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Alkofahrer auf Flucht vor Polizei, dreimal so schnell wie erlaubt, auf Gegenfahrbahn, ohne Rücksicht auf Verluste

Fast dreimal so schnell wie erlaubt im Audi auf der Gegenfahrbahn, auf  rasender Flucht vor der Polizei – selbst ein Zusammenstoß mit Verkehrszeichen und Warnbaken hielt einen alkoholisierten Autofahrer heute kurz nach Mitternacht nicht auf. Die Dortmunder Polizei konnte ihn nach der reinsten Kamikazefahrt aus dem Verkehr ziehen.

Es war gegen 0.15 Uhr, als eine Polizeistreife auf den Fahrer eines Audis aufmerksam wurde. Das Auto fiel wegen seines enorm hohen Tempos auf. Es bog auf die Provinzialstraße ab,  die Polizeibeamten entschlossen sich, den Fahrer zu kontrollieren, fuhren ihm hinterher und gaben Anhaltezeichen. Diese missachtete der Mann über eine Strecke von mehreren Kilometern.

Auf seiner Flucht aus bis dahin noch unbekannten Gründen fuhr er mehrere hundert Meter auf der Provinzialstraße auf der Fahrspur des Gegenverkehrs, prallte mit den Baken einer Fahrbahnverengung auf der Volksgartenstraße zusammen und raste mit ca. 110 (80) km/h bei erlaubten 50 (30) km/h mehr als doppelt, fast dreimal so schnell wie erlaubt.

An einer Einmündung verlangsamte der Mann schließlich seine Fahrt, hielt an und stieg schwankend aus.

Bei seiner Kontrolle stellten die Polizeibeamten deutlichen Alkoholgeruch in der Atemluft des 30-jährigen Dortmunders fest. Zu einem möglichen Betäubungsmittelkonsum und seiner Flucht machte er keine Angaben.

Dem Fahrer wurden zwei Blutproben zur Feststellung von Alkohol und Drogen entnommen. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. Auch sein Audi – dessen Kofferraum mit mehreren unterschiedlich befüllten Benzinkanistern beladen war – wurde sichergestellt.

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 3000,- Euro.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

Kommentare (6)

  • Wierumer

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    Zitat; Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Zitat Ende
    WARUM???

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    • Silvia Rinke

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      Ein Fragewort, drei Fragezeichen, drei Antwortworte: Keine ausreichenden Haftgründe.

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      • Wierumer

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        eine Alkoholfahrt rechtfertigt zumindest eine Nacht in der Ausnüchterungszelle und keine Entlassung. Fahrt im Gegenverkehr auf der Provinzialstrasse ist gleichzusetzen mit einer Geisterfahrt auf der Autobahn. Geschwindigkeit 3mal höher als erlaubt innerhalb einer Ortschaft mit Beschädigung rechtfertigt aus meiner Sicht mindestens eine Nacht in der Zelle sofern da ein Staatsanwalt seine Aufgabe ernst nimmt.

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        • Wierumer

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          ansonsten sollten, wenn die Gesetze nicht ausreichen, auch mal der Landrat des Kreises Unna und unsere MDB ein Signal in Berlin setzten statt mit einem Lebkuchenherz auf der Kirmes rum zu rennen.

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        • Wierumer

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          und dann sind dann noch die unterschiedlich befüllten Benzinkanister. Wer fährt schon damit durch die Gegend. M.E entweder geklaut oder Mittel zu einer Straftat. Rechtfertigt das nicht zur Haft???

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  • Helmut Brune

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    Wahnsinniger!

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