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39 neue Staatsbürger – Makiolla: Kreis ist auf Zuwanderung dringend angewiesen

39 Frauen und Männern hat Landrat Michael Makiolla im Kreishaus Unna ihre Einbürgerungsurkunden überreicht und sie als neue deutsche Staatsbürger begrüßt. Die neu eingebürgerten Frauen und Männer stammen aus 13 Ländern: die meisten aus der Türkei (16), 5 aus Polen, jeweils 3 aus Marokko, Italien und Griechenland und 2 aus Sri Lanka. Plus jeweils einer aus Aserbaidschan, Georgien, von den Philippinen, aus Russland, Thailand, der Ukraine und aus Venezuela. Sie wohnen in Bergkamen, Bönen, Holzwickede, Kamen, Schwerte, Selm und Werne.

„Ich freue mich, dass diese Menschen sich entschieden haben, deutsche Staatsbürger zu werden und ihre Zukunft in unserem Land sehen“, erklärt Makiolla. „Wegen der schrumpfenden Bevölkerungszahl sind wir im Kreis Unna auf Zuwanderung dringend angewiesen.“

Kommentare (30)

  • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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    „Wegen der schrumpfenden Bevölkerungszahl sind wir im Kreis Unna auf Zuwanderung dringend angewiesen.“
    Ähm, also ich hab in der Schule (PGU) in den Sozialwissenschaften noch lernen dürfen, dass eine sinkende „Bevölkerungszahl“ nicht so schlimm sei und dass der „demographische Wandel“ mehr Vor- als Nachteile mit sich bringen würde.

    Darüberhinaus:
    Spricht man eigentlich noch von Deutschen, bzw. dem „deutschen Volk“ (vgl. GG), die da weniger werden, oder betrachtet man die eigenen Staatsgrenzen – die man ja nicht schützen kann – nur als Trennlinie einer bloßen Wirtschaftsgemeinschaft zu den jeweils anderen?

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    • wutbürger fürst

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      1916 und später fühlten sich Politiker noch „Dem deutschen Volke“ verpflichtet.
      Heute ein hohl gewordener Spruch am Reichstagsgebäude.

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      • Andy Fischer via Facebook

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        So ist es.

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      • wutbürger fürst

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        „DEM DEUTSCHEN VOLKE“, ich hatte ursprünglich Versalien gewählt, dem Original gleich.

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        • wutbürger fürst

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          Da wurde aus dem großen „deutschen Volke“ mal schnell ein kleines gemacht! Zeichen der Zeit?

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          • Rundblick Unna via Facebook

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            Zeichen der Zeit höchsten insofern, Fürst, als Versalien für den Leser als Schreien ankommen. Wir denken, dass die Intention auch in normaler Schreibweise verständlich wird.

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            • wutbürger fürst

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              Die Intention, lieber RUNDBLICK (insoweit wurde über „Schreien“ durch Großbuchstaben noch nie „geklagt“), hatten dann wohl die Auftraggeber der Inschrift am Reichstag. „Dem deutschen Volke“ sollte den jetzigen Politikern jetzt schreiend täglich in den Ohren liegen.

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          • Rundblick Unna via Facebook

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            wutbürger fürst kommentiert via Rundblick-Unna:

            Die Intention, lieber RUNDBLICK (insoweit wurde über „Schreien“ durch Großbuchstaben noch nie „geklagt“), hatten dann wohl die Auftraggeber der Inschrift am Reichstag. „Dem deutschen Volke“ sollte den jetzigen Politikern jetzt schreiend täglich in den Ohren liegen.

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          • Rundblick Unna via Facebook

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            Fürst, wir haben Versialien schon häufiger „kleingemacht“.

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  • Hans Kammler via Facebook

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    Muss man für die deutsche Staatsbürgerschaft irgendwelche Voraussetzungen mitbringen?

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    • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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      „Voraussetzungen zur Einbürgerung
      Ist man nicht mit der Geburt Deutsche oder Deutscher, haben Personen einen Anspruch auf die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn sie die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

      -Sie verfügen über ein unbefristetes Aufenthaltsrecht in Deutschland
      -Sie leben seit mindestens acht Jahren gewöhnlich und rechtmäßig in Deutschland
      -Sie sichern für sich und ihre Familienangehörige ohne Sozialhilfe und Arbeitslosengeld den Lebensunterhalt
      -Sie verfügen über ausreichende Deutschkenntnisse
      -Sie haben einen Einbürgerungstest über die deutsche Rechts- und Gesellschaftsordnung bestanden
      -Sie sind nicht wegen einer Straftat verurteilt
      -Sie bekennen sich zum deutsche Grundgesetz
      -Sie haben ihre alte Staatsangehörigkeit verloren oder geben sie auf.“

      http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/einbuergerung.html

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    • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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      Soll ich mal lachen.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Also bei dem Punkt „sie sind nicht wegen einer Straftat verurteilt“ würde ich jetzt Zweifel anmelden, dass das tatsächlich so umgesetzt wird. Ich kann das jetzt nicht öffentlich mit recherchierbaren Daten nachweisen, aber da gibt es Fälle, wo ich zumindest Zweifel habe, dass das stringent angewandt wird. Aber ich lasse mich gern von Profis in dem Bereich eines besseren belehren.

