Rundblick-Unna » Antifa will „Freitag die AfD stressen“ – AfD „will friedlich bleiben“ – Linke Gegendemo am Markt/Wasserstraße

Antifa will „Freitag die AfD stressen“ – AfD „will friedlich bleiben“ – Linke Gegendemo am Markt/Wasserstraße

Alternative Demo“ gegen „linke Gegendemo“, dazwischen das Begegnungsfest auf dem Kirchplatz und drumherum der einsetzende Kirmestrubel. Dieser Freitag verspricht in Unna-City ziemlich munter zu werden. Hoffentlich nicht mehr als das, fürchten schon Geschäftsleute entlang der Demo-Gegendemo-Meile zwischen Marktplatz und Lindenplatz.

Mit dem Aufruf „Freitag die AfD stressen!“ trommelt seit gestern die Antifaschistische Aktion Werne ihre Anhänger zusammen. Sie schreibt in ihrem Appell:

„Unter der Parole ,Merkel muss weg´ will mensch  ,Sozialdemokraten und Blockparteien auf der Nase´ herumtanzen. Konkret wird das heißen, dass die AfD und ihre Fans einer rassistischen Hetze gegen Geflüchtete, einem Nationalismus der Abschottung und Ausgrenzung, einem Familienbild abseits jeglicher Emanzipation und sexueller Vielfalt und einem neoliberalen Nützlichkeitschauvinismus frönen wollen“. 

Antifa

Die Antifa UNited ihrerseits, die die Gegendemo auf dem Marktplatz angemeldet hat, gab nach ihrem gestrigen Kooperationsgespräch mit der Polizei einen geänderten Kundgebungsort bekannt: Statt an der Ecke Schäferstraße sammeln sich die Teilnehmer aus dem linken Spektrum nun auf der entgegengesetzten Seite des Alten Marktes an der Wasserstraße.

Beginn ist dort um 18 Uhr.

Eine Stunde zuvor, um 17 Uhr, beginnt das als apolitisch deklarierte „Fest der Begegnung“ vor der Ev. Stadtkirche, das der Runde Tisch gegen Gewalt und Rassismus und die Ev. Kirche veranstalten.

Kirchplatz Stadtkirche

Der Einladung dazu folgten alle Ratsfraktionen mit Ausnahme der FDP, die in diesem Fest eine ungebührliche Einmischung von Kirche und Politik sieht (wir berichteten). Die FLU will privat teilnehmen. Bürgermeister Kolter spricht das Grußwort. Die Einladung der AfD, auch vor ihren Anhängern zu sprechen, hat das sozialdemokratische Stadtoberhaupt abgesagt.

Eine Stunde nach dem Antifa-Aufmarsch, um 19 Uhr, startet dann einige Gehminuten über die Massener Straße entfernt auf dem Lindenplatz die Kundgebung des AfD-Kreisverbandes Unna. Dieser tourte in den letzten Tagen noch mit einem Feuerwehrauto als alternativen Wahlwerbe-Mobil durch den Kreis und versichert auf die Parole der Antifa hin: „Wir werden friedlich bleiben.“

Die AfD schwankt aus spöttischer Sichtweise der Antifa „zwischen Optimismus und Schnappatmung. Während sie einerseits ihre Demonstration jetzt schon zum Erfolg erklärt – es werde ja berichtet – ist ihnen aufgefallen, dass nahezu alle politischen Akteure in Unna sich über inhaltliche Differenzen hinweg auf verschiedene Weise gegen ihren Aufmarsch stellen. Wir halten das für ein wichtiges Zeichen der Stadtgesellschaft und hoffen auf einen erfolgreichen Protest gegen die AfD.“ 

Auf Erfolg setzt umgekehrt auch die AfD: Sie schreibt: „Die Alternative für Deutschland blickt voller Vorfreude auf den kommenden Freitag … Um 18:45 Uhr findet auf dem Lindenplatz in Unna eine vielbeachtete Demonstration gegen die Politik der Bundesregierung statt. Der Kreisvorstand der AfD-Unna ist in diesen Tagen im Rahmen eines ausgeklügelten Guerilla-Marketing-Plans mit ihrem mobilen Eurowehr-Fahrzeug vviel unterwegs im Kreisgebiet und führt Gespräche. Und viele Bürgerinnen und Bürger signalisieren bei diesen Unternehmungen unverhohlen Zustimmung zu diesem mutigen Kurs gegen das Altparteienkartell!“

