertrat oder die CDU für selbstverständlich hielt sind heute „rechtsradikal“. Woran wird das erkannt? Ganz einfach, Wörter wie deutsch, Nation, Volk, Heimat sind quasi schon Indiz für Extremismus. Die AfD unterscheidet sich von Parteien wie der NPD dadurch, dass Sie eine Ausgewogenheit fordert, angemessenen Platz für Fremdes, Neues aber auch für Bewahrendes, um Gotteswillen welch ein Frevel. Auch der Verweis auf die Rechtlage ist so ein Zeichen, Recht muss gebrochen werden wenn es nur Rational aber nicht meschlich erscheint, Widerstand halten viele da für eine legitime Form der Zivilcourage, kein Wunder macht es die Regierung und insbesondere Frau Merkel doch täglich vor.

    Menschen die sich 2013 im Rahmen der Eurokriese (die längst nicht vorbei ist) zu einer Partei zusammengetan haben, als Fremdenfeindlich zu bezeichnen, also Bürger eines Landes in dem der Anteil der Bürger mit Miragtionshintergrund schon damals über 20% lag, die da nie ein Problem drin gesehen haben, im Gegenteil, die in Ihrem ersten Programm 2013 ein Zuwanderungsgesetz forderten, ist pathologisch.

    Und hier ist auch die Achilles Ferse der AfD, kaum einer der Schreihälse, ob auf der Straße oder in den Foren, kennt auch nur eines der Wahl Programme der AfD und ein Parteiprogramm ist erst in Arbeit und wird vor Mitte des Jahres noch nicht vorliegen :-(

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    • Gabriele Walger-Demolsky

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      Entschuldiung, wenn man schneller schreibt als man denkt „Inflationär werden…“ hätte es heißen sollen. Für mich ist sowas immer eine Gefahr wenn es keine Korrekturfunktion gibt :-)

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      • Rundblick Unna via Facebook

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        Kein Problem, Gabriele Walger-Demolsky, wegen Tippis oder sonstiger Rechtschreibfehler ist hier noch niemand rausgeflogen… 😉

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Gabriele, ich habe mir die Wahlprogramme durchaus angeschaut. Es ist dann aber durchaus eine Diskrepanz zwischen dem festzustellen, was dort geschrieben steht (da kann ja jeder selbst entscheiden ob er es gut oder weniger gut findet) und dem wie sich so einige Vertreter der Partei, auch bzw. grade führende Köpfe, zu diesen Themen äußern und diese auf die Straße bringen. Und dann passen bestimmte Begrifflichkeiten durchaus auf die AfD. Und glauben sie mir, ich bemühe mich durchaus die politischen Inhalte zu sehen und zu bewerten.

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    • wutbürger fürst

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      JA, Gabriele Walger-Demolsky.

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  • wutbürger fürst

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    Ich glaube, daß nur die Wahl der AfD uns wegführt vom Weg zur Islamisierung, die inzwischen nicht mehr nur schleichend voranschreitet: http://www.focus.de/politik/deutschland/vom-speiseplan-verbannt-immer-mehr-deutsche-kitas-verzichten-auf-schweinefleisch-aus-zwei-gruenden_id_5284651.html

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