Rundblick-Unna » Angriff auf Schülerin mit versuchtem Raub: Mädchen von Fremdem zu Boden geworfen und geschlagen

Angriff auf Schülerin mit versuchtem Raub: Mädchen von Fremdem zu Boden geworfen und geschlagen

Der Schock sitzt tief – auch bei den Eltern. Ein 13jähriges Mädchen, das in Unna bei der Jugendwehr aktiv ist, wurde am Mittwochabend in Bönen  von einem unbekannten Mann angegriffen, zu Boden geworfen, ins Gesicht geschlagen und nach Wertsachen durchsucht.

Etwa eine Stunde nach dem Überfall – am späteren Abend – meldete die schockierte Schülerin den Überfall bei der Polizei. Diese erstellt jetzt einen Fahndungsaufruf nach dem Täter.

Der Überfall auf die Schülerin passierte gegen 21.45 Uhr auf einem schmalen Verbindungsweg in Bönen (Geschwister-Scholl-Straße/ Im Hasewinkel). Das Mädchen ging dort entlang, als plötzlich ein unbekannter Mann von hinten auf sie zukam und sie direkt körperlich anging.

Der Fremde stieß die 13Jährige zu Boden. Während sie auf dem Weg lag, durchsuchte er ihre Jacke nach Wertsachen, fand aber nichts. Dabei habe er sie in einer fremden Sprache angeschrien, gab das Mädchen gegenüber der Polizei zu Protokoll. Der Mann habe ihr außerdem einmal mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen.

Ohne Beute gefunden zu haben, verschwand der Räuber anschließend im Dunkeln. Das junge Mädchen beschreibt ihn wie folgt: ca. 20 bis 30 Jahre alt, auffällig tiefe Stimme, dunkle Hautfarbe, dicke Nase. Bekleidet war er mit einer dickeren Jacke (Daunen- oder Bomberjacke) und mit einer Bommelmütze.

Polizeisprecher Thomas Röwekamp, der uns die Informationen des Vaters an unsere Redaktion heute Vormittag bestätigte, zeigte sich betroffen über den brutalen Angriff auf dieses so junge Mädchen. „Das ist ein schlimmes Erlebnis. Man kann dem Mädchen nur viel Kraft wünschen, diese schlimme Geschichte zu verarbeiten.“

Mit Ratschlägen wie „abends nicht mehr allein auf die Straße gehen“ tut sich der Polizeisprecher, der selbst eine Tochter hat, schwer. „Gewohnte Wege gänzlich zu meiden kann es ja auch nicht sein. Sie ist ja in Bönen zu Hause und geht diesen Weg vermutlich regelmäßig“, sagt Röwekamp.

Natürlich sei es dennoch ratsam, abends auf beleuchtete Straßen auszuweichen. „Es ist jetzt aber erst einmal wichtig, dass die Schülerin dieses wirklich schlimme Erlebnis verarbeiten kann.“

Die Opferschutzbeauftragten der Kreispolizeibehörde sind dafür u. a. Ansprechpartner. Zugleich hofft Röwekamp natürlich dringend, „dass wir den Täter finden“. Hinweise erbittet er an die Wache in Unna, Tel. 02303 – 921-0, bzw. an die zuständige Polizeiwache in Kamen, 02307 921 3220 oder 921 0.

Zur Frage, ob es ein Phantombild von dem Täter gibt: Diese Information sicherte uns der Polizeisprecher für kommenden Montag zu, da die Entscheidung hierüber bei der Wache Kamen liegt.

Kommentare (51)

  • Marc Weber via Facebook

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    Wie wäre es mal mit einem Phantombild, oder würde das die Privatsphäre des Täters zu sehr verletzen!? ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das entscheidet die zuständige Wache in Kamen, Marc Weber. Wir haben die Frage weitergegeben, der Polizeisprecher wird und am Montag informieren.

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    • Marc Weber via Facebook

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      Super , ihr seit wenigstens flott?.
      Hoffentlich sitzt der Täter bald in Haft…

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    • Angelika Diete via Facebook

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      Traurig, was hier momentan ab geht. Und dann wundern sich alle, warum der Verkauf von Pfefferspray so zugenommen hat!!! Nur noch asoziale, kranke Menschen unterwegs! Armes Deutschland! !!!

