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Abigag „Nutten und Zuhälter“: Lehrerin „belästigt“ – Schüler vom Abiball ausgeladen

„Nutten und Zuhälter“ als Motto des Abigags – sowas kann schief gehen. Und es ging gründlich schief für einen Schüler des Schwerter Ruhrtal-Gymnasiums. Er musste beim Abi-Ball draußen bleiben. Bzw. er ging wieder. Zusammen mit seinen Eltern. Ohne Zeugnis. Weil: sich eine Lehrerin von der „Nutte Olga“ sexuell belästigt gefühlt hatte.

Der 17jährige Abiturient, berichtet „Der Westen“, war in der Mottowoche vor Ostern (Thema siehe oben) als Prostituierte „Olga“ verkleidet zusammen mit Mitschülern im Gymnasium unterwegs. Wie man das so macht, stürmte man die Klassen. Und dabei kam es zur folgenschwangeren Begegnung mit jener Lehrerin: Denn dieser rückte der 17jährige Schüler in seiner Rolle als Nutte Olga entschieden dichter auf die Pelle, als es der Lehrkraft angemessen und akzeptabel schien.

Die leichte Betätschelung soll sich zwischen Hals und Brust abgespielt haben, der junge Mann ist daher kein Busengrapscher, ob als Olga oder schlicht als Schüler. Dennoch fand die angetatschte Lehrerin dieses Verhalten eines Schülers indiskutabel: Sie fühlte sich sexuell belästigt und beschwerte sich sofort bei der Schulleitung. Die zitierte den jungen Mann her, der entschuldigte sich – doch die Eskalation war damit nicht aus der Welt: In Konsequenz aus seiner Lehrerinnen-Grapscherei wurde der Schüler nun zwei Monate später vom Abiball in der Rohrmeisterei ausgeladen – was die komplette Familie aber erst erfuhr, als sie festlich gekleidet dort aufschlug und es weder einen Tisch noch das Abizeugnis für sie gab.

Die Schulleiterin machte zu dieser „schulinternen Angelegenheit“ keinerlei Angaben.

Die komplette Geschichte:  http://www.derwesten.de/region/schueler-in-schwerte-von-eigenem-abi-ball-ausgeladen-id11989316.html#plx674042014

Kommentare (23)

  • Dagobert

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    Wie kleinkariert kann man als Lehrer nur sein, so einen Tanz wegen so einer Kleinigkeit zu machen und einem jungen Menschen derart den Abiball zu versauen. Traurig, dass die Schulleitung sich nicht äußert. Eine alte Ärzte-Weisheit lautet „Lehrer ist nicht immer ein Beruf, sondern manchmal auch eine Diagnose“. Die netten und anständigen Lehrer dieser Welt mögen mir bitte verzeihen.

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Das ist einfach nur armselig seitens der Lehrerin und der Schulleitung!

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    So ganz rund lief es zwischen dem Schüler und dieser Lehrerin angeblich schon vorher nicht. Das könnte zumindest einiges erklären.

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    • Tobias Habekost via Facebook

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      Aha. Das wäre ja mal eine Erwähnung im Artikel wert gewesen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der Artiikel ist eine kurze Zusammenfassung. Der ausführliche Bericht ist verlinkt. 😉

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      … außerdem wissen wir es nicht genau, deswegen „angeblich“.

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    • Dagobert

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      Wenn vorher schon Probleme bestanden, finde ich die Sache noch schlimmer. Dann wurde ja sozusagen die „letzte Gelegenheit“ für einen persönlichen Rachefeldzug der Lehrerin genutzt. An Stelle der Lehrerin würde ich darüber nachdenken, ob ich für diese Beruf geeignet bin.

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  • Lisa Hauptmann via Facebook

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    Das ganze Jahr werden die Schüler gedrillt, Hausaufgaben zu machen, aufzupassen, etc. und jetzt gibt es diese eine Woche vor dem Abschluss in der sie mal wirklich ihr Ding machen und sich ein bisschen austoben können und dann sowas.
    Ich habe gerade versucht mich in die Position der Lehrerin zu versetzen, mir wäre es vielleicht auch unangenehm gewesen aber da kann man doch einen Ton sagen und es wie erwachsene Menschen klären. Aber sich so feige zu verstecken, das Zeugnis nicht auszuhändigen (ist das überhaupt rechtens???) und den Abiball ohne deren Wissen für sie abzusagen, finde ich wirklich unter aller Sau! Das ist einfach nur feige und da finde ich es auch nicht in Ordnung, dass die Schulleitung da mitzieht. Es müssen doch Vorbereitungen getroffen worden sein, er und seine Familie müssen Karten gekauft haben, etc.
    und sie hat sich wahrscheinlich noch einen schönen Abend da gemacht…unmöglich!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das Zeugnis zuzustellen statt beim Ball auszuhängigen ist rechtens, ja, Lisa Hauptmann. In dem langen, von uns verlinkten Bericht werden einige Hintergründe geschildert. Informiert wurden die Eltern angeblich – per E-Mail kurz vorher – über die Ausladung aus der Rohrmeisterei.

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    • Lisa Hauptmann via Facebook

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      Ja habe ihn mir gerade durchgelesen, finde das Verhalten seitens der Schule wirklich unmöglich. Das Einzige, was aus dem Text nicht hervorgeht ist, ob er die schriftliche Entschuldigung eingereicht hat. Habt ihr da zufällig Informationen zu? :)

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nach unserer letzten Information kam die schriftliche Entschuldigung zumindest offenbar nicht bei der Schulleitung bzw. der Lehrerin an.

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    • Lisa Hauptmann via Facebook

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      Ich als Elternteil wäre fuchsteufelswild!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das waren die Eltern auch. Schade, dass ein so wichtiger Tag – der Abschluss der Schulzeit – so unversöhnlich enden muss.

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  • Robert Rohmert via Facebook

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    Traurige Vorstellung seitens der Pädagogin!!!!! Beruf verfehlt?

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  • Mör Ti via Facebook

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    Ein typisches Fallbeispiel. Da können gewisse Lehrkräfte mal wieder zeigen, „wer am längeren Hebel sitzt“. Es ist fraglich, ob das Verhalten des Schülers in dem Rahmen der Veranstaltung angemessen war. Er hat aber niemandem durch sein Auftreten und Handeln vorsätzlich geschadet. Was man von der Lehrerin nicht behaupten kann!

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  • Andy Fischer via Facebook

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  • Sonja Adebahr via Facebook

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    einfach unglaublich ? diese Schulleiterin werden wir in Erinnerung behalten ? und daß ganz sicher nicht positiv ???

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  • Luenne

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    Die für mich entscheidende Frage ist wie konnte man überhaupt den Mottotag „Nutten und Zuhälter“ zulassen…

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