Rundblick-Unna » AfD-Landesparteitag am 2./3. Juli in Werl: Antifa UNited ruft zum Protest auf

AfD-Landesparteitag am 2./3. Juli in Werl: Antifa UNited ruft zum Protest auf

Scharfer Protest ist bereits angekündigt und formiert sich. Am übernächsten Wochenende, 2. und 3. Juli, wird die Alternative für Deutschland (AfD) in Unnas Nachbarstadt Werl ihren NRW-Landesparteitag abhalten. Veranstaltungsort ist die Werler Stadthalle.

 Das „Bündnis gegen Rassismus Soest“ organisiert den Gegenprotest, dem sich die Antifa UNited anschließen will und zur Teilnahme aufruft. „Ab 8:00 Uhr könnt ihr zu einer angemeldeten Kundgebung an der Stadthalle kommen. Frühaufsteher erwünscht!“, lädt das Bündnis der „Antifaschisten“ im Kreis Unna ein.

Protest sei zwingend notwendig, schreibt die Antifa UNited auf ihrer Homepage. „Werl, eine beschauliche Wallfahrtsstadt in der Soester Börde mit 30.000 EinwohnerInnen, wurde von der AfD wohl mit dem Kalkül ausgesucht: kleine Stadt, kleiner Protest, ruhiger Parteitag. Dies wollen wir so nicht stehen lassen!“

Antifa

Warum gegen einen Parteitag demonstrieren? Diese Frage stellen die Linken und beantworten sie ausgiebig selbst (wörtlich zitiert):

„Ein Parteitag ist notwendig, um die politische Leitlinien und die Personalien einer Partei zu bestimmen und zu konsolidieren. Dies gilt umso mehr, wenn heftige innerparteilichen Flügelkämpfe toben. Auch nach der Absetzung des Parteigründers Bernd Lucke kämpfen der offen völkisch agierende Teil und der „nur“ neoliberal-nationalistische Teil um Macht und Posten. Die AfD NRW braucht diesen Parteitag, um sich für den Landtagswahlkampf 2017 in NRW aufzustellen – dabei sieht es aktuell so aus, dass der offen völkische Teil an Macht gewinnen wird. Wir halten es deshalb für zwingend notwendig gegen diesen Landesparteitag der AfD zu demonstrieren und der AfD keine Ruhe zu lassen! Wir wissen jetzt schon: Auf dem Parteitag werden menschenverachtende Beschlüsse gefasst werden, wird Hass gegen Geflüchtete und MigrantInnen geschürt, wird die Parteibasis auf einen Wahlkampf voller rassistischer Hetze eingestimmt werden. Das gilt es im Ansatz zu behindern.
Warum gegen die AfD demonstrieren?

Wir erleben eine Zeit in der gewalttätige Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte ebenso Normalität sind wie abgeschottete Fluchtwege, welche zu tausenden Toten im Mittelmeer führen. Nicht weniger erschreckend sind die vielen Menschen, welche in Deutschland jede Woche bei Aufmärschen von Bewegungen wie „PEGIDA“ oder rechten Parteien wie der AfD dafür demonstrieren, dass diese gewalttätigen Zustände durch Gesetze gestützt werden.

Ursprünglich als „Anti-Euro“-Partei gestartet, hat sich die „Alternative für Deutschland“ mittlerweile zum parlamentarischen Arm sogenannter „besorgter BürgerInnen“ entwickelt und betreibt eine offen rassistische und reaktionäre Politik. Dabei nutzt sie gezielt die Angst der Menschen vor dem sozialen Abstieg und bietet ihnen einen Sündenbock an. Die etablierten Parteien reagierten auf den Aufstieg der AfD mit einer immer stärkeren Abschottungspolitik und der immer wieder neuen Verschärfung des Asylrechts. Die AfD ist somit gleichzeitig Nutznießerin als auch Motor der andauernden rassistischen Stimmungsmache gegen Geflüchtete und ihre UnterstützerInnen. Ihre rassistische Einstellung wird nicht nur durch die regelmäßigen menschenverachtenden „Provokationen“ ihres Führungspersonals belegt, sondern auch durch zahlreiche belegte Verknüpfungen in die Neonazi-Szene.Die Politik der AfD ist nationalistisch, rassistisch und reaktionär. Sie stellt eine Bedrohung für unsere Vorstellung einer pluralistischen, demokratischen, freien und sozial gerechten Gesellschaft dar. Deshalb werden wir der AfD am 2. Juli 2016 in Werl keine Ruhe lassen und gegen den Landesparteitag der AfD NRW auf die Straße gehen!“

Kommentare (33)

  • Peter Köhler via Facebook

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    In Wien haben diese Linksextremisten versucht einen Teilnehmer einer Demonstration zu ermorden. Die Polizei ermittelt wegen Mordversuchs.