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    • Christiane Kramer via Facebook

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      Appell an alle Eltern – lasst doch verdammt noch mal eure Kinder nicht mehr alleine um diese Uhrzeit gehen !!!!! Wir erleben doch Tag täglich das derartiges seit einiger Zeit immer wieder passiert ! Die Zeiten das wir in unserem Land einigermaßen sicher sein konnten sind vorbei – Leider !!!!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Marc Weber – danke, wir versuchen es. Hoffentlich verabeitet das Mädchen diesen Schock.

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    • Angelika Diete via Facebook

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      Die Überfälle häufen sich auch tagsüber und man kann ein Kind nicht 24 Stunden beaufsichtigen!

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    • Sandra Schönig via Facebook

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      ja bestimmt..

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    • Sandra Schönig via Facebook

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      Marc Weber und wenn dann kommt er eh bald wieder raus weil die gesetze in deutschland zu lasch sind..aber für steuerbetrug gibts jahre

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    • Chrissy Westh via Facebook

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      gerade – weil so viel passiert mit Überfälle etc. – finde ich meines Erachtens dass ein 13- jährige noch spät unterwegs war und noch dazu alleine würe nit ratsam

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  • Pascal Kutz via Facebook

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    Merkt ihr was..

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    • fürst

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      Ja, „…auffällig tiefe Stimme….“, wahrscheinlich doch rachal, „…dunkle Hautfarbe….“
      „Respekt, verstehst du?!“ kommt derart raus.

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    • Cora

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      davon gibts noch nicht so viele, aber bis Montag ist er mit dem 7 Pas über den 7 Berg.

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  • Markus Krabe via Facebook

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    Das war euer Aprilscherz oder? Jetzt werden schon 13 jährige Mädchen ausgeraubt / geschlagen ! Gott sei dank ist nichts schlimmeres passiert ( Vergewaltigung oder ähnliches )

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Markus Krabe, wir denken, deine Frage war rhetorisch gemeint, natürlich machen wir mit so schlimmen Nachrichten keine Scherze.

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  • Tanja Gysbers via Facebook

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    Einfach nur schrecklich. Mir fehlen echt die Worte?

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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  • Christian Nollau via Facebook

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    Zum Kotzen, und Bönen und Unna sind ja alles andere als Ballungsräume. Aber selbst hier muss man sich schon rund um die Uhr über solche Dinge Gedanken machen. Alles Gute dem Mädchen und alles Schlechte diesem Drecksack.

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  • Kerstin Richert via Facebook

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    Mich erschreckt besonders , dass ich merke , wie ich mich verändert habe . Ich war nie besonders ängstlich aber inzwischen habe ich selbst am helllichten Tag , mitten in der Stadt , mein Pfefferspray in der Jackentasche in der Hand . Die Angst um meine Tochter ist wahnsinnig groß, vor allem , seit sie nicht mehr bei uns wohnt . Ich muss mich teilweise echt zwingen , sie nicht zu stalken . Das wird mit jeder Meldung schlimmer und das bin nicht ICH.

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    • Kerstin Richert via Facebook

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      Und das macht mich extrem wütend !

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    • Kerstin Richert via Facebook

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      Auch extrem wütend auf Leute wie Fr Kässmann , die so ein Scheiß von :“ Tätern mit Liebe begegnen “ , absondern . Zack , schon bin ich in Rage und höre lieber auf um nicht gesperrt zu werden

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    • Klara Neumann via Facebook

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      Die Aussage von Fr. Kässmann fand ich auch total daneben, jenseits von jeglicher Realität. Meine Tochter ist zwar erst 10 Jahre alt und ich mache mir wahnsinnige Sorgen, wenn sie demnächst (so wie es im Sommer halt so ist ) öfters allein unterwegs ist. Was soll man denn machen? Die Kinder 24 Stunden daheim halten?????Das kann doch keine Lösung sein!!!!!

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    • Kerstin Richert via Facebook

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      Das ist es ja , man kann und will die Kinder nicht einsperren . Ich habe leider auch keine Lösung .

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    • Marcus Michfelder via Facebook

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      Das sind erst die ersten Veränderungen in unserem Land. Unsere Töchter werden nicht mehr so unbeschwert und frei sein können wie wir es waren.
      Was sind das für Gesetzte, wenn wir straffällige Ausländer nicht mehr ausweisen können? Wir dürfen unsere Freiheit nicht an unsere Toleranz koppeln damit unsere Kinder und Enkel die gleichen Freiheiten in Anspruch nehmen können wie wir. Da gibt es keinen Platz für Toleranz.
      Jedem Multikultibefürworter sei gesagt, Integration gelingt nur dann wenn sich Gäste uns anpassen und nicht anders, dann passieren solche Dinge wie jetzt. Integration ist eine Bringschuld der Gäste.

