Rundblick-Unna » Allein herumirrend in Unna – jede Nacht kommen Flüchtlinge an, um die sich niemand kümmert

Allein herumirrend in Unna – jede Nacht kommen Flüchtlinge an, um die sich niemand kümmert

Anika Wesemann aus Unna hat einen dringenden Aufruf gestartet. Nacht für Nacht passieren Dinge in Unna, die einfach absolut nicht gehen.

„Vor etwa einer Stunde (am Dienstag, 10. 11.)  bin ich nach meiner Arbeit zum Bahnhof gelaufen, um mein Rad zu holen. Als ich ankam, hörte ich einen jungen, sehr verzweifelten Syrer auf Englisch mit einem Taxifahrer diskutieren. Der Taxifahrer versuchte ihm zu erklären, das er ihn nicht umsonst mitnehmen dürfe…

Der Syrer gab auf und wandte sich ab. Er wirkte verloren…verzweifelt und vor allem allein! Ich ging zu ihm und fragte, wo er herkomme und vor allem: wo er hin wolle.

Er reichte mir ein Formular, auf dem alle Daten über ihn eingetragen waren. Schnell fand ich heraus, dass er nach Massen ins Lager wollte und weder Geld noch ein Telefon dabei hatte. Er fing an zu weinen und fragte, wie weit es zu Fuß wäre. Ca.  9 km, sagte ich ihm und sah zu dem Taxifahrer hinüber, der uns beobachtete.

Ich nahm den jungen Syrer an die Hand und ging mit ihm zum Taxi zurück. Nach einem freundlichen Gespräch mit dem Taxifahrer wusste ich, dass seit Tagen jede Nacht Flüchtlinge hier ankommen und niemand sich um sie kümmert. KEINE ABHOLDIENSTE…KEINE SHUTTLEBUSSE….KEINE HILFE!!

Ich verstehe den Taxifahrer, denn er macht nur seine Arbeit und befolgt Anweisungen…..ABER… es ist auch nicht seine Aufgabe, sich jede Nacht um die hilflosen Flüchtlinge zu kümmern. Egal, wie gut dieser Mensch sein mag, es nützt ihm nichts, wenn er dadurch selber seinen Job verliert.

Zuständig sollte die Stadt sein und wenigstens Shuttlebusse oder Zuständige schicken, die sich um die Flüchlinge kümmern.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass dieses Thema kompliziert ist… aber es sind Menschen, die Angst haben und nicht wissen, was sie tun sollen. UND VORALLEM NICHT NACHTS IN EINER FREMDEN STADT..IN EINEM FREMDEN LAND!!

… Ich nahm letztlich mein Trinkgeld von letzten Samstag und alles an Kleingeld, was in meinem Portmonnaiee zu finden war, und bezahlte 18 € für die Fahrt zum Lager! Vor mir stand ein sehr dankbarer junger Mann, der froh war, nach einer langen Reise endlich an sein Ziel zu kommen.

Der Taxifahrer half ihm, das Gepäck in sein Taxi zu laden – und der junge Syrer bedankte sich gefühlte 100 Mal.

…….Doch es stehen nicht jeden Abend Leute wie ich am Bahnhof und bezahlen diesen Menschen die Taxen…“

Landesstelle Gedenkstein Vertreibung

Kommentare (56)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Ein ganz großes Lob an Annika Wesemann. Sie hat völlig Recht, daß da etwas geschehen muß. Die Zuständigen der Stadt könnten sich ja mit den Taxiunternehmen darauf einigen, daß die Unternehmen den Preis von einer solchen Fahrt zurückerstattet bekommen können, wenn es sich um nur wenige Einzelpersonen handelt. Das wäre vielleicht Billiger als einen Pendelbus fahren zu lassen.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Unser eigenes Erlebnis zu diesem Thema hatten wir bereits am 22. September. http://rundblick-unna.de/asylbewerber-irrten-am-rathaus-umher-nur-mit-der-anweisung-fahrt-nach-unna/

