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4 Milliarden schwere katholische Kirche: Unna gehört zum reichsten Bistum Deutschlands

Reich, reicher – Erzbistum Paderborn. Unna kann sich rühmen, zum wahrscheinlich wohlhabendsten Bistum von ganz Deutschland zu gehören.

Erstmals hat Paderborn heute sein Gesamtvermögen offen gelegt: Fast 4 Milliarden Euro ist es schwer. Unna, Dortmund oder Hamm zählen zum Paderborner Bistum.

Der Großteil des Vermögens besteht aus Wertpapieren und Immobilien -Schulen, Bildungshäuser.

Mit jährlichen Rücklagen von 2,6 Mrd. € sichert das Bistum Pensionen an Priester oder Lehrer ab, viel Geld ist auch für den Gebäudeerhalt reserviert – mehr als 3000 Bauwerke sind zu pflegen und in Stand zu halten, jedes zweite steht unter Denkmalschutz.

Auf der Ausgabenseite floss 2014 jeder zweite Euro an die katholischen Kirchengemeinden. Die Pfarrkirche St. Katharina (im Bild) ist das größte katholische Gotteshaus Unnas und Mittelpunkt des Pastoralverbundes, der seine  Informationen auf folgender Webseite bündelt: http://www.kirche-unna.de/pv-unna/.

Für soziale Projekte (Drogenberatung, Obdachlosenhilfe) zweigte das Bistum im vorigen Jahr knapp 13 Prozent ab, für die Kitas 5 Prozent, für die Schulen 4,4 Prozent.

Im kommenden Jahr will Paderborn Änderungen vornehmen: Deutlich mehr als bisher soll in die Flüchtlingshilfe fließen.

Dazu berichtet das „domradio“ auf seiner Homepage:

„Das Erzbistum Paderborn hat seinen Fonds für Flüchtlingshilfen auf eine Gesamtsumme von 3 Mio. Euro aufgestockt, da die Zahl der Menschen, die wegen Bürgerkrieg oder Vertreibung ihre Heimat verlassen, weiterhin sehr hoch ist. Deshalb habe man eine Erhöhung um 2 Mio. beschlossen… der Fonds soll ehrenamtliche Hilfen der Kirchengemeinden ….  unterstützen. Inzwischen wurden 184 Anträge mit einer Gesamthöhe von 700.000 Euro bewilligt. Die Fördergelder können z. B. für Sprachkurse für Flüchtlinge, für eine bessere Ausstattung von Unterkünften oder für … Willkommensfeste eingesetzt werden… Auch Spielangebote oder Hausaufgabenbetreuung würden bezuschusst. Zudem könnten Förderanträge dafür gestellt werden, leerstehende kirchliche Wohnimmobilien in der Gemeinde zu Wohnräumen herzurichten, mit Möbeln auszustatten und so den heimatlos gewordenen Flüchtlingen vorübergehend ein Zuhause zu geben. Hilfen gibt es auch für Kosten für Rechtsanwälte, psychologische Betreuung und Dolmetscher.“

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