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16 Stunden Großeinsatz in Hamm gegen Verkehrssünder, Einbrecher und andere Verbrecher

16 Stunden konzertiert auf Verbrecherjagd. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei Hamm gestern von 6 bis 22 Uhr Personen, Fahrzeuge und mögliche Aufenthalts- und Rückzugsorte von Einbrechern kontrolliert. Dabei wurde sie von der Bereitschaftspolizei, dem Zoll und der Stadt Hamm unterstützt. Zwei Festnahmen gab es – die betreffenden Personen waren mit Haftbefehlen gesucht worden.

Die Pressestelle der Polizei Hamm gibt dazu heute Morgen folgende Mitteilung heraus (wörtlich übernommen):

„Mit dem Einsatz beteiligte sich die Polizei Hamm an einem grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolltag. Solche Aktionstage haben Herr Minister Jäger sowie die Innenminister des Bundes, der Länder Niedersachsen und Rheinland-Pfalz sowie der Niederlande und Belgiens in der „Aachener Erklärung“ am 31. Oktober 2016 vereinbart.

Einbrecher müssen in Hamm immer mit Polizeikontrollen rechnen. Und das nicht nur am heutigen Dienstag. Potentielle Täter werden durch flächendeckende Polizeipräsenz und dauerhafte Kontrollen verunsichert, abgeschreckt und aus Hamm ferngehalten. Zudem gerieten bei den Kontrollen auch Verkehrssünder ins Visier der Ordnungshüter.

Fehlverhalten im Straßenverkehr führt immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen.Durch einen hohen Kontrolldruck wird die Hammer Polizei die Verletztenzahlen in der Stadt weiter senken.

Mehr als 130 Beamte überprüften 530 Personen, kontrollierten 380 Fahrzeuge, legten 7 Strafanzeigen nach Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Aufenthaltsgesetz und das Pflichtversicherungsgesetz sowie wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung vor, stellten Betäubungsmittel sicher und ahndeten 53 Ordnungswidrigkeiten. Ein Autofahrer musste eine Blutprobe abgeben. Er hatte Drogen konsumiert.

Zudem wurden noch vier Anzeigen nach Verstößen gegen ordnungsrechtliche Bestimmungen vorgelegt.

Des Weiteren nahm die Polizei zwei Personen fest. Sie wurden mit Haftbefehlen nach Diebstahl, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung gesucht.

Bereits in den frühen Morgenstunden unterstützten Polizisten das städtische Amt für Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten in der kommunalen Asylunterkunft an der Soester Straße. Gegen eine Person waren Ermittlungen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts notwendig. Sie wurde mit zur Polizeiwache genommen, konnte diese aber nach Personalienfeststellung wieder verlassen.“

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Gefällt mir sehr, daß das jetzt mal im großen Stil gemacht wird.

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  • luenne

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    gerne häufiger und gerne auch in anderen städten
    sollte man auch mal von 22-6 Uhr machen

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  • wunderlich

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    26 Stunden?? 😉

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    • Silvia Rinke

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      16. War zu früh heute morgen um 6.

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      • wunderlich

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        Nicht unbekannt.

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        • Silvia Rinke

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          :-) Das beruhigt.

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