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  • Feske

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    Da fragt man sich wie so etwas passieren kann! In letzter Zeit hört man immer wieder das Leute irgendwo herrum stehen und nicht wissen wohin ! Wie kommt sowas? Ich dachte sie würden aufgeteilt und direkt zum Lager gefahren. Wenn die Stadt davon Kenntnis hat, sollte sie sich um diese Sache kümmern. Jeder wäre froh in dieser Situation wenn einem geholfen würde. Mich ärgert die Situation in Deutschland auch, aber Mensch bleibt Mensch.

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    • Michael Ganswind via Facebook

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      Es gibt auch Flüchtlinge, die sich nicht an Regeln halten und auf eigene Faust losziehen. Manchen tun es auch aus Angst vor den anderen Flüchtlingen.

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  • Kerstin Kuhz via Facebook

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    Ich habe letztens erst erwähnt, dass es doch mal sinnvoll wäre, irgendeine Tafel am Bahnhof aufzustellen mit Kontaktdaten (Telefonnummer ) , an wen man sich in solchen Fällen wenden kann. Eine Beschilderung (vielleicht sogar in Englischer Sprache) in Unna Massen am Bahnhof wäre auch nicht verkehrt, denn nicht immer ist jemand da der einem den Weg zum Lager erklären kann oder will …..

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Na Bitte, da kommen die guten Ideen gleich auf den Tisch.

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    • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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      Die verstehen kein englisch.

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    • Dörte Hartmann via Facebook

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      Genau Sigrid. Und alle Deutschen laufen in Dirndl und Lederhosen herum und essen am liebsten Sauerkraut.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      „Die“ verstehen durchaus oftmals Englisch, Sigrid Degner-Schulte. Und was spricht gegen mehrsprachige Schilder? Sollen die Umherirrenden einfach sehen, wo sie bleiben? Wir leiten Kerstin Kuhz ´ Vorschag an die Stadt weiter.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      … ist weitergegeben.

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Hoffentlich denkt ihr dabei an die Mehrsprachigkeit. Ich bin mal gespannt wie groß die Tafel wird.

      Und wo ihr grad dabei seid,könnt ihr doch mal den Vorschlag machen,das alte System der Wartehallen an Bahnhöfen wieder aufleben zu lassen. Da isses trocken,man friert nicht und bestimmt werden genug Spenden für sowas zusammen kommen. Ist ja eine langfristige Sache…..?

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  • Christine Krämer via Facebook

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    Einfach nur beschämend.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Sie haben Recht. Danke für diesen Kommentar !! Schön wenn hier mal nicht gehetzt wird.

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      • Silvia Rinke

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        Was Sie als Hetze auffassen, Herr Meier, bleibt Ihrer Interpretation überlassen. Sie scheinen unsere Kommentare recht selektiv zu lesen.

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        • Edmont Dantés via Facebook

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          Nun,Herr Meier ist bestimmt ein sozial engagierter Bürger,dem kein News-Ticker entgeht und der im Superhelden-Kostüm durch den Kosmos jagt um die Welt vor Bösartigkeit und Benachteiligung zu retten.

          Und benachteiligte Bürger gibt’s ja in Deutschland nicht. Benachteiligt werden hier nur arme Flüchtlinge.

          Themen wie Bildungsnotstand oder fehlende Kindergartenplätze stehen für ihn hinter dem Thema FLÜCHTLINGE IN NOT ganz weit hinten an. Denn Herr Meier ist ein aktuell informierter Mensch. Schlagzeilen von gestern sind für ihn bereits Altpapier.

          Oder ist sein Profil gar ein Fake?