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    • Klara Neumann via Facebook

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      Ein 13 – jähriges Mädchen ist noch ein Kind. Wie kann man so etwas einem Kind antun????An einen Erwachsenen traute er sich wohl nicht. Unsere Kinder sollen immer selbständiger werden. Das fängt schon im Kindergarten an und ich finde es gut, aber muss man jetzt stets mit der Angst leben, dass etwas passiert. Vor einem Jahr noch, da hatte ich von weitem nicht solche Angst, als meine Tochter allein zum Spielplatz ging. Heute habe ich sie schon und kann nur jedesmal hoffen, daß sie heil nach Hause kommt.Traurig

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  • Kathrin Kostrzewski via Facebook

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    Christian Koch

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Mein Dank geht an Frau Merkel. Ohne sie haetten wir Ruhe…

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  • Sandra Schönig via Facebook

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    man man wo soll das noch enden? armes deutschland was aus dir geworden ist kann ich nur sagen! am besten man schafft sich keine kinder mehr an ..muss man ja nur noch bange haben

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  • Claudia Bockelmann via Facebook

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    Wo soll das noch hinführen. Ich habe immer Pfefferspra

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  • Sven Kuchary

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    Oha, da hat sich aber in Bergkamen in 14 Tagen viel geändert. Am 16. März 2016 schrieben Sie, Frau Rinke, wie in Bergkamen noch so heile Welt ist, und ließen den pensionierten Lehrer Heinrich Peuckmann die Aussage, dass es hier bei uns schwierige Viertel gebe, so kommentieren: „selber lügen, wenn es darum geht, sein verschroben undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild zu begründen, ist schon schäbig“. Ich hoffe also, dass Herr Peuckmann recht hat, und die Polizei in Bergkamen alles jederzeit unt immer unter Kontrolle hat den Täter schnell fängt.

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    • Silvia Rinke

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      Sehr geehrter Herr Kuchary: „Ich“ behauptete zunächst mal gar nichts über Bergkamen, sondern zitierte den von Ihnen erwähnten Herrn Peuckmann. Ich bewertete seine Aussagen auch nicht und werde das auch jetzt nicht tun, wie käme ich dazu? Ich bin in Bergkamen nicht groß geworden und würde mir weder anhand von Polizeistatistiken noch aufgrund von Tagesausflügen ein Urteil über die „Verhältnisse“ in dieser Stadt erlauben. Punkt 2: Sie haben schon bemerkt, dass dieser Überfall in Bönen passiert ist und nicht in Bergkamen? Insofern frage ich mich gerade nach dem Zusammenhang. Nichtsdestotrotz: Bitte verzichten Sie darauf, der Redaktion Aussagen in die Mund bzw. in die Tasten zu legen, die sie nicht getätigt hat. VG.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sehr geehrter Herr Kuchary: „Ich“ behauptete zunächst mal gar nichts über Bergkamen, sondern zitierte den von Ihnen erwähnten Herrn Peuckmann. Ich bewertete seine Aussagen auch nicht und werde das auch jetzt nicht tun, wie käme ich dazu? Ich bin in Bergkamen nicht groß geworden und würde mir weder anhand von Polizeistatistiken noch aufgrund von Tagesausflügen ein Urteil über die „Verhältnisse“ in dieser Stadt erlauben. Punkt 2: Sie haben schon bemerkt, dass dieser Überfall in Bönen passiert ist und nicht in Bergkamen? Insofern frage ich mich gerade nach dem Zusammenhang. Nichtsdestotrotz: Bitte verzichten Sie darauf, der Redaktion Aussagen in die Mund bzw. in die Tasten zu legen, die sie nicht getätigt hat. VG.

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    • Susanne Appelstiel via Facebook

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      Wundere mich auch gerade ? über diese Aussage! ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Tja, vielleicht nur das „B“ gelesen….

