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20 Mio. Euro-Konzept: Dortmund will die Nordstadt aufwerten

Den „Problembezirk Dortmunder Norden“ will die große Nachbarstadt bis zum Jahr 2021 mit einem Millionen schweren Gesamtkonzept aufwerten.

Abgewrackte Häuser verschönern, neue Räumlichkeiten für Sportler im Hoeschpark, ein Therapiezentrum für minderjährige Flüchtlinge oder bessere Betreuung von Jugendlichen aus „Problemfamilien“ und minderjährige Mütter – in solche Einzelprojekte sollen in den nächsten fünf Jahren über 20 Millionen Euro fließen. Erhebliche Summen sollen auch für den Sprachunterricht aufgewendet werden; sowohl für zugewanderte Erwachsene wie für Kita- und Grundschulkinder.

Ohne Zuschüsse aus Fördertöpfen vom Land kann die Stadt das Großprojekt freilich nicht stemmen. Nach den bisherigen politischen Beschlüssen gilt: Realisiert wird nur, was auch gefördert wird.

3,4 Mio. Euro Fördergeld von Bund und Land hat gerade die Stadt Hamm für ihre Innenstadt bekommen. Das Geld soll der Aufwertung von Wohnvierteln in der südlichen Innenstadt dienen und in Teilen an den Einzelhandel in der City gehen. Über die Verwendung des Geldes entscheiden Politiker, Mitglieder der Verwaltung, Bürger und Geschäftsleute in einem gemeinsamen Gremium.

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