AfD Feuerwehrauto

Kommentare (64)

  • Hans Kammler via Facebook

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    Ich bin mal gespannt

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    • fürst

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      Jaaaaaa, ich bin auch sehr gespannt!
      Ach, die sexuellen Übergriffe der jüngsten Zeit sind Ausdruck von (Zitat, s.o.)“…sexueller Vielfalt ….“!
      Das wußte ich nicht.

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Ich befürchte, nach meinen langjährigen Erfahrungen mit solchen Aktionen, dass es sicher nicht so friedlich bleiben wird und wenn die Antifa schon vorher von Stress schreibt/spricht, dann gibt es den auch. Antifaschismus ist gut, allerdings was die Antifa unter diesem Deckmantel hier immer wieder abzieht ist weder demokratisch, noch friedlich, sondern oftmals wirklich reine Provokation und Gewalt, die sich dann auch massiv gegen die Polizei richtet. Und ich bin sicher kein Fan der AfD. Keine gute Entwicklung für Unna. Mir wäre es lieber die Antifa würde einfach wegbleiben.

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    • Wip Que via Facebook

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      Ich kann deine Gewalt bedenken verstehen, die habe ich auch, aber wegsehen ist doch keine Alternative!?

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Wip Que, es wird ja nicht weggesehen. Es läuft eine Veranstaltung auf dem Kirchplatz, mit breiter Unterstützung und Teilnahme durch Bürger und Lokalpolitik. Ganz ehrlich, da frage ich mich, wozu die Aktion der Antifa dienen soll. Es ist immer der gleiche Mist. Denen ist letztlich die etablierte Politik auch zu zahnlos und eh auch durch Alltagsrassismus geprägt, unsozial und überhaupt. Wirklich, ich ertrage dieses Geschwurbel schon seit über 20 Jahren, immer das Gleiche. Es geht auch darum Reviere zu markieren, zu zeigen das man da ist. Das alles mit einer Auffassung von Politik, Demokratie und was in den eigenen Augen irgendwie Faschistisch ist,die nur nach eigenem (oftmals sehr widersprüchlichen) Gutdünken entstanden ist. Vor allem ist Gewalt da immer auch ein legitimes Mittel. Die Antifa ist weder demokratisch legitimiert, noch sind die irgendwie die Kämpfer für das Gute, auch wenn sie sich so darstellen. Aus meiner Sicht schaden sehr viele Aktionen dem Kampf gegen Rassismus und Antifaschismus mehr, als sie nutzen. Letztlich ist die AfD nun einmal Teil der parteienlandschaft, sieht man sich die Wahlergebnisse an, sogar ein relativ bedeutender. Gefällt mir das? Nein auf keinen Fall, aber dann müssen wir uns fragen, warum das so ist und als Politik wieder lernen zuzuhören. Transparente Politik machen, in der Lage sein ideologische Gräben zu überwinden. Nicht Parteipolitik, sondern Politik für Land und Leute usw. Damit graben wir der AfD das Wasser ab und nicht mit Straßenkämpfen. In der politischen Auseinandersetzung liegt der Weg, wenn wir die Bürger überzeugen, dass die AfD eben nicht die Alternative ist.

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    • Roger Wimbert via Facebook

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      In einem demokratischen Land sollten beide Seiten ungehindert zu Wort kommen dürfen. Meinungsfreiheit gilt nicht nur, wenn sie meiner oder deiner Meinung entspricht.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Friedlich und ohne Gewalt ist das kein Problem Roger Wimbert, stimmt.

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  • Mikel Koch via Facebook

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    Parzival Bre

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Ich verstehe das nicht! Erst keiner! dann AfD danach Kirchplatz und zum guten Schluss noch der Markt irgendwas ist doch dumm gelaufen! Ich sage das kann nicht gut gehen!

