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Ab Montag höchste Staugefahr im Autobahnkreuz DO-Unna

Vormerken, es wird eng im Autobahnkreuz Dortmund-Unna. Ab Montag,  17. 10., müssen sich Verkehrsteilnehmer wegen Brückenbauarbeiten auf ein (weiteres) Nadelöhr auf der A1 einstellen.

„Die Einrichtung der Verkehrsführung wird eine Woche dauern“, teilt Straßen.NRW mit.  Für den gesamten Verkehr stehen dann in beiden Fahrtrichtungen nur zwei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Mit Stau, besonders zum Berufsverkehr, ist zu rechnen.

Ortskundige sollten nach Möglichkeit die Baustelle umfahren, warnt der Landesbetrieb. „Mehrere mobile Stauwarnanlagen werden im Vorfeld der Baumaßnahme installiert, um bei Stau sofort auf die Gefahrenstelle hinzuweisen.“

Zum Hintergrund der Brückenbauarbeiten:

Statische Nachrechnungen der A44-Kreuzungsbrücke über die A1 haben ergeben, dass die Tragfähigkeit der Stahlhauptträger nicht nicht mehr ausreicht. In diesem Jahr wird deswegen die Brückenseite über der A1-Fahrtrichtung Bremen von unten verstärkt. Alle vier A1-Fahrspuren werden deshalb über die A1-Richtungsfahrbahn Köln geführt.

Dauern sollen die Arbeiten, je nach Witterung, bis Mitte Januar. Nach einer Winterpause wird dann ab Mai bis Juli kommenden Jahres die Brückenhälfte über der A1-Richtungsfahrbahn Köln verstärkt. Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm investiert in diese Verstärkung 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Seit Ende August wird das Bauwerk bereits von oben im Zuge der A44-Sanierung umfangreich für 2 Millionen Euro erneuert.

Zur Ergänzung: Zwischen dem AK Bochum und Dortmund-West ist die A40 in Richtung Dortmund seit Donnerstagabend gesperrt. Dauern soll das bis Montagfrüh. Rund ums Kreuz Bochum muss auf der A40 und A43 mit längeren Staus und Wartezeiten gerechnet werden!

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