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Abfalltrennung erleichtern: GWA setzt in Faltblättern auf Symbole, „auch als Beitrag zur Integration“

Nur mit Hilfe von Bildern die Abfalltrennung verstehen, geht das? „Ja“, meint die GWA. Sie setzte bei der Überarbeitung ihrer Faltblätter zur Abfalltrennung auf Abbildungen. „Damit stehen wir in der Branche bundesweit nahezu einmalig da.“

Durch ein Maximum an graphischer Darstellung – insbesondere allgemein verständlicher Piktogramme – und einem Minimum an Text sollen möglichst alle Personengruppen erreicht werden. Dabei dachte die GWA genauso an Kindergartenkinder wie an Menschen, die die deutsche Sprache (noch) nicht beherrschen.

Positiver Nebeneffekt: Mit der Überarbeitung werden die Informationen internationaler, Kosten für Übersetzungen und den Druck anderssprachiger Informationen werden gespart.

Die Flyer, Plakate und Aufkleber sind z.B. in Kindertagesstätten, Schulen und auch im Erwachsenenbereich vielfältig einsetzbar und leisten nach Ansicht der GWA zudem einen bescheidenen, aber sinnvollen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen, insbesondere dann, wenn Flüchtlingsfamilien in eigene Wohnungen ziehen.

Nachfrage ist enorm

Die Städte und Gemeinden im Kreis sowie die im Kreis aktiven Wohnungsunternehmen und Vermieter wurden von der GWA-Abfallberatung gerade erst über das neue Angebot informiert. „Die Nachfrage ist bereits enorm“, so Andreas Hellmich, Pressesprecher und Leiter der Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit. „Wir denken bereits über einen Nachdruck nach.“

Fragen und Bestellungen der neuen Flyer, Plakate und Aufkleber sind ab sofort bei der GWA-Abfallberatung möglich: Fon 0 800 / 400 1 400 (gebührenfrei) montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr.

Kommentare (1)

  • S. Maritz

    |

    Mülltrennung – die Zivilreligion des „modernen“ Deutschland.

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