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  • Dagobert

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    Es ist doch schon jetzt vorhersagbar, dass es (mal wieder) Randale und verletzte Polizisten geben wird. Nachher beschwert sich dann ein Grünen-Politiker, weil ihm beim Steinewerfen der Fingernagel abgebrochen ist und verklagt deswegen die Polizei. Möchte die Antifa nicht zur Abwechslung mal zu Hause bleiben und die Leute einfach in Ruhe lassen ? Inzwischen ist doch offensichtlich, dass es gar nicht mehr um den Protest gegen die AfD sondern in erster Linie nur um hirnlose Randale und Zerstörung geht.

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  • Degirb Gnoleic via Facebook

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    Hoffentlich habt ihr euch im Zaum und werdet nicht wieder so gewaltätig gegen unsere Polizei und gegen anderer Leute Eigentum , ihr seid nämlich nicht unbedingt die „Guten“ …. :-( Gewalt ist immer contra ….. :-(

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Marc Weber, lässt du bitte deine Pöbeleien vor der Tür? Danke!!

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  • Degirb Gnoleic via Facebook

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    Ich weiß nicht aber ich habe irgendwie das Gefühl das die Linken der Meinung sind, sie könnten mit Brutalität und Randale irgendwas sinnvolles erreichen, sie können vielleicht mal gute Argumente benutzen, wie wäre d a s den mal zur Abwechslung ??? 😉 😛

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Die haben keine Argumente deshalb sinnlose Gewalt.

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    • Degirb Gnoleic via Facebook

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      Vielleicht kommen aber auch ihre „Argumente“ einfach beim „Volk“ nicht mehr an??? Die haben ganz offensichtlich die Schnauze (pardon, den Mund) gestrichen voll??? Wäre doch möglich ??? 😉

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  • Max Dennert via Facebook

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    ..das belebt Ostwestfalen !!

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  • fürst

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    Ist doch gut, wenn die durch Lehrer und Sozial… angestiftete Antifa ihr wahres Gesicht, die Fratze der intoleranten, undemokratischen Boshaftigkeit, zeigt.
    Wenn die AfD weiter durchzieht, und danach sieht es ja aus, wird es vorbei sein mit dem linken (doppelsinnig!) Volk. Ich helfe beim Aufräumen gerne.

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    • Susanne Herzog via Facebook

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      Intolerant, boshaft und undemokratisch? Sie haben offensichtlich eine Links-Rechts-Schwäche! ?

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      • Dagobert

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        Intolerant bedeutet, das eine Meinung neben der eigene nicht akzeptiert wird. Boshaft und undemokratisch bedeutet, dass Polizisten angegriffen werden und Steine geworfen werden, um mit Gewalt die eigene politische Meinung durchzusetzen. Ich denke, fürst hat die Antifa sehr treffend beschrieben.

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    • Andy Fischer via Facebook

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      Demokratie in der BRD??????????

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Antifa, „Antirassisten“ und frühes Aufstehen? Das passt aber irgendwie nicht zusammen…

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Revolutionäre Handlungen wie das Zerstören von Fremdeigentum ist das Einzige,was diese Hampelmänner &deren Weiber können.

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  • w.kaufmann

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    In einer Demokratie muss man leider auch eine AFD ertragen . Würde die Politik eine ordentliche Arbeit mach, hätte die AFD keine Anhänger. Hier kann immer nur durch Aufklärung und Informationen über die AFD den Bürgern vermittelt werden wie unerträglich die AFD tatsächlich ist. Mit Gewalt ist da nichts zu machen. Es sollte doch mal wieder mehr Geschichte gelesen werden, da ist zu lesen wie man ins Verderben laufen kann.

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    • Degirb Gnoleic via Facebook

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      Tja , die große Frage an D i c h und alle anderen : WER oder WAS ist denn die Alternative ??? Kennst DU sie??ß Nut eine einzige ??? :-( 😛

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  • Karl Ecke via Facebook

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    Antifa was für ein Blödsinn! Die sollten lieber einen Job nachgehen anstatt dafür zu sorgen das unsere Steuergelder für unsinnige Polizei Einsätze vergeudet wird. Und noch wichtiger sie sollten nicht eine Demokratische Versammlung boykottieren . Wir sind doch nicht in dritten Reich.Dort wurde auch mit Gewalt Versammlungen boykottiert.

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  • Willy

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    Richtige Demokraten dulden keine Meinung der ihrer nicht entspricht, darum wird gestört. Das kommt beim Volk nicht gut an.

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  • Erbschuld

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    Erbschuld ist per Definition Rassismus und diskriminierend

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  • Heinrich Blezinger

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    Werte Demokraten, stellt Euch ordentlich auf und demonstriert friedlich.

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