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Anwohnerschutz wichtiger als weiterer Fast Food-Tempel

Im Kampf gegen einen neuen Burger King an der B1 springt jetzt die Politik den Anwohnern zur Seite. SPD und Grüne aus der östlichen Dortmunder Innenstadt lehnen das geplante Fast Food Lokal an der B1/Ecke Detmar-Mülher-Straße ab. „Der Schutz des Wohngebietes vor noch mehr Verkehr, Lärm oder auch Müll geht vor.“

Der Entwurf für das neue Gebäude sieht Büros in den Obergeschossen und unten ein  Drive-In-Restaurant vor. Einen Bauantrag hat der Investor noch nicht gestellt, doch Rotgrün im betroffenen Stadtbezirk stellen sich präventiv schon mal dagegen. Eine Anwohnerinitiative hat mehrere 100 Unterschriften gegen das neue Lokal gesammelt.

Eine noch höhere Restaurantdichte als die B1 hat die B233 zwischen Unna und Kamen (Kamener / Unnaer Straße), die nicht ohne Gründe den liebevollen Beinamen „Fressmeile“ trägt: Allein im Bereich des Karrees drubbeln sich Burger King, McDonald´s, Kentucky Fried Chicken, Conny´s Diner und seit vorigem Jahr noch Pizza Hut.

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