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An den Falschen geraten: Kampfsportler setzt bewaffnete Räuber schachmatt

Diese Räuber gerieten an den Falschen. Und zwar an einen ausgebildeten Kampfsportler. Dumm gelaufen. Statt sich angreifen zu lassen, griff dieser Mann die Räuber an.

Am späten Freitagnachmittag holte sich der 56-Jährige in einer Bank am Einkaufszentrum Dortmund-Scharnhorst Kontoauszüge. Als er heraustrat, hefteten sich sofort zwei Männer – die der Bankkunde schon vorher wahrgenommen hatte – an seine Fersen.

Der Verfolgte entschied sich, die zwei vorbeigehen zu lassen. Plötzlich drehten sie sich abrupt um: einer drohte mit einem Elektroschocker, der andere mit einem Messer.

Ihre barsche Forderung „Geld her, Handy raus!“ beantwortete der Dortmunder allerdings ziemlich überraschend für die zwei: Er griff sie seinerseits an. Durch seine überraschende Gegenwehr gelang es ihm, beide Täter schachmatt zu setzen. Zitat aus der Polizeimeldung: „Überrumpelt und angeschlagen schleppten sich die beiden Fremden von dannen.“ Man kann es sich bildlich vorstellen…

Beschreibung: beide 25-30 Jahre alt, 173-175 cm groß, der eine dünn, Narbe über der Augenbraue, Halstuch bis zur Nase, Baseballkappe über den glatten Haaren, bewaffnet mit einem Messer. Sein Komplize mit dem Elektroschocker:  kurzes lockiges Haar (Afrolook). Sprache vermutlich arabisch.

Hinweise von Zeugen nimmt die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231- 132 7441 entgegen.

Nach Angaben des Raubopfers verfügt er über eine Nahkampfausbildung und jahrelange Kampfsporterfahrung.

Die Polizei rät in vergleichbaren Fällen allerdings dringend davon ab, sich selber in Gefahr zu begeben und möglicherweise Widerstand zu leisten. „Wir raten: Machen Sie lautstark auf sich aufmerksam! Wählen Sie den Notruf der Polizei 110! Binden Sie Zeugen in das Geschehen mit ein. Begeben Sie sich nicht unnötig in Gefahr.“

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