Rundblick-Unna » Ärger durch freilaufende Hunde in Schwerter Ruhrauen – Stadt empfiehlt Anleinen

Ärger durch freilaufende Hunde in Schwerter Ruhrauen – Stadt empfiehlt Anleinen

Freilaufende Hunde sorgen in den Schwerter Ruhrauen immer wieder für Ärger und Reibereien. Deshalb appelliert die Stadt Schwerte heute mit Blick auf das lange Pfingstwochenende um verstärkte gegenseitige Rücksichtnahme.

„Bedingt durch die jetzt wärmer werdende Zeit kann es auf den Rad- und Fußwegen in den Ruhrwiesen vermehrt zu Konflikten und Auseinandersetzungen zwischen Hundehaltern, Spaziergängern und Fahrradfahrern kommen – weil Hunde nicht an der Leine geführt werden, sondern frei herumlaufen.“

Die Stadt Schwerte ruft alle Benutzer der Wege zur gegenseitigen Rücksichtnahme auf. Die Hundehalter mahnt sie: „Hunde aller Größenordnungen sind so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen, dass von ihnen keine Gefahr für Leben oder Gesundheit von Menschen oder Tieren ausgeht.“ Auf Verkehrsflächen und außerhalb bebauter Ortsteile – sprich auch in den Ruhrwiesen – hat der Hundehalter sicherzustellen, dass der Hund in seinem Einflussbereich bleibt. Und nicht Spaziergänger, Radler, Jogger durch anspringt, ihnen nachrennt, sie beschnuppert oder sonstwie belästigt oder ängstigt.

„In den Ruhrauen wird daher dringend empfohlen, Hunde an der Leine zu führen“, unterstreicht die Stadt Schwerte.

 

Kommentare (14)

  • Andrea S.

    |

    Es wäre toll, wenn auch mal die Radfahrer zur Rücksichtsnahme ermahnt würden…aber immer sind es nur die Hundehalter…meine Hunde sind immer angeleint, trotzdem wären sie letztens fast angefahren worden, von Möchtegern Rennfahrern, die man auch nicht kommen hört, haben ja auch keine Klingel, und wenn man sie dann bittet doch ein bisschen vorsichtiger zu fahren, bekommt man noch den Stinkefinger gezeigt.

    Antworten

    • Bea Lotz via Facebook

      |

      So ist es, selbst als Fußgänger ist man da gefährdet, besonders kleine Kinder. Ich selbst habe schon miterlebt, wie selbst Familien mit Kinderwagen angemeckert werden, und das ziemlich frech, auch ich selbst wurde schon um ein Haar von einem Radfahrer gerammt, weil man sie einfach nicht immer hört. Aber die Stadt hat ja auch selbst für diese Rennstrecke gesorgt. Ich bin fast täglich in den Ruhrwiesen unterwegs, ich nehme immer Rücksicht auf allen und jeden, dann kann ich auch erwarten, dass man uns Hundebesitzer nicht immer gleich alle über einen Kamm schert.

      Antworten

    • Trixi L.

      |

      Ich gebe zu, mein Hund kann frei laufen da unten. Nicht zu den Hauptstoßzeiten an Feiertagen, da ist er das „Asphaltstück an der Leine. Ich nehme ihn immer ran. trotzdem wird man bepöbelt. Manche machen es mit Absicht, nur um Stunk heraufzubeschwören.
      Mein Hund kennt das Kommando „Fahrrad“ das heißt an den Rand gehen und setzten. Ich nehme ihn ran, bei Joggern, Kindern anderen Hunden. Aber es wird ja nicht mal für nötig erachtet sich bemerkbar zu machen.
      Ach ja laut §5 Abs. 3 OBVB darf der Hund außerhalb geschlossener Ortschaften von der Leine sein, wenn er niemanden belästigt.
      Vollkommen ok. Daher bitte mal ein wenig Rücksicht von jeder Seite
      (wenn Leute, die einen belästigen an die Leine müsste, wären die Straßen deutlich freier 😉 )

      Antworten

  • Jenni

    |

    Ich meide die Ruhrwiesen bei gutem Wetter schon. Egal ob mein Hund da frei läuft oder an der Leine ist. Denn
    1. Sind die möchte gern Tour de France Fahrer immer mit überholen Tempo unterwegs. Und man muss angst haben überfahren zu werden.
    2. „Jugendliche“ die ihren Dreck von Treffen dort liegen lassen.
    3. Andere Hundehalter die ihre Hunde Freilaufen lassen; aber dennoch nicht das „wollen“ haben den Hund so zu erziehen das er sich 100% verlässlich zurück rufen kann.
    4. Der Bärenklau wächst jetzt schon und die Stadt macht nix dagegen.
    5. Überall sind Haufen man kann wenigstens vom Rand den Haufen aufnehmen und in die Büsche werfen. Oder ganz einsammeln. Man muss ja aufpassen wohin man tritt.

    Zu Punkt 3 und 5 ist zu sagen; das genau solche Leute es den Hundehaltern schwerer machen, dessen Hunde gut erzogen sind. Es wird immer nur über negatives berichtet. Nie über positives.
    Schade…

    Antworten

  • Hirt

    |

    Warum müssen immer nur die Hundehalter Rücksicht nehmen.Steigen die Fahrradfahrer von ihrem Drahtesel,und schieben.Das wäre doch auch eine Maßnahme.

    Antworten

  • Henryette

    |

    Es wäre allerdings auch ganz prima vonseiten der Stadt, die Radfahrer darauf hin zu weisen, dass es nicht schicklich ist, Spaziergänger – ob mit oder ohne Hund an der Leine – nicht so zu überholen, dass man dabei fast einen Herzinfarkt bekommt oder in die Büsche springen muss.
    Ich meide die Ruhrwiesen, die sind für meinen alten Hund zu gefährlich. :-)

    Antworten

  • Katja Groß via Facebook

    |

    Wie wäre es denn mal mit einem umzäunten Grundstück für Hunde ?!
    Ich kenne das aus Niedersachsen ….die haben davon mehrere und das wird gerne angenommen
    Ich zahle so viel Hunde steuern und unterstütze damit den städtischen Haushalt ….sammle immer brav die Hinterlassenschaften meiner Hunde ein ,ich finde da kann man sich doch von der Stadt mal was einfallen lassen …gibt ja auch Fahrradwege ?
    An der Ruhr gehe ich auch nicht freiwillig spazieren mit meinen Hunden und an von der Leine lassen ist nicht zu denken …die Radfahrer kommen dermaßen angebraust so schnell hätte ich die Namen meiner Hunde nicht ausgesprochen !!!!

    Antworten

Kommentieren