Rundblick-Unna » A1-Rastplatzgast ließ Hose runter – und legte vor der Polizei Hand an

A1-Rastplatzgast ließ Hose runter – und legte vor der Polizei Hand an

Wer in der Öffentlichkeit uriniert, kassiert ein Verwarnungsgeld. Aber nicht jederMANN, der gewisse Körperteile entblößt, will einfach bloß wild in die Landschaft urinieren… es gibt gaaanz andere Notfälle.

Ein kurioser Fall für die Autobahnpolizei. Ein 57-jähriger Kölner war mit seinem VW Golf auf der A 1 in Richtung Bremen unterwegs. Dann Zwischenstopp auf dem Parkplatz Klosterholz – er ging (eigenen späteren Angaben gemäß) „ins Grüne“, um abseits von möglichen Passanten zu sein. Dieses auffällige Verhalten entging auch den anwesenden Polizeibeamten nicht. Da der Herr zudem beide Hände im Schrittbereich hatte, erhärtete sich der Verdacht des unerlaubten Urinierens in der Öffentlichkeit. Und tatsächlich legte der Herr abseits des Parkplatzes Hand an – wortwörtlich. Na klar: Verwarnungsgeld.

Doch das wollte der Mann nicht zahlen – und schilderte der Polizei schriftlich, warum: Er hatte sich auf dem Parkplatz nicht zum Urinieren weggeschlichen, sondern, um diskret seinen zuvor angebrachten Genitalring zu entfernen – der drückte nämlich irgendwie sehr unangenehm in der unteren Köprerregion und hätte, so schrieb der Herr, „seine Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können“ – weshalb er sich zum Notstopp entschloss.

Die Polizei, beeindruckt von solcher Offenherzigkeit, zerriss den Verwarnungsbescheid.

😀

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