Rundblick-Unna » Angriff von Asylbewerbern auf junge Frau: Arnsberg fordert polizeiliche Klärung – Wickedes Bürgermeister sieht frühe Sorgen bestätigt

Angriff von Asylbewerbern auf junge Frau: Arnsberg fordert polizeiliche Klärung – Wickedes Bürgermeister sieht frühe Sorgen bestätigt

„Das muss polizeilich geklärt werden.“ Nach dem Angriff von vier nordafrikanischen Asylbewerbern auf eine 19jährige Frau in einer Regionalbahn von Fröndenberg nach Wickede (wir berichteten) erwartet die Bezirksregierung Arnsberg schnelle Ermittlungsarbeit.

Regierungssprecher Christoph Söbbeler zeigte sich in einem Gespräch mit unserer Redaktion am Morgen betroffen über den Vorfall. Die vier als Tatverdächtige festgestellten Männer sind  in der Zentralen Einrichtung im ehemaligen Marienkrankenhaus Wimbern untergebracht, die Arnsberg betreibt. Ebenso wie die Landesstelle (Erstaufnahmeeinrichtung) in Unna-Massen.

Dass die vier jungen Männer aus Nordafrika nach ihrer Vernehmung direkt wieder in ihre Einrichtung zurückkehren durften – obgleich sie als Täter ziemlich sicher feststehen – erboste viele unserer Leser; noch mehr die Auskunft aus der Einrichtung, dass man mit den Vieren jetzt noch „Gespräche führen“ wolle. Dies dürfe selbstverständlich keiner gründlichen polizeilichen Aufarbeitung entgegenstehen, betont Regierungsspreche Söbbeler.

Zugleich bittet er: „Trotz verständlichem Frust ist und bleibt es äußerst wichtig, dass die Polizei von solchen Vorfällen Kenntnis erhält. Sie müssen unbedingt gemeldet und angezeigt werden, damit eine gesetzliche Handhabe besteht.“ Nur bei der Polizei bekundeten Fällen könne auch entsprechend nachgegangen werden. Mit Resignation, so der Regierungssprecher, sei nichts gewonnen.

Zugleich wirbt Söbbeler um Verständnis für die Situation der Bezirksregierung. „Wir – und die Kommunen vor Ort – sind in dieser Kette die letzten Glieder.“ Will sagen: Arnsberg habe absolut keinen Einfluss darauf, wie viele Zuwanderer aus welchen Staaten zu welchem Zeitpunkt und in welchem Tempo zugewiesen werden und unterzubringen sind. „Wir müssen ständig und meists extrem kurzfristig auf sich sprunghaft ändernde Gegebenheiten reagieren.Wir wissen nicht, wie sich die Situation in den kommenden Wochen, Monaten, noch nicht einmal Tagen entwickelt.


Wickedes Bürgermeister sieht frühe Befürchtungen bestätigt

Deutliche Worte zu dem Raubüberfall durch Asylbewerber aus Wimbern hat auch Wickedes Bürgermeister Dr. Martin Michalzik (CDU) gefunden. In einer Stellungnahme der Gemeinde, die das Portal Wickede.Punkt-Ruhr online stellte,  fordert der Christdemokrat, dass die Strafverfolgungsbehörden den Tätern „schnell und unmissverständlich“ die Grenzen ihres Handels aufzeigen und das deutsche Recht durchsetzen. „Hier sind unsere Gerichte gefordert. Ich möchte die Polizei loben, dass sie offensichtlich rasch in der Lage war, die Täter zu stellen.“

Das diese Straftat von Asylsuchenden begangen worden sei, schade allen Menschen, „die mit Recht als Kriegsflüchtlinge oder Verfolgte friedlich hier ankommen und dankbar sind, dass sie Aufnahme finden“, so der Wickeder Bürgermeister. Doch zugleich sieht er durch den Vorfall bestätigt, was Wickede schon im Herbst 2014 durch Eskalationen erfahren habe: „Mit bestimmten Personengruppen, die als Flüchtlinge kommen, geht eine höhere Kriminalität einher.“ So hätten Gruppen junger Männer aus den Staaten Nordafrikas bereits 2014 direkt nach der Eröffnung der Massenunterkunft für erhebliche Probleme in der Gemeinde gesorgt.

Der Wickeder Bürgermeister befürchtet, dass die Gegensteuerung – die durch die Silvesterangriffe in Köln und anderen Städten in Gang gesetzt wurde – „nur sehr langsam wirksam werden wird“.


Link zum vorangegangenen Bericht: http://rundblick-unna.de/19jaehrige-im-zug-froendenberg-wickede-von-4-nordafrikanern-angegriffen-maenner-reissen-frau-auf-bahnsteig-mit-mitreisende-ignorieren-Hilferufe/

Kommentare (27)

  • D. Münnich

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    Ich würde vorschlagen, das wir den jungen Herren bei Tee und Keksen ganz in Ruhe erklären , das sie so ein böses Aua nicht machen dürfen. Nein,nein. Bestimmt war die junge Frau selber Schuld , hatte vermutlich Parfum drauf und und der Reißverschluss ihrer Jacke war offen. So geht das ja nun nicht. Wir sollten die jungen Herren für ihre Unannehmlichkeiten entschädigen und ihnen die Füße küssen ! Oder ist das hier in unserem Deutschland nicht so ?

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Der Besorgnis kann ich mich nur anschliessen. Darum sollten Zeugen von solchen abscheulichen Taten auch nicht tatenlos zusehen, weil sie Angst haben, dass ihnen selbst etwas geschieht. Irgendjemanden warnen kann man immer. Wir haben heutzutage schliesslich alle ein Handy, mit dem wir immer rumspielen. Warum dann nicht die Polizei benachrichtigen, zur Not mit einem Textbericht.

