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Advent – schon die zweite Kerze brennt, wenn die Ampel auf der Wilhelmshöhe leuchtet

Advent, das Lichtlein brennt – doch schon die zweite Kerze leuchtet auf dem Kranz, wenn endlich auch das Ampellicht auf der Wilhelmhöhe rot, gelb und grün im Wechsel erstrahlt. Der Ampelstart mit der  Wiederfreigabe der seit Juli teilgesperrten Kreuzung ist nochmals verschoben worden – aus dem geplanten Mittwoch dieser Woche (2. 12.) wird nichts, bestätigte am Montagmittag auf Nachfrage die Straßenmeisterei Unna das Offensichtliche. „Wir geben die Kreuzung sieben Tage später frei – am 9. Dezember.“

  Bis dahin seien dann auch endlich – hoffentlich – die Restarbeiten abgeschlossen. Aufgrund der plötzlich frostigen Witterung in der vergangenen Woche konnten die Asphaltierungsarbeiten nicht so zügig erfolgen, wie es der Zeitplan des Landesbetriebs Straßen.NRW vorgesehen hatte. „Ganz“ ursprünglich sollte die Kreuzung sogar im Oktober schon fertig sein, doch von diesem (über-)ehrgeizigen Plan sprach bereits nach den Sommerferien niemand mehr.

Baustelle Wilhelmshöhe (1)

Jetzt aber – endlich! – ab Mitte nächster Woche wieder freie Fahrt in alle vier Richtungen. Freilich fortan von Ampelstopps unterbrochen. Das wird noch gewöhnungsbedürftig für viele sein, die bisher zwischen dem Süden Unnas und dem ersten Ampelstopp unten in Langschede freie Fahrt genossen.

Entsprechend sorgte die Ampel auf der Wilhelmshöhe schon für hitzige Debatten, als sie noch gar nicht beschlossen und geschweige denn fertig war: Ihre Befürworter erhoffen sich mehr Sicherheit, insbesondere beim (Links-)Abbiegen von Biernat-Straße und Kluse auf die B233; Kritiker der Ampel befürchten hingegen künftig kollapsartige Zustände – vor allem im Winter, wenn Lastwagen auf der Anhöhe von Langschede aus nach dem Ampelstopp mit durchdrehenden Reifen nicht mehr von der Stelle kommen und quer stehend den gesamten Durchgangsverkehr lahm legen.

 Bis zum ersten Anschauungsunterricht am kommenden Mittwoch soll die neue Ampelanlage auch die erforderlichen Testschaltungen durchlaufen haben. Die Verkehrsteilnehmer dürfen sich dann so ein bisschen wie weihnachtsbeschert fühlen, denn fünf volle Monate lang ging es auf der Iserlohner Straße (B233) über die Wilhelmshöhe nur geradeaus.

Beide Zufahrten – in Richtung Frömern (Hubert-Biernat-Straße) wie auch nach Billmerich (Kluse) – waren und sind voll gesperrt. Gewiefte Strategen hatten das Schlupfloch freilich schnell entdeckt: Die Sperrung in Richtung Frömern interessierte schon ziemlich umgehend nach Errichtung der Absperrungen manche nicht im Geringsten. Wer in Eile war und dringend Richtung Frömern strebte, schlängelte sich vor dem Restaurant „Auf der Wilhelmshöhe“ und den Absperrungen vorbei und landete praktisch direkt am Bismarckturm.

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