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4L Trophy 2016 – Über 7000 KM FÜR EINEN GUTEN ZWECK

Drei Fahrzeuge, fünf Studentinnen, ein Student und ein Ziel: Marrakesch! Die Piloten der kultigen Renault R4 kommen aus Lippstadt, Soest, Hamm und Unna. Gestern haben sie sich von der Fachhochschule Südwestfalen(wo sie studieren) auf den Weg nach Biarritz gemacht, wo es am Donnerstag um 12.30 Uhr mit den gut 30 Jahre alten R4 so richtig los geht – Richtung Marokko.
Das R4 Team Westfalen ist seit 2010 Teilnehmer der 4L Trophy. Damals startete das Team zum ersten Mal bei der Rallye. Es ist Deutschlands ältestes, sowie größtes R4 Team, welches jedes Jahr in neuer Besetzung dabei ist. Die 34 PS starken Renaults 4 übernehmen die Studierenden dafür traditionell vom Vorjahresteam.

Um was geht es aber überhaupt bei dieser „4L Trophy“ ?
Vom Startpunkt Biarritz führt die über 3500 Kilometer lange Route durch Frankreich nach Spanien, über die Meerenge von Gibraltar nach Tanger, Marokko, wo die außergewöhnliche Rallye beginnt.
Diese wurde 1998 von 6 französischen Studenten ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem immer größerer Popularität. Heute nehmen jährlich mehr als 2600 engagierte, junge Leute aus ganz Europa an dem Projekt teil.
Zu den Voraussetzungen zählen ein fahrtüchtiger Renault R4 (4L in Frankreich) sowie mindestens 50kg an Schulmaterial pro Team. Die Fahrerinnen und Fahrer vom R4 Team Westfalen haben jeweils 50 Kilogramm Schulmaterial und Lebensmittel für marokkanische Kinder geladen.
Entscheidend bei der Rallye ist keinesfalls die Geschwindigkeit, sondern Durchhaltevermögen, Teamgeist, internationale Kommunikation und eine möglichst geringe Anzahl zurückgelegter Kilometer. Insgesamt muß das R4 Team Westfalen 7700 Kilometer zurücklegen. Davon führen sechs Etappen durch die marokkanische Sahara.
Bis Bordeaux wird das Team übrigens von zwei weiteren R4-Fahrerinnen begleitet, die sich aber aufgrund der aktuell angespannten Sicherheitslage gegen die Teilnahme an der Rallye entschieden haben. Sie fahren stattdessen eine alternative Tour nach Madrid, um dort Lebensmittel zu einer Organisation zu bringen, die sich um Obdachlose kümmert.

Das R4 Team Westfalen:
Team R4 Orange:
Lisa Schulze (Elektrotechnik, Schmallenberg-Holthausen)
René Mittmann (Engineering and Project Management, Unna)
Team R4 Rot:
Franziska Jarisch (DPM, Lippstadt-Hellinghausen)
Vanessa Herbers (DPM, Möhnesee-Hewingsen)
Team R4 Gelb:
Lisa-Marie Korte (DPM, Hamm)
Julia Frenk (DPM, Coesfeld)
Team R4 Grün-Beige (Tour nach Madrid)
Juliana Kleffner (DPM, Marsberg)
Claudia Wotzka (DPM, Hamm)

Weitere Informationen rund um das Event und das R4 Team Westfalen gibt es auf der offiziellen Homepage:  www.r4teamwestfalen.de

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