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  • Ines Petzold via Facebook

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    Das sind leider seit Wochen keine Einzelfaelle. Auf den Bahnhoefen stehen seit Wochen Familien mit jeder Menge Gepäck und Kleinkindern und Kleingruppen von jungen Maennern, die einen Zettel (ne Art Fahrkarte) in der Hand haben wo sie hin sollen und doch nicht wissen wie. Schon ein paar Mal erlebt, dass das Zugpersonal, weil es sich kaum in Englisch verstaendigen kann, am nächsten Bahnhof die Bahnpolizei kommen und die Leute aus den Zuegen holen lässt, weil sie sich „verfahren“ haben oder auch nicht verstehen, dass sie mit ihrer „Fahrkarte“ nicht quer durch D fahren koennen, sondern sich nur in einem bestimmten Umkreis/Stadt aufhalten muessen oder nur dorthin fahren sollen.
    Hab kein Verstaendnis dafuer, dass die Leute nach der Registrierung dann auf dem Weg in die naechste Unterkunft auf sich gestellt sind! Erst wird sich grossspurig darum gekuemmert und dann reisst der Faden ab! Und ob einige wirklich da ankommen wo sie hin sollen, wage ich zu bezweifeln!!!

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  • Silke Krüger via Facebook

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    da sieht man mal den Sumpf unserer deutschen Bürokratie, absolut unflexibel,schlimmer geht es nicht mehr. In der freien Wirtschaft wäre sowas in 10 Minuten mit 3 Telefonaten organisiert, aber unsere behördliche Bürokratie ist nicht in der Lage mal eben ein Abkommen mit den Bus und Taxiunternehmen zu treffen, das alle Flüchtlinge in die Übergangsheime gebracht werden. Das sind für jedes Fuhrunternehmen die Kunden der Zukunft , das scheinen viele wohl zu vergessen. Aber Service Wüste Deutschland lass grüssen. Ach ja, und bei dem Wort Lager für Menschen wird mir eigentlich auch übel. Ein Lager ist für mich für die Aufbewahrung und Lagerung für Waren jeglicher Art, aber nicht für Menschen.

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    • Kerstin Kuhz via Facebook

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      Entschuldigung aber es war Gestern schon spät. Das Wort Lager war von mir bestimmt nicht so gemeint wie du es hier beschreibst. Ich habe lediglich übersetzt, da ich diese Woche von einem Syrier nach dem „Camp“ (übersetzung Lager) gefragt wurde ! Ich hab es aber für dich geändert !

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Kerstin Kuhz – „Lager“ geht völlig in Ordnung.

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      • Wutbürger Fürst

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        …ja, bitte, bitte, keinen Örk um das Wort „Lager“! Ich erachte es generell für Blödsinn, bestimmte Wörter quasi aus dem Sprachgebrauch auszuschließen, reagiere auch insoweit gerne trotzig.

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  • Grit Seidensticker

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    Überforderung, Planlosigkeit sind die Stichworte! Alle entsprechenden Behörden und Helfer sind schlichtweg überfordert. An der Spitze werden Entscheidungen getroffen, die an der Basis nur schwer bis garnicht abbildbar sind. Das ist der Preis, der nun gezahlt wird für dieses unüberlegte „wir schaffen das“. Es wird eben nicht geschafft. Pragmatische Entscheidungen, die sittliche Handlungen nach sich ziehen, sind hier nicht zu sehen. Wer leidet darunter. Die Menschen!

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  • Herbert M.

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    Lese gerade diese herzzerreißende Geschichte, die ja, dem Himmel sei Dank, durch den Einsatz einer Unnaer Gutmenschin noch einmal glimpflich abgelaufen ist. Flucht über das Meer, tausende Euro für Schlepper und Todesmarsch über den Balkan. Für die letzten Kilometer fehlt dann einfach die Kraft. Unmenschlich, dass hier die Stadt nicht mit Taxischeinen oder Shuttlebussen hilft!! Der Syrer hätte sich nur in einen Zug oder Bus setzen müssen. Den Kontrolleur möchte ich sehen, der ihn nach einem Fahrschein gefragt hätte. Aber ist es einem jungen Syrer zuzumuten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder gar zu Fuß zu gehen? Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber langsam geht mir diese Globalbetroffenheit gehörig auf den Senkel!!

