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Armenien-Resolution: Türkische Partnerstadt kommt nicht zu Bergkamens Jubiläum

Das große Jubiläum zum 50jährigen Stadtbestehen feiert Bergkamen an diesem Wochenende ohne die Freunde aus der türkischen Partnerstadt. Die Delegation aus Silifike hat abgesagt. Hintergrund ist die in dieser Woche verabschiedete Armenien-Resolution.

In dieser ächtet der Bundestag die Vernichtung bzw. Vertreibung der armenischen Minderheit im 1. Weltkrieg durch die Türken aus dem damaligen osmanischen Reich als Völkermord. Die Türkei fühlt sich dadurch an den Pranger gestellt.

Die Absage der türkischen Delegation sei eine Empfehlung der CHP-Partei-Zentrale in Ankara gewesen, sagt Bürgermeister Roland Schäfer in einem Rundfunkinterview. Die CHP-Partei empfinde die Resolution als Beleidigung des türkischen Volkes.

http://rundblick-unna.de/bergkamen-feiert-50-jaehriges-stadtjubilaeum/

Kommentare (11)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Die Meinungsverschiedenheiten werden wohl Ewig bestehen bleiben.

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  • fürst

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    Ist doch gut so mit der Absage!
    Besser wäre noch, kriminelle Türken würden das Land verlassen.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Fürst: und alle Türken, die nach, sagen wir mal fünf Jahren hier im Lande, kein Deutsch können und auch alle, die nur von unserer Sozialknete leben, da würde massig Platz+Geld frei für echte Flüchtlinge!

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      • fürst

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        Stefanus Maxus, ich habe mich mit Rücksicht auf den Rundblick nicht getraut, den Kreis derer zu erweitern, die ich, schon aus den von Dir genannten Gründen, hier in Deutschland lieber nicht hätte.
        Erdogan und seine hier in DE lebenden „Sturmtruppen“ werden uns Sanktionen androhen.

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        • Stefanus Maxus via Facebook

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          Fürst: Eng gewickelte Kopftücher und bodenlange Mäntel sowie Machomänner aus der Ecke der Welt dürfen meinetwegen auch gern ihre Koffer packen…

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  • Mike

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    Peinlich wie alle hinter Erdogan hinterherlaufen

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Dann bleiben sie halt weg.

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  • Anne

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    Wer nicht will, der hat schon, kann man da nur sagen.

    Auf der einen Seite will die Türkei in die EU und alle Vorteile genießen, auf der anderen Seite tritt sie die Regeln für das Miteinander-Leben mit Füßen (siehe Meinungsfreiheit), also sollte man sich nicht wundern, wenn einer Delegation aus der Partnerstadt Bergkamens verboten wird zum Stadtjubiläum zu reisen. Auch wenn es höflich umschrieben wird, mit der Aussage: „Es wurde empfohlen, die Reise und den Besuch abzusagen. „

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    • fürst

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      Naja, Anne, mit der Meinungsfreiheit ist es bei uns in Deutschland auch schon nicht mehr so gut. Auf dem Papier, ja, aber in der Praxis?! –
      Verbot bestimmter Worte und Parolen hebelt die verbale Kreativität aus, verursacht Denkverbote.
      Das Grundgesetz „garantiert“ die Meinungsfreiheit, doch schleichend, indirekt, wird diese ausgehöhlt durch Maulkörbe.
      Erdogan macht es nur direkter. Im Ergebnis kein großer Unterschied.

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