Rundblick-Unna » Anträge für Hammer Str.: Nachts keine Lkw und neuer Starenkasten

Anträge für Hammer Str.: Nachts keine Lkw und neuer Starenkasten

„Die Lkw-Fahrer halten sich selten an 50 km/h, und nachts wackeln die Gläser in den Schränken.“ Mit mehreren Anträgen zur Verkehrssituation auf der Hammer Straße hat sich zurzeit die Unnaer Politik zu befassen.

In Bürgeranträgen fordern lärmgenervte Anwohner für den Bereich Alte Heide einen Starenkasten und für denselben Straßenabschnitt ein Nachtfahrverbot für Lkw ab 7,5 t.

Der Blitzekasten-Antrag wurde jüngst vom städtischen Fachausschuss (FSO) an den Kreis als zuständige Entscheidungsbehörde weitergeleitet. Wieso ihn die Stadtpolitiker überhaupt auf den Tisch bekamen, darüber herrschte in der FSO-Sitzung kurzzeitige Irritation: Denn zu entscheiden hat die Stadt in puncto Blitzekästen überhaupt nichts.

„Nicht, dass das dann am Ende bei den Bürgern so ankommt: Wir haben den Antrag wohlwollend mit Zustimmung weitergereicht“, sorgte sich zusammen mit anderen auch Klaus Tibbe (SPD), wohl wissend um das Reizpotenzial mobiler wie stationärer Tempoüberwachung.

Ausschussvorsitzender Bernhard Albers (CDU) entschuldigte sich für den kleinen Fauxpas; der Antrag sei tatsächlich irrtümlich auf der Tageordnung aufgetaucht, Entscheiderin sei die Straßenverkehrsbehörde beim Kreis und sonst niemand. Diese wird den Antrag auf einen weiteren Starenkasten nun prüfen und anhand der Verkehrssituation entscheiden.

Das gleichfalls geforderten Lkw-Nachtfahrverbot im Bereich Alte Heide (22-6 Uhr) bekommt nun nach dem FSO  auch der  Stadtentwicklungsausschuss auf den Tisch (Mittwoch, Ratssaal, Sitzungsbeginn 17 Uhr). Bei der ersten Besprechung durch die FSO-Mitglieder herrschte ablehnende Stimmung. Ab 22 Uhr die Hammer Straße in diesem Bereich zu sperren hieße den Schwerlastverkehr auf Ausweichstrecken auf Unnaer wie Kamener Stadtgebiet abzudrängen (z. B. Kamener Straße, Unnaer Straße, Schattweg). Denn kein Lastwagenfahrer nehme freiwillig den weiten Umweg über die Autobahn in Kauf.

Kommentare (22)

  • Lucas Grunwald via Facebook

    |

    Oder direkt eine 30 km/h beschränkung

    Antworten

  • Jens Jonker via Facebook

    |

    nützt auch nix….hast du in der zechenstrasse auch und trotzdem wackelt die bude wenn die lkws vorbei fahren?

    Antworten

  • Helio R Duarte via Facebook

    |

    Ein nächtliches LKW Fahrverbot ohne gegenlösung, führt nur zur Umleitung über die eh schon überlastete Kamener Straße! Immer die Menschen mit ihrem „von der Tapete bis zum Kleister“ denken… oder löst sich der Verkehr dann auf?

    Antworten

  • Mike

    |

    Bei uns wackeln auch die Gläser im Schrank und da können die LKWs kaum schneller als 50 km/h fahren.
    Es ist leider illusorisch, daß Gewerbegebiet nebenan und Anwohner an einer Hauptverkehrsstraße in Ruhe wohnen können, das geht leider einfach nicht.

    Antworten

  • Christian Je via Facebook

    |

    Warum wird ständig über Tempobegrenzungen gesprochen wenn der Lärmpegel sich damit nur marginal verringert?! Die Lösung ist eine gescheite Straßendecke mit entsprechendem Asphalt. Das würde auch was bringen.
    Wenn LKWs mit 30 durch Schlaglöcher fahren, ist es trotzdem laut.

    Antworten

  • Hanno

    |

    Mensch, in der Großstadt Alte Heide ist ja was los !!!!
    Da wackeln Gläserin Schränken ! Nicht, dass mal Gläser wackeln, weil jemand die Bässe aufdreht. Bin auch gespannt, wann die dritte Bushalle gefordert wird, für die 500 Einwohner.

    Antworten

  • Peter Pan

    |

    Klar, verbietet am besten überall LKW’s, dann kann bald jeder zusehen, wo er sein Fressen her bekommt. Alle verlangen etwas zu essen, aber denken nicht daran, wer das Essen in die Filialen bringt, nämlich die LKW’s.

    Das leidige Thema mit der Begrenzung auf 30kmh sehe ich als wenig Sinnvoll an.
    Bei 30 kann jeder locker 50 lt. Tacho fahren, ohne einen Punkt zu bekommen.

    Antworten

  • Gisela Vonder Heide via Facebook

    |

    Die Hammerstr. ist doch schon lange eine Rennstrecke, trotz 50…! Dazwischen, geht es (Kreisel) langsamer, aber dann..ab Tankstelle…juchhei…an Bönen vorbei …Richtung Autobahn und dasselbe zurück. Es stehen auch Häuser am Straßerand und für Radfahrer und Fußgänger ist es besonders schööön, wenn es regnet.

    Antworten

  • Marvin Benna via Facebook

    |

    Also ich wäre für die komplette Umgestaltung der Hammer Straße zur Fußgängerzone

    Antworten

  • Karl-Heinz

    |

    Ich wohne an der Kamenerstr hier ist es nicht besser mit dem Lärm .
    Ausserdem durch die 4 Hauptgeschäfte eine Katastrophe mit dem Verkehr. Und die Doofen Fussgänger meihnen die dürfen überall rüber rennen. Bis wir Sie platt fahren dann schreien sie.

    Antworten

    • Rundblick Unna via Facebook

      |

      Zwischen dem Salinencenter mit Rewe-Aldi und dem Lidl-Edeka-Fressnapf-Triple – ja, da geht es wirklich höllisch zu, Man wundert sich wirklich, wieso es dort nicht öfter kracht.

      Antworten

Kommentieren