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    • Silke K.

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      Herbert M. Unna als Weltstadt bietet ja auch 24 Stunden am Tag alle 3 minuten eine öffentliche Verkehrsverbindung in alle Himmelsrichtungen. Kopf schüttel Manche Menschen sollte man mal in einem fremden Land aussetzen, deren Sprache Sie nicht sprechen und sich selber überlassen, mal schauen wie weit sie kommen. :-) Am besten wir schicken diese Leute nach Syrien, mal schauen wie lange sie überleben :-) Vielleicht wird dadurch der Kopf mal wieder zum denken benutzt. Ich bin entsetzt über soviel christliches Mitgefühl.

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Da wird bestimmt bald was geschehen. Ein paar schöne Reisebusse haben wir doch bestimmt über,die die ganze Nacht am Bahnhof stehen und warten bis genug Refugees an Bord sind,oder wir richten einen schönen Taxiservice ein. Am besten aus der Stadtkasse.

      Oder?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Oder? Wie wär´s einfach mal mit Differenzierung? Fakt ist: Diese Menschen sind da. Punktum. Möglichkeit 1: Man hilft ihnen, dorthin zú kommen, wo sie sicher, menschenwürdig und logisch vernünftig untergebracht sind. Die Erstaufnahmeeinrichtung in Massen dient der Registrierung und der Weiterverteilung! Möglichkeit 2: Man sagt: Die können mich mal. Geht nach Hause ins Warme und wirft die Tür hinter sich zu. Möglichkeit 3: Man wirkt darauf hin, dass nicht mehr zufällig vorbeikommende, des Mitfühlens fähige Menschen ein akutes Chaos zu lindern helfen, sondern dass geregelte Anlaufstellen geschaffen werden. So sieht´s aus.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Klinkt so, Herbert M., als wenn Sie gern mit den Flüchtlingen tauschen wollten ?!

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Dann nehmt euch ein Beispiel an der Stadt Dortmund. Die hat neuerdings ihre Beschilderung aufgewertet. Da ist nämlich neuerdings eine EAE ausgeschildert.(Erstaufnahmeeinrichtung)…..ich habe oft genug mit den Flüchtlingen getauscht,als EU-Bürger in einem anderen Land. Und eins können Sie mir glauben,da war von Herzenswärme und Freundlichkeit wenig zu spüren. Sind wir eigentlich das einzige Land das sich um jeden einzelnen der Herrschaften solche Gedanken macht? Haben wir soviel Schuld wiedergutzumachen oder haben die Menschen einfach Zuwenig andere Sorgen? Und bevor hier gleich wieder irgendeiner die braune Keule rausholt,nein,ich bin kein Wähler der national eingestellten Minderheitsparteien. Ich möchte einfach nur das man sich auf bestehende Probleme konzentriert und nicht für jedes neue Problem die Steuergelder zum Schornstein rausbläst. Denn dadurch bekommen diese Clowns extremen Zulauf….

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Und dann noch was lieber Rundblick Unna…..Das Wort Differenzierung ist hier doch durchaus falsch oder? Sprach unsere Kanzlerin nicht von Integration? Dann können die Refugees gleich lernen das es in Deutschland außer Wasser nix vom Himmel regnet.

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      • Silvia Rinke

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        Lieber Edmont Dantés, eine Bitte um differenzierte Betrachtungsweise ist das eine, ein Kanzlerinnenwort das andere. :-)

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    • Andreas Czeczor via Facebook

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      Ich könnte hier was schönes Schreiben? aber das lass ich lieber ????

