Rundblick-Unna » Aufbau für Notunterkunft in Werne hat begonnen – für 200 Flüchtlinge ab Anfang November

Aufbau für Notunterkunft in Werne hat begonnen – für 200 Flüchtlinge ab Anfang November

Die Vorbereitungen für eine Notunterkunft in Werne-Stockum sind angelaufen. Auf dem Parkplatz an der Kardinal-von-Galen-Turnhalle werden die Leichtbauhallen aufgebaut. Hier sollen ab Anfang November rund 200 Flüchtlinge untergebracht werden können.

Läuft der Aufbau weiter nach Plan, werden die Vorbereitungen bis Ende dieser Woche abgeschlossen sein. Das teilt der Kreis Unna mit, der mit der Einrichtung der Notunterkunft auf ein Amtshilfeersuchen der Bezirksregierung Arnsberg reagiert.

Feste Außenwände

In drei winterfesten Leichtbauhallen entstehen derzeit auf dem Parkplatz neben der Kardinal-von-Galen-Turnhalle in Werne-Stockum Schlafplätze für die Flüchtlinge. Anders als klassische Zelte haben die Hallen feste Außenwände nicht nur mit Fenstern und Türen, sondern auch mit einer wärmedämmenden Sandwichverkleidung. Jede der Hallen verfügt über eine Heizung. Innen werden getrennte Schlafabteile für jeweils acht Menschen errichtet.

In der Turnhalle selbst werden zwei getrennte Bereiche entstehen: Neben der Essensausgabe sind Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten vorgesehen.

Zum Aufbau mehr Platz nötig

Der Kreis Unna weist darauf hin, dass während der Aufbau-Phase mehr Platz benötigt wird als später im laufenden Betrieb der Unterkunft. Deshalb kann es derzeit zu Engpässen auf dem Parkplatz kommen, wofür der Kreis um Verständnis bittet. Zu den bevorstehenden stillen Feiertagen Allerheiligen und Totensonntag werden aufbaubedingt blockierte Parkplätze soweit möglich wieder zur Verfügung stehen.

Die Stadt Werne hatte die Kardinal-von-Galen-Turnhalle auf dringende Bitte aus dem Kreishaus für die Einrichtung einer Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Unna, das bereits Notunterkünfte in Kamen und Bönen betreibt, wird auch diese Einrichtung betreuen.

(Foto: Kreis Unna /Birgit Kalle)

Kommentare (7)

  • Fürst

    |

    http://www.welt.de/politik/ausland/article148108167/Fluechtlinge-lehnen-schwedische-Einoede-ab.html
    So groß scheint die angebliche Not der Flüchtlinge also nicht zu sein. Unterkunft (immerhin Holzhäuser!) wird abgelehnt, einige wollen nach Deutschland (zurück). Sie FORDERN.

    Antworten

    • Petter Uhlenbusch

      |

      Ich mache gerade Urlaub in Ostfriesland.
      Hier ein ähnliches Bild. Flüchtlinge verlassen quasi über Nacht die Notuntkerkünfte und machen sich auf eigene Faust auf den Weg, wohin auch immer. Jedenfalls scheint es hier auf dem Land nicht so gut zu gefallen. Wahrscheinlich zieht es die Migranten in die Städte wie Dortmund, Essen oder Duisburg. Hamburg soll auch schon restlos „überrannt“ sein.
      Mittlerweile erinnert das an den Film „Invasion vom Mars“ ;-): Ein erschreckender Lagebericht folgt dem anderen.

      Antworten

      • Fürst

        |

        Gruß nach Ostfriesland, das ich auch liebe und für Urlaub bevorzuge. Informativ und bezeichnend Dein „Lagebericht“ von dort. Unter Kontrolle sind die Flüchtlinge wohl nirgends; überall auf eigene Faust unterwegs, wie man lesen kann. Tja, die Städte ziehen an, der besseren Möglichkeiten (auch für Kriminelle) wegen. Alle Türen und Tore offen für den IS und andere Gruppierungen. Eine wahrlich bombige Lage.

        Antworten

  • Jessika

    |

    Tja. Die Damen und Herren pflegen ein Wunschkonzert mit dem deutschen Staat zu treiben. Der tschechische Ministerpräsident klagt in Brüssel, dass Merkel nicht nur den Deutschen das eingebrockt hat, sondern auch andere souveräne Staaten Europas da mit reinzieht. Zudem kritisiert er sehr laut, dass die Flüchtlinge erst 4-5 sichere Staaten durchqueren, um dann dort hinzulaufen, wo sie leben wollen. Er fragt zu recht, wenn die Leute um ihr Leben bangen und vor Krieg fliehen, warum sie dann nicht in den sicheren durchquerten Ländern bleiben…..

    Antworten

    • Wierumer

      |

      weil „Mutti“ sich vor Monaten hingestellt hat und über die Weltpresse zu UNS eingeladen hat.

      Antworten

    • Fürst

      |

      Ja, Merkel (muß endlich weg!) hat das auch den anderen Staaten zu deren Überdruss übergestülpt. Und ja, die Flüchtlinge machen überwiegend unkontrolliert, was sie wollen. Grenzbestimmungen sind widerrechtlich ausgehebelt. Regierung als Schleuser.
      Aber das ist alles noch gar nichts im Vergleich zu dem, das noch anzunehmen ist.

      Antworten

Kommentieren