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  • Robert Rohmert via Facebook

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    Kommt denn die Polizei auch auf Verdacht? Ist es meist nicht eher so das die respektablen Ordnungshüter viel zu überlastet sind und lieber rumjammern?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Versuch macht schlau, Robert Rohmert.

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    • Robert Rohmert via Facebook

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      Hatte ich schon, O-Ton „Ist das wirklich notwrndig? Können Sie das nicht ansprechen?“ Haben die etwa Angst?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Robert Rohmert – die Polizei sagt offiziell, dass sie allen solchen Verdachtsmomenten nachgeht. Das hat sie gerade in den letzten Wochen immer wieder betont, auch in dem Zusammenhang, dass vermehrt Fakenachrichten durchs Internet geistern über Übergriffe, die gar nicht stattgefunden haben, denen die Polizei aber ihrer Versicherung nach dennoch nachgeht. In einem solchen Fall wie deinem ist vermutlich weniger „Angst“ als vielmehr tatsächliche Überlastung/Unterbesetzung im Spiel. Viele Polizisten sind von den Verhältnissen auch sehr gefrustet. Das soll keine Entschuldigung sein, könnte aber erklären.

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      • wutbürger fürst

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        … und ob die Polizisten gefrustet sind. Nicht nur wegen der Überstunden. Völlig im Stich gelassen werden sie von der laschen Justiz und seltsamen „Politik“!
        Ihre Hilferufe verhallen ungefähr so, wie die der Betroffenen im Zug.

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  • Mike

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    Wie soll man den Tätern schnell und unmissverständlich zeigen wo die Grenzen sind ? Unsere Gerichte kuscheln doch nur, die armen Täter. Es werden wohl Geldstrafen rauskommen, sie haben kein Einkommen, somit absolut sinnfrei.
    Einen Deutschen kann man mit einer Geldstrafe vielleicht noch beeindrucken, weil es es merken wird, spätestens wenn das Essen knapp wird.
    Eine Geldstrafe bei Leuten die keinerlei Einkommen haben, ansonsten alles gestellt bekommen was sie zum Leben brauchen, ist einfach ohne Wirkung.

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  • Olaf Lamkowski via Facebook

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    Abschieben! !!!!!!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Im laufenden Asylverfahren ist das nicht möglich.

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      • wutbürger fürst

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        Verantwortungsvolle Politiker würden es möglich machen!

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    • Stephan He via Facebook

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      Rundblick Unna wo ein Wille ist auch ein Weg 😉 schließlich können unsere Politiker auch andere Wege öffnen wenn es um steuern oder so geht…..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Stephan He – absolut deiner Meinung. Warten wir mal ab, was in den kommenden Wochen und Monaten auf einmal noch alles geht. Wir harren gespannt der Dinge.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Das wäre tatsächlich der richtige Weg. Aber trotz allem bis dahin ab in den Bau nach entsprechender Verurteilung. Aber wir sehen ja wie hart, schnell und unerbittlich der Rechtsstaat zuschlägt…da kann die Polizei nix dafür. Die Politik könnte aber durchaus die Rahmenbedingungen schaffen, damit sowas umgesetzt wird. Da hilft es auch nix, dass man bei der Bezirksregierung „erschüttert“ ist. Es sollte schon rechtsstaatlich abgehen, aber das darf doch nicht so lange dauern, auch das hat Signalwirkung.

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    • Rene Decker via Facebook

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      Rundblick Unna dann muss man es eben möglich machen

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Rene Decker – siehe unsere Antwort an Stephan He.

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Leider sind diese Dinge momentan dutzend- viellleicht hundertfach in Deutschland an der Tagesordnung: Justiz und Politik sind Nullnummern, insbesondere die dort vertretenen Freunde einer „bUNten“ bzw. „weltoffenen“ Gesellschaft. Diese haben wir ja nun und können dieses Konstrukt rotgrüner Phantasten täglich geniessen. Höchste Zeit hier zu handeln und diesem gefährlichen Irrweg ein Ende zu bereiten…

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  • Wierumer

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    Seit Oktober 2015 ist der Politik, dem Innenminister Jäger und auch der Justiz speziell die Probleme in den Unterkünften in Hemer und Wickede bekannt. http://www.welt.de/politik/deutschland/article151086192/Politiker-schwiegen-ueber-Gewalt-durch-Nordafrikaner.html. Statt in diesem Fall endlich mal ein Signal an diese Gruppe zu senden indem ein Richter ein Schnellverfahren anstrebt, ein Urteil spricht da die Fakten nun mal offen liegen und die BAMF die entsprechen Akten aus dem Stapel zieht und mit dem Stempel „abgelehnt“ versieht werden diese Chaoten wieder aus dem Gewahrsam entlassen und es werden „du du Böser“ Gespräche angedroht. Die lachen sich doch weiter kaputt über uns Idioten mit diesen Politikern und dieser Kuscheljustiz

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  • Helge Peukmann via Facebook

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    …nach der Vernehmung direkt zurück in die Einrichtung!!?? Was war die Strafe?? Haben sie Abends keinen Nachtisch bekommen? Diese Verfahrensweise ist so lächerlich…da weiss man nicht ob man lachen oder weinen soll….kein Wunder das die Afd so einen Zulauf hat!!!

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  • Robert

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    Na, des wäre bestimmt nicht Passiert, wenn die Junge Frau eine Armlänge Abstand gehalten hätte!

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  • Petra Hofmann via Facebook

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    Ich glaube,es waeren viel mehr deutsche bereit,den fluechtlingen zu helfen und mit rat und tat zur seite zu stehen, wenn unter ihnen nicht soviele ……

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