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Aus Haft getürmt – am Airport gefasst

Bei der Einreisekontrolle eines Fluges aus Belgrad klickten am Dortmunder Airport die Handschellen. Die Polizei nahm gestern Morgen einen geflüchteten 21-jährigen Serben fest, der wegen schweren Raubes gesucht wurde und noch eine Restfreiheitsstrafe von 146 Tagen zu verbüßen hatte.

Die ursprüngliche Haftstrafe aus dem Jahr 2012 betrug 1 Jahr und 9 Monate. Einen Teil davon saß der heute 21-Jährige ab, bevor ihm die Flucht gelang. Am Flughafen war nun vorläufig Endstation. Der einschlägig wegen Gewaltstraftaten bekannte Serbe wurde in die JVA Dortmund verfrachtet.

Nach Absitzen der Haftstrafe wird das Ausländeramt in Dortmund mit dem weiteren Verbleib des 21-jährigen befassen, da gegen den Mann zusätzlich zum Haftbefehl ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland besteht – gültig bis zum 05.05.2018.

Kommentare (9)

  • Sabrina Lehmann via Facebook

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    Warum weist man ihn nicht sofort aus? Da ja ein Aufenthaltsverbot gilt…..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das Verbot greift erst nach dem Abbüßen der Haftstrafe. Die Frage scheint schon berechtigt, wieso man ihn jetzt nicht ausweisen kann, wo er schon mal aus der Haft getürmt ist.

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  • Nicky Müller via Facebook

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    Ich würd ihn ja in den flieger nach serbien setzten und ihn da die haftstrafe absitzen lassen. Geht ja aktuell wieder alles auf deutsche staatskosten oder beteiligt serbien sich an den kosten?! …

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Wert in Deutschland bei einer Straftat erwischt wird, wird zu einer dazugehörigen Strafe verurteilt. Im Falle einer Freiheitsstrafe, muß die einfach verbüßt werden. Einfach nur abschieben würde ja die gleiche Bedeutung haben wie Freilassung. Heute abschieben, Morgen wieder da.

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  • Christiane Schunk via Facebook

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    Sowas gehört für immer raus aus Deutschland.

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