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  • Mike

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    Es wird heiss in Unna :-( Wieder einmal müssen somit unnötig Polizeikräfte gebunden werden die woanders fehlen.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Demo, Gegendemo, was bringt das? Höchstens, daß die Gruppen aneiander geraten mit allen entsprechenden Folgen. Sind wir Heutzutage nicht mehr imstande, uns zusammen an einen Tisch zu setzen um die Probleme mündlich zu lösen?

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  • Sabrina Lehmann via Facebook

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    Also, ich weiß, was ich Freitag meiden werde…. Die komplette Innenstadt!

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Hoffentlich macht sich die Antifa richtig zum Löffel und der Otto Normalverbraucher erkennt,was es für Spinner sind.

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  • Axel Schrader via Facebook

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    Sch…Antifa…überall wo diese Idioten auftreten gibt es Stress…aber die AfD ist natürlich eine ganz böse Partei ?

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  • Marco Jedschat

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    Was bringt das andauernde hin und her gezicke und das hier Artikel vom JF oder sonst wem veröffentlichen werden ?! So kann man auch die Stimmung anheizen und wenn dann was passiert ( was wir ALLE nicht wollen ), kann man sich dann hier im Sicheren Stuhl wieder darüber auslassen. Ist das Dein Ziel???

    Das Gegenteil wäre besser, nämlich das alle ohne Ausnahme ihren Teil dazu beitragen das die Demos friedlich abgehen.

    Das wäre ein positives Zeichen nach draußen von allen Beteiligt. Alle sollen friedlich Ihre Meinug kundtun und jut is.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dass hier Artikel von „JF“ (?) und wem auch immer veröffentlicht werden, Marco Jedschat, das nennt man Meinungsvielfalt, und wenn hier „Stressmachen“-Aufrufe zur Demo am Freitag in Unna im Internet verbreitet werden, dann greifen wir das ebenso auf wie die Positioniierung der AfD oder anderer Parteien und Vereinigungen. Wer sich mit Aufrufen an die Öffentlichkeit begibt, muss auch mit entsprechenden Reaktionen rechnen. Gruß aus der Redaktion.

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    • Marco Jedschat via Facebook

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      Gegen das veröffentlichen solcher Artikel habe ich nichts lieber Rundblick. Nur muss man beachten, welche Organisationen hinter manchen Zeitungen stecken. Darauf wollte ich nur aufmerksam machen. Danke

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ist ok, Marco Jedschat. Sowas publik zu machen kann dann allerdings gerade auch als Warnung wirken.

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  • fürst

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    Die Planung des Aufeinandertreffens der diversen „Parteien“ kann auch zum Ziel haben,
    Argumente zur Diskretitierung der AFD zu bekommen. Ich bin ziemlich sicher, daß später böse Schuldzuweisungen gegen die AFD und deren Anhänger erhoben werden.
    Ist doch schön, daß die AFD bereits wieder einen Prozentpunkt zugelegt hat (n-tv soeben).

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  • Marco Jedschat

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    Mit Umfragen ist es wie beim Radfahren. Genau so schnell wie man Rückenwind bekommt genauso schnell dreht sich der Wind auch wieder. Vor allem wenn es an Eingemachte geht und man Inhalte vorweisen muss und nicht nur Perolen ins Mikro ruft auf einer Demo.

    Ob das die AFD kann ????

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Kaim Oner Swbf – entfernt. Keine Aufrufe zur Gewalt.

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    • Kaim Oner Swbf via Facebook

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      Das muss ich nicht verstehen oder?!
      Das war wenn überhaupt ein Aufruf zur legalen wandgestaltung der Flächen am lindenplatz mit einem netten gruss an die afd…..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das konnte man missverstehen. Wir entfernen andere Bemerkungen in diese Richtung ebenso. Danke fürs Verständnis.

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  • Karl Kleinertz via Facebook

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    Keine Sorge die Antifa wird beim Poebeln und gewalttätigen Uebergriffen demokratisch von der Ordnungsmacht unterstuetzt

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  • Ulrike Fink via Facebook

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    Und ich weiß, dass es sehr radikal ablaufen wird. Die AFD hat „die Rechte“ aus Dortmund eingeladen und diese werden mit ihrem „Boss“ Siegfried Borchert in Unna auflaufen, was das bedeutet, brauche ich niemanden erklären. Ich bin gespannt und hoffe, dass es in dieser Konstellation friedlich abläuft.
    Ich persönlich, werde dieser braunen Masse, die Stirn bieten und hoffe das es eine einmalige braune Veranstaltung in Unna bleibt.

