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200 preiswerte neue Wohnungen: Erste Grundstücksangebote liegen UKBS vor

Die ersten Grundstücksangebote liegen vor – weitere sollen, müssen gleichwohl noch folgen, damit die UKBS ihr ehrgeiziges Ziel erreicht:  binnen kürzester Zeit rund 200 preiswerte Wohnungen „aus dem Boden zu stampfen“, wie UKBS-Chef Matthias Fischer es Anfang November ankündigte. Um dem Mangel an bezahlbaren Wohnungen zügig abzuhelfen, plant die kommunale Wohnungsgesellschaft bis zu 40 Mio. Euro ein. „Wir machen jetzt Nägel mit Köpfen“, kündigte  Matthias Fischer nach der Aufsichtsratssitzung im November an.

Und alle Gesellschafterkommunen der UKBS waren von Stund an aufgerufen, dem Unternehmen bebauungsfähige Grundstücke melden bzw. selbst aus städtischem Bestand zur Verfügung zu stellen. Das läuft an, bestätigte Fischer in dieser Woche auf Anfrage unserer Redaktion.“Wir haben die ersten Informationen über mögliche Grundstücksflächen von verschiedenen Gesellschaftern erhalten. Ich hoffe, dass in den nächsten Tagen noch weitere Informationen bzw. Angebote eingehen.“

Die UKBS werde sich dann näher mit den Standorten und den baulichen Möglichkeiten beschäftigen. In der nächsten Aufsichtsratssitzung soll dann gemeinsam die weitere Vorgehensweise besprochen werden.

 Die Sozialwohnungsbau-Offensive für den Kreis Unna ist auch, aber nicht nur dem wachsenden Wohnungsbedarf durch die Zuwanderer geschuldet. Schon vorher waren günstige Wohnungen in vielen Städten des Kreises knapp, insbesondere in der Kreisstadt selbst. Der UKBS-Aufsichtsrat verwies bei seiner Novembersitzung nochmals darauf, dass es   kaum Leerstände gebe, hingegen ungebremst starke Nachfrage nach bezahlbaren Mietwohnungen.

UKBS Fischer II

„Herkulesaufgabe“: UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer hofft noch auf weitere Grundstücke, um die Sozialwohnungsbau-Offensive zügig starten zu können.

35 bis 40 Millionen Euro will sich die UKBS die 200 neuen Wohnungen kosten lassen. Um Zeit und Geld zu sparen, will sie mit einem „Wiederholungsfaktor“ arbeiten – sprich, besonders einfallsreich oder aufwändig werden die Neubauten weder in Architektur noch Zuschnitt daherkommen. Mietkasernen sollen aber nicht aus dem Boden wachsen, und zeitgemäße Wohnanforderungen und energetische Aspekte werden trotz preiswerter Ausführung voll berücksichtigt, betont Matthias Fischer.

Die UKBS sprach bei der Ankündigung ihrer Offensive von einer „Herkulesaufgabe“ und bereitete die Städte und Gemeinden wohlweislich schon darauf vor, dass die enorme Investion natürlich das wirtschaftliche Gesamtergebnis schmälern werde. Ausschüttungen bis zu 24 Prozent an die Kommunen werde es dann voraussichtlich in den nächsten Jahren nicht mehr geben.

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