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9Jährige auf Feldweg nahe Schulzentrum Aplerbeck missbraucht

Abscheuliche Tat gestern Nachmittag an einer Pferdekoppel in Dortmund-Aplerbeck. Ein ca. 40jähriger Mann missbrauchte auf einem Feldweg nahe des Schulzentrums zwischen 13.45 und 14.25 Uhr eine 9jährige Schülerin.

Ersten Ermittlungen zur Folge sprach der Täter das Kind an der Pferdekoppel an der Schweizer Allee  an und lockte das kleine Mädchen unter einem Vorwand  in einen kleinen Feldweg; dieser führt neben der Pferdekoppel in Richtung Benediktinerstraße. „Dort kam es zu sexuellen Handlungen an dem Kind“, beschreibt die Dortmunder Polizei die widerwärtige Tat nüchtern. Weil er glaubte, Stimmen zu hören, ließ der Täter glücklicherweise von dem Kind ab und flüchtete auf der Schweizer Allee in Richtung Schulzentrum.

Das kleine Mädchen konnte zur Tatzeit eine Fahrradfahrerin und einen Mann auf der Schweizer Allee wahrnehmen. Die Polizei bittet diese beiden Personen dringend, sich unverzüglich zu melden, da sie eventuell Wichtiges beobachtet haben können.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 40 Jahre alt, 170 bis 180 cm groß und von schlanker Figur. Er trug kurze, braune Haare und sprach mit klarer deutscher Sprache. Der Täter ist wahrscheinlich Raucher und soll eine längliche Narbe am Bauch haben.

Hier ein Phantombild – von der Polizei bereitgestellt am Montag, 7. 11.:

fahndung-sextaeter-aplerbeck

Die Polizei hat eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet und ermittelt auf Hochtouren. Zusätzlich hat die zuständige Polizeiinspektion ihre Präsenzmaßnahmen in dem Bereich bis auf weiteres deutlich erhöht. Am heutigen Freitag befindet sich am außerdem  bis 16.30 Uhr eine mobile Wache im Bereich des Schulzentrums an der Schweizer Allee.

Zeugen melden sich bitte beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter der Rufnummer 0231-132 7441.

Die Eltern des Mädchens werden von speziell geschulten Beamten der Dortmunder Polizei betreut.

In den umliegenden Vororten werden viele Anwohnerinnen und Anwohner, insbesondere Eltern jüngerer Kinder, aufgrund dieses Vorfalles verunsichert sein und sich fragen, wie sie eine solche schreckliche Tat mit ihren Kindern aufarbeiten können.

Dazu rät die Polizei im Allgemeinen:

   -	Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es sich in bedrohlichen Situationen
verhalten soll. Es soll andere Erwachsene laut um Hilfe bitten oder 
um Hilfe schreien, um Öffentlichkeit herzustellen. Wenn möglich, soll
das Kind in Richtung anderer Menschen wegrennen. -	 Ängstigen Sie Ihr
Kind nicht, aber machen Sie ihm klar, dass es ohne Erlaubnis der 
Eltern bei Niemandem mitgehen oder mitfahren darf. Erstellen Sie 
nötigenfalls eine Positivliste mit Personen, die aus Ihrer Sicht o.k.
sind. -	Erklären Sie Ihrem Kind, dass es auch Erwachsenen gegenüber 
"Nein" sagen darf und soll. Sie sind nicht verpflichtet, mit Fremden 
zu reden oder Auskünfte zu geben. -	Schicken Sie Ihr Kind, wenn 
möglich nicht allein, sondern in kleinen Gruppen zusammen mit anderen
Kindern zur Schule oder zum Spielplatz -	Überprüfen Sie gemeinsam mit
Ihrem Kind den Schulweg auf mögliche Stellen, bei denen Ihr Kind 
notfalls Hilfe erfahren kann. Schauen Sie nach Geschäften oder 
anderen Institutionen, die üblicherweise tagsüber besetzt und 
ansprechbar sind. Das Jugendamt der Stadt Dortmund hat stadtweit 
sogenannte "Schutzburgen" errichtet. Das sind Geschäfte und 
Institute, die Kindern in Notsituationen helfen. Sie sind mit 
entsprechenden auffälligen   Aufklebern versehen. -	Machen Sie Ihrem 
Kind die Wichtigkeit der Notrufnummer der Polizei "110" wiederholt 
deutlich.

Die Polizei wird weiterhin in den nächsten Tagen mit verstärkter Präsenz in den umliegenden Bereichen sichtbar sein.

Kommentare (7)

  • Helmut Brune

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    Sowas von Schlimm! Ich hoffe, daß die den Kerl schnell schnappen.

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  • Alex S.

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    Kranker W….. Vielleicht kommt die Narbe überm Bauch nicht von ungefähr. Dem würde ich ne frontale Ganzkörpernarbe verpassen, damit der eindeutig gebrandmarkt ist.

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    • Bea

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      👍👍👍

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  • Bea

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    Mir fehlen die Worte. Welch eine erbärmliche Kreatur. 😠

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  • Martin von Werne

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    Das ist einfach nur entsetzlich und traurig. Einem kleinen Kind wird hier die Zukunft genommen – die kleine Seele wird es ihr Leben lang mit sich herumtragen.

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    • Silvia Rinke

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      :-( Ja, einfach nur grenzenlos fürchterlich.

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  • Silvia Rinke

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    Bitte unsere Aktualisierung beachten: Ein Phantombild des Täters ist eingefügt!

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