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AfD-Parteitag mit Gegendemos in Werl: Polizei vor Großeinsatz

AfD-Landesparteitag in Unnas kleiner Nachbarstadt Werl mit mehreren angemeldeten Demonstrationen – unter anderem von der Antifa: Die Kreispolizei Soest bereitet sich für Samstag und Sonntag für einen Großeinsatz vor. Sie bekommt Unterstützung von verschiedenen Polizeibehörden aus dem Umkreis.

„Angemeldet wurden mehrere Veranstaltungen an unterschiedlichen Örtlichkeiten in Werl“, teilt die Polizei Soest heute Mittag mit. In Kooperationsgesprächen zwischen Polizei und Veranstaltern wurden die Demos aufeinander abgestimmt, um die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Versammlungen zu gewährleisten.“

Das Grundrecht, sich zu versammeln und seine Meinung zu äußern, habe versammlungsrechtlich einen hohen Stellenwert. Der verfassungsmäßige Auftrag der Polizei sei es, alle friedlichen, nicht verbotene Versammlungen zu schützen – auch den Landesparteitag der AfD in der Werler Stadthalle.

Konsequent will die Polizei gegen Störungen vorgehen und gegen Gewalttäter entschlossen einschreiten, um Straftaten zu unterbinden.

Die  Anwohner im Bereich der Stadthalle werden gebeten, ihre Ausweise mitzuführen, um polizeiliche Absperrungen zu passieren zu können. Die Polizei empfiehlt, Autos außerhalb dieses Bereichs abzustellen.

Während der Dauer des Parteitags werden jeweils folgende Straßen am Samstag und am Sonntag für den Durchgangsverkehr gesperrt: Grafenstraße von Einfahrt Busbahnhof bis zur Kreuzung an der Stadthalle Schützenstraße von Einmündung Alteraugenstraße bis zur Kreuzung an der Stadthalle (davon ist auch der Kappellenweg betroffen) Hedwig-Dransfeld-Straße komplett Melsterstraße vom Melstergraben bis zur Kreuzung an der Stadthalle.

Aufgrund der Demonstrationen kann es auch zu Verkehrsbeeinträchtigungen in anderen Teilen des Stadtgebietes kommen. Die Polizei wird dann den Verkehr an verschiedenen Stellen kurzfristig umleiten.

Der Parteitag findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Presse ist nicht zugelassen, sondern wird im Rahmen zweier Pressekonferenzen informiert. Der Grund der rigoros wirkenden Maßnahme ist laut NRW-AfD die Veröffentlichung von 2000 Namen und Adressen von AfD-Mitgliedern auf einem linken Blog anlässlich des Bundesparteitags in Stuttgart. Wie berichtet, waren auch Mitglieder des AfD-Kreisverbandes Unna unter den Betroffenen dieses „Leaks“. 

 

Kommentare (7)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Wozu immer wieder diese Provokationen? Sinnlos, aus meiner Sicht.

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  • Mike

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    Ich hoffe, diesmal lesen die Gegendemonstranten endlich mal was die Polizei schreibt „Konsequent will die Polizei gegen Störungen vorgehen und gegen Gewalttäter entschlossen einschreiten, um Straftaten zu unterbinden.“ d.h. diesmal kann niemand mehr sagen der z.B. die Wege blockiert die Polizei wäre unangemessen vorgegangen.
    Liebe Gegendemonstranten, lesen und verstehen und nacher nicht wieder über überbetriebene Polizeigewalt beschweren.
    Es ist nunmal so, die Leute haben das Recht, also muss es die Polizei auch durchsetzen ob sie will oder nicht.
    d.h. Gegendemo machen und gut ist, nix blockieren und Anweisungen der Polizei folgen.

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  • Christiane Kramer via Facebook

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    Warum lässt man die Leute nicht einfach ihren Parteitag in Frieden abhalten??? Sie sind halt anderer Meinung als die jetzige Politik- und ??? Was ist daran schlimm ??? Schlimm sind doch die Gegendemonstranten, die einfach in ihr kleines Hirn nicht reinbekommen, das wir hier NOCH in einer Demokratie leben, in der JEDER das Recht auf freie Meinungsäußerung hat! WAs verstehen die Gegendemonstranten nicht an Demokratie ???

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Christiane Kramer: Die Gegendemonstranten sind ein wirrer Haufen ex-KBWler, Stalinisten, Berufsrandalierer und Islamisten. Alles bekanntlich keine Freunde der Demokratie. Dazu noch die gut alimentierten Funktionärscliquen aus Sozipartei, Grünen, Gewerkschaften, Asylindustrie und KIrchen. Was soll dabei schon Anderes herauskommen?

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      • Marco Jedschat

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        @Stefanus Maxus Das sind aber schon etwas gewagte Thesen von Ihnen.

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        • Stefanus Maxus via Facebook

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          Marco Jedschat: Ich habe mir soche „Spektakel“ schon ein paar mal angesehen, zwecks politischer Weiterbildung. Allein der geistige Dünn….. der auf den Plakaten der einschlägigen „Gegendemonstranten“ steht, reicht als Beleg meiner Thesen.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Zusatzinformation:Der Parteitag findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Presse ist nicht zugelassen, sondern wird im Rahmen zweier Pressekonferenzen informiert. Der Grund der rigoros wirkenden Maßnahme ist laut NRW-AfD die Veröffentlichung von 2000 Namen und Adressen von AfD-Mitgliedern auf einem linken Blog anlässlich des Bundesparteitags in Stuttgart.

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