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Anwohnerin fordert Tempo 30 auf dem Ostring

Geplagt von Lärm und Fahrbahnerschütterungen beantragt eine Anwohnerin des Ostrings in Unna ein Tempolimit. 30 km/h statt bisher 50. Der Antrag steht am Donnerstag (17. 3.)  im Haupt- und Finanzausschuss auf der Tagesordnung.

Üblicherweise werden solche Anträge zunächst an den jeweils zuständigen Fachausschuss verwiesen, in diesem Fall wäre das der Ausschuss für Feuerschutz, öffentliche Ordnung und Verkehr (FSO).

Die Tempo 30-Diskussion flammt in den politischen Gremien seit mehr als einem Jahr immer wieder auf. Im Zuge der Umsetzung ihres Lärmaktionsplanes erwog die Stadt entsprechende Geschwindigkeitsreduzierungen auf einer Reihe viel befahrener und überörtlich relevanter Strecken, so z. B. der Friedrich-Ebert-Straße in Königsborn, auf der Kleistraße in Massen oder eben auch auf dem Ring. 

Unna Verkehrsring

Das Land NRW sträubt sich bisher gegen solche Maßnahmen, die aus Sicht der Stadt (und, naheliegend, auch der Grünen) auf preiswerte und schnelle Weise den Verkehrslärm dämpfen könnten. Die SPD konnte sich grundsätzlich für die Idee erwärmen, die CDU war strikt dagegen – wegen stärkerer Abgase und weil Tempo 30 nur bei strikten Kontrollen auf diesen Straßen auch eingehalten würde, argumentierte seinerzeit der jetzige Fraktionschef Rudolf Fröhlich, seines Zeichens Polizeibeamter. Die Freie Liste warf die Idee von Flüsterasphalt in die Diskussion.

Jetzt also ein separater Tempo 30-Antrag für ein Viertel des Verkehrsrings: Es darf munter weiter diskutiert werden über Tempo 30 „pro“ oder „contra“.

Kommentare (46)

  • Marvin Benna via Facebook

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    Vielleicht hätte man sich dann besser nicht am Hauptverkehrsring niedergelassen…

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  • Mör Ti via Facebook

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    Tempolimit 30 auf Hauptstraßen. Das ist eine gute Idee ! Es gibt auch haufenweise Anwohner an Autobahnen. Die haben das gleiche Problem. Nehmt das doch bitte als weiteren Punkt zur Abstimmung auf.

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  • Bine Pröbe via Facebook

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    Es sind schon viel zu viele Hauptstraßen auf Tempo 30 runter geschraubt worden. Im Kreis bzw direkt in Kamen ist es echt übel und wird immer mehr. Entweder weil die straßen so extrem kaputt sind und einfach nicht erneuert werden oder aber dieser angebliche Lärmschutz… Und wenn ich dann lese, weil sich EIN(E) Anwohner(in) beschwert… Lächerlich! Irgendwann reicht’s auch mal!
    Dann eben als Dankeschön mit 30km/h nachts mit vollster radiolautstärke und offenen Fenstern über die Straßen schleichen :p

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  • Oliver Musiol via Facebook

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    Sven Leu Janni Kemper Phillip Obermann

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    • Sven Leu via Facebook

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      Kann man ja vorher nicht wissen, dass es laut ist direkt am Ring zu wohnen 😀

      Da kann man sich echt nur an die Rübe fassen 😀

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    • Nicole J Aus U via Facebook

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      Ohhh…..da kann Sie ja froh sein, dass nicht noch der Ring voller LKW’s ist.
      Die tolle Ampelschaltung macht das Ganze auch nicht besser, an jeder Ampel muss man mittlerweile anhalten von wegen grüne Welle bei 50. Das ewige anfahren…stehenbleiben, sorgt nicht für leise und abgasfreie Strassen.
      Tempo 30 macht das Ganze auch nicht besser.

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    • Nicole J Aus U via Facebook

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      Ohhh…..da kann Sie ja froh sein, dass nicht noch der Ring voller LKW’s ist.
      Die tolle Ampelschaltung macht das Ganze auch nicht besser, an jeder Ampel muss man mittlerweile anhalten von wegen grüne Welle bei 50. Das ewige anfahren…stehenbleiben, sorgt nicht für leise und abgasfreie Strassen.
      Tempo 30 macht das Ganze auch nicht besser.

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  • Nicole J Aus U via Facebook

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    Ohhh…..da kann Sie ja froh sein, dass nicht noch der Ring voller LKW’s ist.
    Die tolle Ampelschaltung macht das Ganze auch nicht besser, an jeder Ampel muss man mittlerweile anhalten, von wegen grüne Welle bei 50. Das ewige anfahren…stehenbleiben sorgt nicht für leise und abgasfreie Strassen.
    Tempo 30 macht das Ganze auch nicht besser.

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  • Lukas No

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    30kmh im ersten is auch gut leise.

    Die frau bekommen wa noch wach amk.

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  • Sebastian Tubby via Facebook

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    Ich fordere dann auch Tempo 30 bei Flugzeugen in der einflugschneise des Flughafens. Die gute Dame ist nicht die einzige die ihr Päckchen zu tragen hat

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  • Kimo Wendt via Facebook

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    Trauriges Einzelschicksal …

    Sie wird viel mehr Spaß haben mit dem dann daraus folgenden Verkehrschaos … Was viel lauter ist ..