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      • wutbürger fürst

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        Die hier im so vernünftigen Komm. angesprochenen Zweifel teile ich.
        Man könnte meinen, eine Vorstrafe bzw. ein laufendes Ermittlungs-/Strafverfahren sei Voraussetzung zur Einbürgerung.

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        • Rundblick Unna via Facebook

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          Und das hat konkret jetzt was mit diesen 39 Menschen zu tun, fürst?

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          • wutbürger fürst

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            Ja, weil ich die Zweifel von Sven Arndt teile. Und zur Frage von Hans Kammler eine denkbare Antwort hinzufügen wollte. Denkbar aufgrund der aktuellen Ereignisse (Straftaten von Ausländern auf der einen, deren Einbürgerung auf der anderen Seite).

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    • Kevin Pütz via Facebook

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      8 Punkte die nicht einer von denen erfüllen kann. Nichtmal einen Punkt.?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Kevin Pütz, wir staunen dass du alle diese Menschen persönlich kennst und so genau weißt, was sie erfüllen können und was nicht. Du arbeitest daher gewiss bei der Einbürgerungsbehörde im Kreishaus. Falls nicht, finden wir deine pauschalen Abwertungen mehr als deplatziert. VG.

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    • Kevin Pütz via Facebook

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      Deplatziert wären Aussagen die gegen die Einreise von Kriegsflüchtlingen wären.
      Deplatziert und „Abwertend“ wären auch Aussagen die das Persönlichkeitsrecht angreifen.
      Deshalb errinere ich mich zu keinem Zeitpunkt das „DU“ angeboten zu haben.

      P.S. Die Frage des Erstellers dessen Threads war 1. Ironie und 2. Rhetorik.
      Da bin ich mir sicher!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Kevin Pütz, hier geht es konkret um eingebürgerte Menschen, die zudem im Bild zu sehen sind. Du ist auf Facebook die normale Ansprache, wir können aber auch gern die Siezform nehmen, kein Problem. Wir bitten Sie entsprechend lediglich darum, nicht Kriegsflüchtlinge und neu eingebürgerte Mitbürger völlig undifferenziert in einen Topf zu werfen. Wir wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.

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    • Kevin Pütz via Facebook

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      Danke gleichfalls

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    • wutbürger fürst

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      Ja, etablierte Parteien wählen, vornehmlich die Grünen!

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  • Susana decker

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    Und dafür soll man noch uahlen um sich Einbürgerung zu lassen wollte das auch schon lange machen aber dafür Geld zahlen obwohl ich seit 40 Jahre hier lebe und 15 Jahre mit einem deutschen verheiratet wae

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  • Jama To via Facebook

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    Ja! Du darfst nicht Serbe/in sein!
    Ich lebe seit über dreißig Jahren hier! Und ich hab gar keine Staatsangehörigkeit! (Nicht aus meiner Herkunftsland und nicht aus Deutschland!) Vielleicht muss ich paar Verbrechen machen!!! Ich werde immer wieder aufgefordert meine Unterlagen in Ordnung zu bringen! Dabei sind die Bescheinigungen das ich nicht in meinem Geburtsort eingetragen bin schon seit Jahren bei Ausländerbehörde!!! (Während Bosnien Krieg verloren oder vernichtet gegangen! )

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ich weiss nicht genau, wie das in Deutschland von Statten geht. Hier in Den Niederlanden müssen solche Leute zuerst einen Einbügerungs Kurs mit gutem Ergebnis absolvieren. Bei einem solchen Kurs lernen sie welche Rechte und Pflichten ein Holländischer Staatsbürger hat und ausserdem müssen sie die holländische Sprache lernen. Obendrein müssen sie eine bstimmte Anzahl von Jahren in den Niederlanden leben, um überhaupt die Niederländische Staatsbürgerschaft beantragen zu können.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Diese Lobduldei auf Multikulti ist schon pathologisch krank.

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  • wutbürger fürst

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    Für mich -urkundlich nachweisbar -kann allenfalls Deutscher sein, der/die in Deutschland geboren wurde und aufgewachsen, in unserer Kultur groß geworden ist. – Eine Staatsbürgerschaft sollte m.E. nicht käuflich sein.

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