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    • Wunderlich

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      Ach Quatsch, das macht die AfD doch nicht, dass sie sich mit den Kameraden um den Siggi verbrüdert.
      Das widerspräche doch allem, was Anhänger von sich geben. Die AfD hat doch mit Nazis so überhaupt nichts zu tun …
      Oder, Herr Schild?

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    • Andreas Eas via Facebook

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      So ein Nonsens, Ulrike! Die AfD hat „Die Rechte“ nicht eingeladen. Die AfD lehnt diese Partei deutlich ab! Woher haben Sie diese Lüge?

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    • Karen Richter via Facebook

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      Du passt gut auf dich auf, Ulrike!!!

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    • Ulrike Fink via Facebook

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      Andreas Eas und Neujahr ist der Erste, hört sich so ähnlich an, wie die AFD, lehnt die Rechte Partei ab. ? Bevor du über Lüge sprichst, fange bei deinem Fake Profil an!

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Siggi Borchert und eine Handvoll seiner Leute waren vor ein paar Monaten in Lünen bei so einer Demo, da ist gar nix passiert. Die standen da eher rum wie Rentner, die auf den Bus warten. Von denen erwarte ich heute den wenigsten bzw. gar keinen Stress.

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    • Sabrina Lehmann via Facebook

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      Einmalige braune Veranstaltung…… Fällt mir aber auch noch Silvester ein… ZB.Kölner Bahnhof….
      Mal nachdenken, was der Spruch ‚bunt statt braun‘ auch noch anrichten kann…. Manche sehen dieses als Ausgrenzung afrikanischer Herkunft….
      Und, es hat vor Jahren die NPD probiert…. Diese wurden jedoch aus dieser Stadt verjagt!

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      bUNt ist ja auch ein recht fragwürdiger und dehnungsfähiger Begriff…Dabei ist jeder Afrikaner christlichen Glaubens tausend mal leichter integrierbar, als die meisten islamischen Zuwanderer….

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  • Michael Knoke via Facebook

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    Ich finde, man sollte der AfD gar keine Aufmerksamkeit schenken …. weder Gegendemos noch Berichte über die Demo der AfD …. einfach die ganze Aktion ignorieren und den Bereich wo die demonstrieren meiden, so dass die ihre Demo für sich selber ausführen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Natürlich gibt es Berichte, Michael Knoke, was ist denn das für ein Demokratieverständnis? Btw – wohin Ignorierungs- und Dämonisierungsversuche die AfD gebracht haben, lässt sich an den letzten Wahlergebnissen und Umfragen ablesen. – Unsere Meinung. VG.

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    • Michael Knoke via Facebook

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      Das kann man so oder so sehen. Ich sehe das so, dass diese rechte Partei erst richtig zugelegt hat seit sie so oft in der Presse steht. Und deswegen sollte man die Veranstaltungen dieser Partei ignorieren und ganz bewusst den Veranstaltungsort meiden, so dass diese Partei ihre Demo für sich ganz alleine abhält. Ganz ohne Presseberichte (Werbung).

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  • Matthias Go via Facebook

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    Die AfD ist friedlich und deren Gegner machen, wie immer, Stress!

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  • Peter Müller via Facebook

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    Da nun kaum jemand weiß wofür oder wogegen er demonstriert, da es ja bislang noch kein Grundsatzprogramm dieser Partei existiert, können sich interessierte hier mal schlau machen: https://andreaskemper.org/2016/03/12/entwurf-des-afd-grundsatzprogramms/ Bin gerade mit dem Lesen fertig geworden und werde nun, nun erst recht, für ein buntes Unna auf die Straße gehen und all jene unterstützen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus wenden.

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    • Peter Müller via Facebook

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      Da steht jetzt einige Punkte, doch gibt es auf der Seite einen Link, zum 70seitigen Entwurf.