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      • Petter Uhlenbusch

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        Nee, das las mal… „die“ nehmen Dir Deinen Rechner weg und stecken Dich in Untersuchungshaft… wenn du was ganz böses schreibst.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Andreas Czeczor – tu dir keinen Zwang an.

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  • Ralf

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    Meine Güte, gibt es eigentlich einmal ein Thema, bei dem wir vom universalen Sachverstand eines Herrn Brune mal verschont werden?

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    • Kerstin Kuhz via Facebook

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      Wo ist dein Problem ? Bleibt es nicht jedem selbst überlassen ob er kommentiert oder nicht? Wenn es dich allzu sehr stört dann blockier ihn doch ! Diese gehässigkeit ist echt zum kotzen !

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    • Helmut Brune via Facebook

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      Natürlich ist niemand Verpflichtet meine Kommentare zu lesen.

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  • Sascha Krieg

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    Da muss die Stadt dringend was machen,das steht fest!!!
    Der Lieben Frau zolle ich meinen höchsten Respekt!!

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  • Fritz k.

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    Jawohl, bitte mehr Service. Der Junge Mann hatte kein Hady? Warum stellt ihm denn die Stadt keines zur Verfügung, damit er nach Hause simsen kann, wie blöde die Deutschen sind.

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  • Michael Ganswind via Facebook

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    Wir schaffen das?????
    Wie naiv ist das Gedacht. Da sieht man, daß viele dort oben gar nicht mehr Bodenständig sind. Allein aus der Tatsache heraus, daß sie selber vieles nicht organisieren, sondern nur delegieren.
    Nächster Punkt ist die dünne Personaldecke der Kommunen. Jahrelanger Personalabbau macht sich jetzt in dieser Situation bemerkbar, besonders dann wenn es sich nicht um einen VERWALTUNGSAKT sondern um eine humanitäre Sache handelt. Genauso halte ich es für Wahnsinn zu glauben man integrierte mal so eben nebenbei ein paar Menschen. Die Integration klappt bei einigen Volksgruppen schon über Jahrzehnte nicht.

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  • Mike

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    Hallo Rundblick Redaktion, geht doch bitte mit den beiden Fällen mal ins Rathaus und bittet um ein Statement wie das bekannte Problem gelöst wurde und warum die Lösung nicht funktioniert !
    Auf die Antwort wäre ich sehr gespannt. Sollte nur ein Wischiwaschi ohne konkrete Lösung als Antwort kommen, könnte man ja auf der Tafel die privaten Telefonnummern vom Bürgermeister und dessen Stellvertreter nennen die das sicherlich dann gerne persönlich übernehmen werden, soviel Verwantwortung wird ja wohl da sein 😉

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  • Edmont Dantés via Facebook

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    Jede Nacht frieren Menschen weil sie kein Zuhause haben,sie haben es nicht versoffen oder verzockt,nein das Schicksal hat sie einfach nur hart erwischt. Diese Menschen stehen auch mal tagsüber in der Fußgängerzone und betteln sich ein paar Euro zusammen. Mal ganz ehrlich,wer hat denen schon mal was in den Hut geworfen? Standardspruch ist doch immer: Säufer,Junk,Loser…..
    Wenn ihr mir versprecht,das alle diese armen Seelen im Winter ein warmes Quartier und eine gesicherte Versorgung mit warmer Kleidung und ähnlichem bekommen,dann bin ich gerne bereit für Flüchtlinge zu spenden und mein letztes Hemd zu geben. Aber solange man die Probleme der eigenen Bevölkerung nicht in den Griff bekommt,interessieren mich Flüchtlinge aus Nordafrika nicht das geringste.
    Wieviele Rentner leben in Altersarmut obwohl sie ihr ganzes Leben geschuftet haben? Wieviele Familien leben an der Grenze des Existenzminimums? Ich finde es okay das wir ein sozialer Staat sind,aber das soziale darf auch gerne den Bundesbürgern zu Gute kommen.

