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„Arbeitswilligen muss geholfen werden“: Schwerte sucht Praktikumsplätze für Flüchtlinge

Integration gelingt nur über Bildung und Arbeit – und Arbeitswilligen muss geholfen werden, findet die Stadt Schwerte. Sie wirbt daher jetzt konzentriert um Praktikumsplätze für Geflüchtete und Zugewanderte. Dazu schreibt sie zahlreiche Betriebe der Ruhrstadt an, gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund und der TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH.

„Wir werben zusammen um Praktikumsplätze für Flüchtlinge in der Ruhrstadt“, gibt die Stadtverwaltung bekannt. „Im vorigen Jahr sind über 600 Flüchtlinge der Stadt Schwerte zugewiesen worden. Im Jahr davor waren es nur 144. Die Zahl der Flüchtlinge wird künftig weiter steigen. Eine bestmögliche Integration kann nur über Bildung und Arbeit gelingen. Dafür sind aber alle regionalen gesellschaftlichen Kräfte gefordert.“

Eine Online-Umfrage der IHK im November 2015 hätte gezeigt, dass sich die Unternehmen in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst seien, schreibt die Stadt Schwerte. „Eine Vielzahl von ihnen möchte den zugewanderten Menschen helfen und sie in ihre Betriebe integrieren.“ Bürgermeister Heinrich Böckelühr (CDU) betont: „Ich freue mich, dass den geflüchteten Menschen eine Chance gegeben wird, auf dem heimischen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Arbeitswilligen Menschen muss geholfen werden.“

Die jetzt versandten Schreiben sollen die örtlichen Betriebe dazu ermutigen, qualifizierten geflüchteten Menschen in ihren Unternehmen eine Chance zu geben und Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. „Die Stadt Schwerte, die TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH und die IHK unterstützen Sie selbstverständlich sowohl bei der Suche nach einem geeigneten Bewerber als auch bei der betrieblichen Integration“, heißt es in dem Anschreiben, die von Bürgermeister Heinrich Böckelühr, dem Geschäftsführer der TechnoPark und Wirtschaftsförderung GmbH (TWS) und IHK-Geschäftsführer Georg Schulte unterzeichnet sind.

Kommentare (7)

  • Steffen Scha via Facebook

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    Die können doch auch für den modernen sklavenhandel der zeitarbeits Firmen arbeiten !

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  • Rolf Simon via Facebook

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    So viel Einsatz sollte man mal für Arbeitswillige deutsche Langzeitarbeitslose aufbringen.

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    • Slin Kner via Facebook

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      Der Deutsche oder Integrierte möchte aber gerne einen Mindestlohn haben. Das ist wohl zu viel verlangt.Daher bieten sich ja Flüchtlinge gerade zu an. Die AFD fordert ja, das Flüchtlinge ebenfalls den Mindeslohn bekommen sollen, damit kein Lohndumping gefördert wird. Und das ist richtig so!

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  • Slin Kner via Facebook

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    Geschäftsführer der TechnoPark und Wirtschaftsförderung GmbH (TWS) ist laut Homepage und Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) der Herr Christoph Gutzeit und nicht Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Slin Kner: Haben wir das behauptet…? :-/

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    • Slin Kner via Facebook

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      Rundblick Unna Habe ich wohl beim „schnellen“ lesen falsch interpretiert. Sorry. Aber wollte der Herr Gutzeit nicht namentlich erwähnt werden? Und gibt es eine Kopie von diesem Rundschreiben?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Slin Kner – wir haben sie nicht vorliegen, aber ein kurzer Anruf im Schwerter Rathaus wird gewiss helfen. VG!

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