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3 Mendener Graffitischmierer heute Nacht in Fröndenberg gefasst

Erfolg auf der ganzen Linie für die Polizei – Graffitischmierer sind heute Nacht in Fröndenberg erwischt worden. Kurz zuvor hatten sie sich augenscheinlich in einem Zug der Regionalbahn nach Unna mit ihren Sprühdosen verewigt.

Kurz vor 1 Uhr bekam die Polizei heute Nacht über Notruf mehrere Hinweise aus Fröndenberg auf verdächtige Personen – mutmaßliche Einbrecher. Die Anrufer meldeten mehrere dunkel gekleidete Personen „in einem Bereich an der Ruhrstraße, wo normalerweise keine Passanten verkehren„, so formuliert es die Polizei.

Im Rahmen sofort eingeleiteter koordinierten Fahndungsmaßnahmen ergaben sich Hinweise auf verdächtige Autos. Eins stand an der Bergstraße geparkt. Und es enthielt: eine Klappleiter und Farbdosen. Schon äußerst verdächtig um diese nachtschlafene Zeit…!

Kurz danach stoppte die Polizei genau das Trio, das zu de Fahrzeug gehörte. In einem Gebüsch in ihrer Nähe wurde ein weiterer Karton mit Farbsprühdosen gefunden. Ebenfalls in einem Gebüsch lag ein Mobiltelefon gefunden, auf dem Bilder von Graffitischmierereien gespeichert waren. Diese Telefon gehörte – keine große Überraschung mehr – einem der drei gerade erwischten Männer. Alle drei hatten außerdem frische Farbspuren an ihrer Kleidung. Zu den Tätern: Alle drei sind Mendener. 23, 27 und 30 Jahre alt, damit definitiv aus dem Alter für Dummejungenstreiche heraus.

Da zunächst kein Tatort festgestellt werden konnte, wurde das verhinderte Malertrio vorerst wieder freigelassen, Sprühdosen und Telefon kassierte die Polizei aber natürlich ein. Später  wurde festgestellt, das ein Zug einer Regionalbahn in Unna beschmiert worden war. Sachschaden: ca. 5000 Euro geschätzt.

Sollten weitere Geschädigte Sachbeschädigungen durch Farbschmierereien feststellen, werden sie gebeten, sich bei der Polizei in Unna (Tel.: 02303/9213122) zu melden.

Erst vor wenigen Tagen hatte der Fröndenberger Metallbaubetrieb Schulte-Filthaut nach einer Graffitischmierattacke auf seinem Firmengelände 500 Euro Belohnung für Hinweise auf die Täter ausgesetzt (wir berichteten). Ob das heute Nacht erwischte Trüppchen auch dieses Geschmier auf dem Konto hat, ist bisher nicht bekannt.

Graffiti Filthaut Graffiti Filthaut 2

 

Kommentare (13)

  • Helmut Brune via Facebook

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    Schadenersatz + Geldbuße, das wird richtig schön Teuer.

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  • Jörg Treuherz via Facebook

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    Alle Schäden was dieses Trio verursacht hat , sollten sie auch selber entfernen. Die müssen ja mal spüren wie das ist die trocken gewordenen Lack zu entfernen. Und natürlich noch eine saftige Geldstrafe dazu.

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  • Markus Biermann via Facebook

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  • Christopher Harwig via Facebook

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    Wenn das wenigstens was vernünftiges wäre aber doch nicht immer dieses Geschmiere…hauptsache was kritzeln…

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  • Tobias Habekost via Facebook

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    Geldstrafe nützt nur, wenn auch etwas zu holen ist.

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  • Mör Ti via Facebook

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    Super! Das freut mich. Da muss man sich bei der Polizei bedanken. Weiter so. ?

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  • Melosine Rübenkraut

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    Mein Vorschlag: Rückbesinnung auf die mittelalterliche Schandstrafe. Den Lümmelchen Badehöschen anziehen, Wurzelbürste oder Zahnbürste in die Hand drücken und ab geht´s und vorher wird die örtliche Presse informiert.

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    • Mör Ti via Facebook

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      Das wäre was. Und wie sähe die Praxis aus? Bei der Berichterstattung der Medien wäre das Gesicht unkenntlich gemacht und der Name verändert.

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    • Kalle Kowalewski via Facebook

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      Bitte nicht! Wir haben aktuell schon genug „Mittelalter“ in der Welt…

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  • Ronald

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    Nett das hier zu lesen.
    Mann weiss gar nicht wo man anfangen soll,aber ich versuche mal nichts auszulassen.

    Es fängt damit an, das die Redaktion sich anmaßt zu behaupten es seie ungewöhnlich das sich in einem parkendem Auto Farbe,sprühdosen und sogar eine Leiter befindet.
    Das ganze finde ich nicht ungewöhnlich.

    Das mit dem Handy im Gebüsch (wenn es so überhaupt war) ist ungewöhnlich, keine Frage,vor allem wenn es einem der Männer gehört hat.

    Doch das sich auf dem Handy Fotos von Graffitis befanden, hat auch keine Aussage Kraft.

    Nehmen wir mal an ich hätte Bilder von einem Porsche, 10 nackten Frauen und einer Villa auf dem Handy ; Das würde ja dann nicht unbedingt heißen das ich einen Porsche besitze und mit 10 nackten Frauen in einer Villa lebe.

    Und Farbe auf Kleidung ist auch nicht verboten, und wie kann man sich anmaßen zu behaupten es seie frische Farbe? Laut Google trocknet Sprühlack innerhalb von wenigen Minuten.

    Ach und super interessant mal wieder diese Massen hetze.
    Da heisst es direkt vielleicht haben die ja auch dort und dort gesprüht, ist die gleiche scheisse als wenn ein flüchtling Mist baut und die Leute dann behaupten das alle flüchtlinge kriminelle sind.

    Abschließend zu sagen kann ich nach ausgiebiger Recherche: die 3 Männer wurden frei gesprochen oder nicht verurteilt (wie auch immer man das nennt)

    Das heisst wieder mal,das ist alles nurbhetze ist. Beste Grüße

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    • Silvia Rinke

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      Ach hallo Ronald. Die Redaktion „maßt sich an“, tatsächlich, Informationen aus einem Polizeibericht wiederzugeben. Wie dumm, dass wir an dem Abend nicht selbst im Auto gesessen und überprüft haben, was sich darin befand oder nicht befand. Sehr aufschlussreich, was Sie uns aus den folgenden Untersuchungen und Ermittlungsergebnissen alles berichten – hätten wir eine Glaskugel (besessen), wäre es uns tatsächlich möglich gewesen, dies alles Ihrer Wahrheit entsprechend zu berichten. Tja…

      Da wir diese Möglichkeit nicht haben, bleibt – wie Sie es so schön ausdrücken – Massenhetze. Was bleibt uns und mir hier an Ihre Adresse:
      Herzlichen Dank. Einige wenige werden Ihre Ausführungen nach dieser langen Zeit noch zur Kenntnis nehmen könnnen.

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