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    • Udo

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      Was sind denn das für Unterstellungen Herr Müller? „Da nun kaum jemand weiß wofür oder wogegen er demonstriert (…)“ Das möchte ich hier nicht so unkommentiert von Ihnen stehen lassen. Also ich weiß genau warum ich mich an dem Aufruf für ein buntes Unna beteiligen werde. Sie etwa nicht? Nachdem nun die AfD Mitbegründer des neoliberalen Wirtschaftsflügels (so eine Art FDP ohne Euro (Henkel, Lucke)) die Partei verlassen haben, Herr Henkel spricht inzwischen davon „ein Monster“ erschaffen zu haben, sind die Rechtskonservativen (Höcke, Gauland) und die „Aristokraten“ mit zum Teil christlich-fundamentalistischen Positionen (von Storch bspw.) übrig geblieben und derzeit scheint dort ein erbitterter Machtkampf zu laufen, wie es häufig bei neuen Gruppierungen zu beobachten ist. Diese Partei hat sich m.E. klar gegen die liberalen, sozialen und ökologischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte positioniert. Was Rente, Gesundheitsversorgung, soziale Sicherheit anbelangt, tritt sie noch radikaler als die z.B. die FDP in Erscheinung. Mit der neuen Antiislam Strategie, wird versucht eine ganze Glaubensrichtung und ihre Anhänger zu diskreditieren und unterstellt in absurder Weise, die etablierten Parteien (von ihnen absurder Weise als „Blockparteien“ diffamiert), würde die Errichtung eines islamischen Gottesstaates unterstützen. Dazu kommen rassistische Ressentiments und eine Bedienung aus dem Vokabular der Nazidiktatur, da, so hat es den Anschein beabsichtigt werden soll, diverse Termini wieder salon- und diskursfähig zu machen. Dazu wird versucht, sich ein Anti-Establishment Image zu geben, wo doch die Führungsebene sich genau aus diesem wirtschaftlichen und politischen Establishment der BRD rekrutiert.
      Der Rundblick selbst hat es in seiner Printausgabe, in der Kolumne von Raimund Weber so formuliert und ich zitiere es gern noch ein mal, obschon er sich in erster Linie gegen die sogenannte „Pegidabewegung“ richtet, welche ja in weiten Teilen mit der AfD gleichzieht: „Wer Hasstriaden von sich gibt, wer die verbale Dehumanisierung von Flüchtlingen und Andersdenkenden betreibt, leistet der Gewalt Vorschub. Wer einen Galgen für Merkel und Merkel durch die Gegend schleppt, ist ein ideologischer Brandstifter. Und wer den Galgenbastler nicht dazu anhält, das Ding verschwinden zu lassen, macht sich mitschuldig.
      Wir müssen aufhören, jenen zuzuhören oder ein Forum zu bieten, die unsere Gesellschaft vergiften wollen. Schluss mit den Vokabeln „Lügenpresse“ oder „Volksverräter“. Sprache kann ein Fundament für physische Gewalt sein. Journalisten werden bereits bei ihrer Arbeit von Demonstranten behindert. Facebook verkommt zu einer Art „Internet-Stammtisch“, an dem offen gehetzt und gedroht werden darf. Da werden Menschen als Ungeziefer tituliert und von der Zeit der Abrechnung gefaselt.“ Raimon Weber, (Printausgabe „Rundblick“, 2. Jahrgang – 01/2016)
      Sehen Sie Herr Müller? Um genau gegen diese Verrohung ein Zeichen zu setzen, werden die Unnaerinnen und Unnaer am Freitag, in verschiedenster Form auf die Straße gehen und das ist gut so. (Ach ja und danke für den Link! Sehr aufschlussreich!)

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  • Willy

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    Schade,

    wenn nicht alle an einem Tag demonstrieren und sich präsentieren würden, könnte man sich alle Meinungen anhören. Das aber ist wohl nicht erwünscht.
    Warum keine Gegendemo am folgenden Tag?

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  • Andy Fischer via Facebook

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    https://www.youtube.com/watch?v=E-sisBzqhxc&feature=youtu.be dieses Video sollten sich vielleicht einmal die ganzen Willkommenstrolle ansehen. So etwas würde es definitiv wie auch Frank zum Schluss sagt bei Focus,Spiegel etc nicht geben.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Ulrike Fink: Nochmal die Bitte, unterlasse diese persönliche Anmache anderer Poster. Danke!

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