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    • Susanne Appelstiel via Facebook

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  • Manfred

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    Vielleicht sollte man sich mal Gedanken machen wessen Politik uns diese Verhältnisse beschert hat. Wenn ich dann wieder lese das wir mehr Mittel gegen Rechts brauchen und das Gegendemos Organisieren müssen weil es eine Partei gibt die versucht diese Verhältnisse zu ändern bekomme ich das kotzen. Es ist einfach nur Zynisch. Das ist nicht mehr mein Land. Es ist nur noch traurig…….

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  • Johannes Ryrko via Facebook

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    Da können wir ja nur hoffen, dass der Täter keinen deutschen. BPA hat, sonst hätten sich hier ja die Menschen umsonst aufgeregt und bewaffnet. Warum schaffen wir nicht waffentechnisch amerikanische Verhaltnisse? Dann könnten wir gleich alle erschießen. Vielleicht lohnt sich ja alternativ ein Blick in die Kriminalstatistik, dass man feststellt, dass auch der gute Deutsche ab un an zur Begehung von Straftaten neigt.

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Ich kann dieses Gutmenschen gesülze nicht mehr hören. Die Täter sind bekannt. Auch wenn die Polizei immer noch verschweigt und vertuscht siehe aktuell Meschede.

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    • Johannes Ryrko via Facebook

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      Und ich kann dieses Gesabbel über die Angstmacherei vor Flüchtlingen nicht mehr ertragen. Oder eigentlich besser dieses alle über einen Kamm scheren.

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      • Sebastian

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        Vielleicht sollten sie vor dem Posten mal selbst die BKA Berichte lesen.
        Sie wurden geleakt, sind eigendlich „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ Über Straftaten von Zuwanderer 2015 (ohne die Sylversterübergriffe).

        Anteil Zuwanderer an der Gesamtbevölkerung: 1,33%

        Anteil an Gewaltdelikte (Mord/Totschlag) 9,92%

        Anteil an Sexualdelikten 18,56%

        Anteil an gesamten Straftaten 3,31%

        Daher sind sie 7,45 mal so oft beteiligt an Gewaltdelikten, fast 14 mal so oft an Sexualdelikten und 2,5 fach an der Gesamtkriminalität beteiligt als der Bevölkerungsdurchschnitt der Nichtzuwanderer.

        Denken sie mal drüber nach……

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      • Dagobert

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        Wenn Ihnen mal langweilig ist: Inzwischen gibt es eine Webseite, auf der einige (nicht alle) Ihrer „über einen Kamm geschorenen“bedauerlichen Einzelfälle(inklusive Quellennachweis) aufgelistet sind, inzwischen sind es doch relativ viele:
        https://www.facebook.com/XY-Einzelfall-1289544721071903/

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    • Don Johnson

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      Sehr geehrter Herr Johannes Ryrko !
      Ich empfinde Ihren Kommentar als extrem beschwichtigend.Wenn ich wieder im Land bin, melde ich mich mal direkt.
      Gruß

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  • Johannes Ryrko via Facebook

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    Vielleicht sollten wir erst einmal an der Nomenklatur feilen… nicht jeder Zuwanderer ist ein Flüchtling….

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Interessant wäre in diesem Zusammenhang auch eine Statistik über Straftaten von Deutschen mit Migrationshintergrund. Ich denke aktuell an den Fall des Deutsch-Marokkaners der seinen Arbeitskollegen erstochen hat.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Hallo, Peter Köhler. Diese Statistiken liefern die Polizei momentan nicht. Was – seit einigen Jahren – aufgeschlüsselt wird, sind die Staatsbürgerschaften. Danach wurden 44,4 Prozent der letztjährigen Kriminaldelikte in Dortmund und Lünen von Personen mit nichtdeutscher Staatsangehörigkeit begangen. Mit dem Deutsch-Marokkaner, der seinen Arbeitskollegen umgebracht haben soll, meinst du vermutlich den 25Jährigen, der wegen desTötungsdelikts in Winterberg im vorigen September vor Gericht steht.

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Hallo :) ! So kann man es natürlich auch machen, dass man überhaupt keine Statistik abliefert. Danke für deine Statistik von Dortmund und Lünen. Ich bin fast vom Stuhl gefallen und finde es mehr als erschreckend. Manche Leute sollten sich diese Zahlen mal anschauen. Aber trotzdem schönen Sonntag noch.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Peter Köhler, dir ebenfalls einen schönen Sonntag.

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  • Peter Köhler via Facebook

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    Aber die Herkunft der Täter wird ja bewusst verschwiegen oder vertuscht. So kann eine offizielle Statistik auch nur manipuliert sein.

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