    Antworten

    • Mike

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      Kein Obdachloser muss in Deutschland auf der Straße schlafen, für alle gilt das selbe Recht, wenn jemand eine Wohnung braucht wird diese auch finanziert und wenn ein Obdachloser im Winter einen Unterschlupf braucht für ein paar Nächte ist da auch vorgesorgt.
      Der Knackpunkt der hier gerne immer vergessen wird, fast alle Obdachlosen leben aus EIGENER Entscheischung so, wenn man mit ihnen mal spricht (!) wird das schnell klar. Da gibt es verschiedenste Gründe für, die einen nehmen Drogen, andere Alkohol und da ist es eben so, da müssen sie sich entscheiden, entweder man möchte Unterstützung, dann muss man sich eben an die Regeln halten und Drogen und übermässiger Alkoholkonsum sind dann tabu oder man möchte eben konsumieren, dann gibt es eben auch keine Unterstützung ausser man möchte sich therapieren lassen. Aus meiner Zivizeit weiss ich, daß mehr als 95% der Obdachlosen freiwillig so lebt weil sie sich dann an nichts halten müssen sonder so „ihre“ Freiheit geniessen können. Unsere Gesellschaft besteht nunmal aus gewissen Regeln und wer sich daran nicht halten will oder möchte, kann eben auch keine Leistungen erwarten.

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    • Hans Meier via Facebook

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      Wie kann man denn die verschiedene Situationen der Bedürftigkeit gegeneinander ausspielen wollen ? Jeder hat ein Recht auf Haus , Nahrung etc. Nicht einer mehr und einer weniger ! Sie sollten ihre Argumentation mal überdenken. Und steht das soziale unseres Sozialstaates jedem zu gleichen Teilen zu ?

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  • Peter

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    Mich hatte die Tage auch ein Flüchtling gefragt, ich habe ihm den Weg zu S-Bahn gezeigt und ihm auf seinem Zettel Massen markiert, daß er dort aussteigen muss und am Bahnhof in Massen dann links raus Richtung Norden muss und nach 1 km die Landesstelle kommt und es auch aber der Kreuzung beschildert ist.
    Es fehlt schlicht ein Schild auf dem Bahnsteig welchen Anschlusszug sie nehmen müssen. Da braucht es keine Taxis oder Shuttlebusse.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Meine Güte,
    zu danken haben wir das alles CDU/SPD und natürlich den GRÜNEN. Wird Zeit das denen eine Fahrkarte ohne Wiederkehr verabreicht wird… wenn es nach mir ginge, für eine ganz lange Zeit.

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    • Wutbürger Fürst

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      Ich denke, die von Dir genannten Parteien meinte Gabriel mit „Pack“.
      Oder er meinte das Wahlvolk.

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  • Frank Brockbals via Facebook

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    Sind diese Angemeldet?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Von wem sprichst du, Frank Brockbals? Wenn du die Asylsuchenden meinst, die hier ankommen, diese sind in der Regel noch nicht registriert.

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  • Wutbürger Fürst

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    Einer der Islam-Verbände könnte ja auch tätig werden! Und etwa einen Muezzin am Bahnhof postieren. So könnten wir uns auch schon mal an den -sicher zukünftigen- Ruf der Muezzine gewöhnen.

    Dürfen Moscheegemeinden künftig den Muezzin zum Gebet rufen lassen?
    Islam-Verbände könnten in NRW bald mehr Mitsprache bekommen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/politik/islam-verbaende-in-nrw-hoffen-auf-mehr-mitsprache-id11277025.html#plx1866829000

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Warum auch nicht, ich werde als Atheistin ja auch Sonntags morgens von Glockengeläut geweckt, was mir auch nicht gefällt, zum Glück haben wir Religionsfreiheit. Ich hoffe Sie gehen als Christ auch immer brav in die Kirche und folgen den Glocken :-)

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    • Edmont Dantés via Facebook

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      Oropax?

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