    Ich hupe dann extra für sie falls es kommt

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  • Silke Krüger via Facebook

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    es wird doch niemand gezwungen an eine Autobahn oder an eine Hauptstrasse zu ziehen oder zu wohnen!! Soll die Frau sich doch einen anderen Wohnbereich suchen. Die Strasse war wohl zu erst da!! Ich baue mein Haus an der Autobahn und wenn es steht will ich für Millionen eine Lärmschutzwand!! oder die Autobahn soll weg. In was für einem Land leben wir nur!!

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  • Chanty Meg via Facebook

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    Das ist doch lächerlich.. Wenn ich nebenan oder gegenüber von einem Kindergarten ziehe kann ich dann ja auch nicht verlangen, dass die Kinder nicht mehr draußen spielen weil sie mir zu laut sind ? Jeder weiß doch vorher wo er hin zieht bzw sucht es sich sogar aus und das auf dem Hauptverkehrsring Autos fahren sollte wohl klar sein!

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  • fürst

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    Ist das Gebäude möglicherweise eine Außenstelle einer Psychiatrie?

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  • Marc von Silberbach via Facebook

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    Soll sie doch umziehen.

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  • Nicole Kaczor via Facebook

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    Wenn es zu laut ist soll die Anwohnerin doch woanders hin ziehen.

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  • Marius Rodriguez via Facebook

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    Was war zuerst da? Der Ring oder Sie? Der Ring! Sie wusste doch, worauf Sie sich einlässt, wenn sie an eine der Hauptverkehrsstraßen von Unna zieht…

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  • Andrea Zinsenhofer via Facebook

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    Wenn man dorthin zieht sollte einem klar sein, dass es dort durch den Verkehr laut sein kann. Ich lebe an der Friedrich-Ebert-Straße, da ist es auch laut, aber das wusste ich schon vorher. Wenn ich dorthin ziehe, sollte ich mir darüber im klaren sein oder aufs Land ziehen.

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  • Mike

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    Es ist aber schon beachtlich, kaum konnt ein Grossteil der Gesellschaft ins Rentenalter und ist auf die Mobilität nicht mehr beruflich angewiesen fordert man überall Tempolimits.
    Auf der A45 wurde ja lange ein Tempolimit getestet und das Ergebnis war, es bringt nichts, der Lärm kommt hauptsächlich durch den Schwerlastverkehr und die Menge des Verkerhsaufkommens, nichts durch die Geschwindigkeit, ein Tempolimit kann weder am Schwerlastverkehr noch am Verkehrsaufkommen etwas ändern.
    Das derzeitige Konzept ist doch gut so, Hauptstaßen 50, Nebenstraßen in Wohngebieten 30, aber das nicht aus Lärmschutz sondern der Verkerhssicherheit wegen.
    Selbst wenn man 30 einführen würde, würde man evtl. erreichen, daß die Leute dann 40-45 fahren effektiv anstelle 50-55 km/h, Effekt, quasi keiner zumal ein Auto bei 30 mehr Abgase ausstösst und lauter ist.

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  • Markus

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    Im Grunde ist an der Forderung/ Wunsch nichts verwerfliches.
    Jeder hat das Bedürfnis und auch Recht nach Ruhe.
    Ist es aber mit einer Beschränkung der Geschwindigkeit getan?

    Und wie sieht das eigene Verhalten aus? Hält man sich selbst an die Geschwindigkeit anderer Orts? Nimmt man dort selber Rücksicht auf die Anwohner?

    Desweiteren wie schon von einem anderen Leser erwähnt…Wahl des Wohnortes?

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  • Monika Boenigk via Facebook

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  • Maik Wolff via Facebook

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    Ihr wollt nicht wieder gewählt werden oder…?

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  • Asty Kochnik via Facebook

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    Dann fahren wir hat langsam und laut dort her, somit hört ihr uns länger laut 😀

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  • Ines Petzold via Facebook

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    … das ist wie die Geschichte vom Stadtmenschen, der aufs Dorf zieht und dann den Bauern von nebenan vor Gericht schleppt, weil dessen Hahn um ein paar Dezibel zu laut kraeht …. 😉
    Es gibt Strassen in Unna, da ist 50 und nachts donnern da die Pkw und Lkw mit mind. 80 durch ….Pkw sogar mit ueber 100. Entweder man arrangiert sich als Anwohner oder zieht weg.
    Hier ist natuerlich auch die Ruecksichtnahme der Fahrer gefragt!!!!

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  • Basti

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    Ich wohne auch am Ostring, der Lärm ist gar nicht so schlimm (gute Fenster). Was tatsächlich stört sind die Vibrationen wenn die Busse oder LKWs vorbeifahren.
    Wahrscheinlich würde es schon viel helfen wenn man die Straßen einfach vernünftig repariert.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Ganz richtig. In der Morgenstrasse wurde vor einigen Jahren Flüsterasphalt gelegt. Das war eine unglaubliche Verbesserung! Kann ich bestätigen.

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  • Maik Wolff via Facebook

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    Durch die guten Fenster hier in Königsborn wegen dem Flughafen hört man den Verkehr doch eh nicht ich hör mein Nachbarn eher (furtzen) sorry für das Wort.

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  • sven

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    ich schließe mich der Meinung von Helmut Brune an.

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  • Sascha Krieg

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    Wie wäre es denn, wenn jede Ampel auf dem Ring durch einen Kreisverkehr (Wahlweise auch Mehrspurig), ersetzt werden würde??? (Ironie aus)!

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