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„Aus Problemen Chancen machen“: Grüne Flüchtlingsräder-AG und Spielstube der Landesstelle geehrt

Gebrauchte Räder sammeln und sie mit Flüchtlingen gemeinsam wieder instand setzen, damit die Flüchtlinge mobiler werden. „Aus Problemen Chancen machen“, so lobte Unnas Integrationsratsvorsitzende Ksenija Sakelsek beim interkulturellen Fest am Samstag  die Flüchtlingsräder-AG der Grünen. Ähnlich wie die gleichfalls geehrte Spielstube der Diakonie in der Massener Landesstelle seien dies „die bürgerschaftlichen Hilfsangebote, die praktische Kontakte herstellen. Der Weg, aus Problemen Chancen zu machen!“

Sichtlich gerührt gab Alt-Grüner Hermann Strahl den Dank weiter an der Flüchtlingshelferinnenkreis. (Im Bild von links: Kirsten Jeck, Jana Rump, Katyana Lerch) und die gut 100 radspenden Bürger*innen. 73 Räder wurden inzwischen an Flüchtlinge übergeben, nachdem man sie zusammen aufgearbeitet hatte. Im Bild von links das Schraubteam: Carsten „Schraube“ Hellmann, Wilhelm Sommer, Hermann Strahl, dahinter verdeckt Herbert Keßler, nicht im Bilde Björn Merkord und Hartmut Rosenstengel. „Statt im Keller zu rosten, geben sie jetzt Flüchtlingen bewegten Zugang in das Stadtleben.

Am 5. Oktober, 15 Uhr, ist die nächste Radübergabe in der Grünen Geschäftsstelle Spon-tUN, Wasserstraße 13. Räder können werktags von 10 bos 13 Uhr abgegeben werden. Voranmeldung unter 14511 ist günstig, denn die Lagermöglichkeiten sind begranzt. Helfende Hände sind übrigens gern gesehen. Und auch helfende Herzen, der Caritas-Flüchtlingspatenkreis bereitet sich auf neue Flüchtlingszuweisungen nach Unna, wahrscheinlich noch in diesem Jahr vor.

Bildquelle: Grüne Unna

Kommentare (2)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ehre, wem Ehre gebührt. Tolle Sache, wenn man etwas machen kann, was ankommt.

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  • Oskar B.

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    Alles Ablenkungsdebatten und Ablenkungsaktionen vom großen Problem, wie sich die Flüchtlingswelle noch auf unseren Staat auswirken wird ! Und unsere tolle Bundesregierung redet alles schön, sagt, wir schaffen das und lässt die Kommunen im Stich und rückt kein Geld für alle Aufgaben raus.
    Die Kommunen drohen schon mit Steuererhöhungen, die Gerichte entscheiden schon über starke Erhöhungen von Grundsteuern, Städte diskutieren schon Enteignungen von Wohnraum.
    D A S A L L E S K O S T E T – und wer bezahlt das ?!? Geld fällt nicht vom Himmel oder vermehrt sich von alleine…..
    Beim Lesen der täglichen Nachrichten wird mir nur noch übel.

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