Rundblick-Unna » 17-Jährige im Bus sexuell belästigt – Tatverdächtiger festgenommen

17-Jährige im Bus sexuell belästigt – Tatverdächtiger festgenommen

Da fehlen einem echt die Worte! Eine 17-jährige Schülerin wurde am Freitagnachmittag in Lünen-Niederaden im Bereich der Niederadener Straße /Asterweg gegen 17.10 Uhr Opfer eines sexuellen Übergriffs durch einen älteren Fahrgast in einem Linienbus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand setzte sich der Tatverdächtige, ein 55-Jähriger Mann, neben das Mädchen und wurde körperlich zudringlich indem er sie unsittlich berührte. Glücklicherweise wurden der Busfahrer und eine Frau Zeugen des Vorfalls.

Nach Eintreffen der Polizeibeamten und während der Sachverhaltsaufnahme, meldete sich ein weiteres 17-jähriges Mädchen, das sich ebenfalls in dem Bus befand. Sie gab an ebenfalls Opfer des 55-Jährigen geworden zu sein. Ende 2015 habe sie dieser in einem Linienbus ebenfalls körperlich bedrängt und sie angefasst. Diese Geschädigte sei aber damals aus Scham und weil ihr die Situation peinlich war, nicht bei der Polizei gemeldet.

Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen daraufhin vorläufig fest. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann im September 2015 ein weiteres Opfer in einem Linienbus unsittlich berührt hatte und diese nach der Tat obendrein noch verfolgt hatte.

Der 55-Jährige wurde daraufhin ins Gewahrsam gebracht. Er musste jedoch wenig später aus dem Gewahrsam entlassen werden. Es lagen keine ausreichenden Haftgründe vor.

Die Ermittlungen dauern an.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Mädchen und Frauen, die in Lünen und Umgebung ähnliche Erfahrungen in Linienbussen gemacht haben, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231 1327441 zu melden.

Kommentare (32)

  • Günther Klumpp

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    Lieber Wutbürger Fürst und andere Trolls: Diesmal kein Kommentar zum echtdeutschen Sexualstraftäter? Bei Menschen anderer Nationalität seid Ihr doch sofort zur Stelle. Also auch diesmal: Sofort abschieben, ausweisen…-oder was?

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  • Philipp Spenhoff via Facebook

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    Es gab mehrere sexuelle Übergriffe dieses Mannes gegenüber Minderjährigen und sogar mehreren Zeugen – und dies ist für das deutsche Rechtssystem „kein AUSREICHENDER Haftgrund“? Dieser Mann wird direkt wieder entlassen?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      :-/ Auch in diesem Fall hat der Haftrichter so entschieden, ja, Philipp Spenhoff.

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    • Claudia Wittek via Facebook

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      Philipp das hab ich mich auch eben gefragt. Was soll noch passieren bis er verhaftet wird. Es ist unglaublich ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Claudia Wittek, Philipp Spenhoff: Euer Zorn ist verständllich. Solche Entscheidungen von Richtern sind auch für die Polizeis selbst immer wieder hochgradig ärgerlich und tief frustrierend, das wissen wir aus persönlichen Gesprächen.

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    • Claudia Wittek via Facebook

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      Da frage ich mich was das für Richter sind??? Wenn die selbst betroffen wären würde das Urteil bestimmt anders aussehen

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    huch….wer war das nur??

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  • Verena Rieping-Dörholt via Facebook

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    Schwarze Schafe gibt es überall, auch unter den Deutschen. Abschieben kann man die nicht aber sie müssen hier vor ein Gericht und eine dem entsprechende Strafe erhalten.

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    • Daniela Biermann via Facebook

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      Deutsche kann man nicht abschieben…richtig. ..aber die Täter einer bestimmten Herkunft schon…die nicht aus Kriegsgebieten kommen..oder kein Geld mehr für falsche Papiere hatten?

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  • Andre Sander via Facebook

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    Herr Klumpp, da haben sie recht. Wenn es ein Ausländer gewesen wäre, hätte dieser Post bestimmt schon über 100 Kommentare. Auch dieser Mann wurde, wie auch Ausländer, wieder entlassen. Diese Straftäter werden nach deutschen Recht behandelt. Das zeigt nur, wie überholungsbedürftig unser Rechtssystem ist. Wir leben nicht mehr in den 60’ern.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Auch an dich, Andre Sander. Es ist kein Wort von der Herkunft des Mannes im Polizeibericht genannt, und das lässt diese Frage offen. Die Dortmunder Polizeipressestelle verzichtet auf die Herkunftnennung generell, wenn der Täter ermittelt ist. VG.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Das schließt meine These nicht aus. Nur das ich definitiv von einen deutschen ausgegangen bin. Das ist wohl der einzige Fehler. Der Rest trifft allerdings zu.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Zustimmung, Andre Sander. Aber es ist eben nicht automatisch von einem Deutschen auszugehen. Wir werden das noch einmal näher erläuternd an den Text anfügen. VG!

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  • fürst

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    Niemand hat je behauptet, daß es keine deutschen Täter gäbe.
    Aber solche sind gewissermaßen „hausgemacht“, aus unserer Gesellschaft heraus.
    Und damit müssen wir leben und fertigwerden.
    Nichtdeutsche Täter aber sind sich „daneben benehmende Gäste“, vermeidbar eingelassen,
    deren Kriminalität in unserem (?) Land also weitgehend vermeidbar wäre.
    Ich sehe da bei den Tätern erhebliche Unterschiede.

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    • Andre Sander via Facebook

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      Natürlich, es gibt ja auch gute Bomben und böse Bomben. ? so ein Blödsinn. Was allerdings vergessen wird, ist die Tatsache das sie nur für sich Forderungen gegen Ausländer fordern können. Sie vertreten nur sich selbst. Ich für meinen Teil, bin froh das Deutschland Flüchtlinge aufnimmt, die um ihr Leben fürchten müssen. Aber auch ich kann nur meine Forderung wiedergeben. Den keiner, auch keine Gruppe, spricht für das ganze deutsche Volk.

      Nur so am Rande.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Nochmal deutlich – bevor hier jetzt umgekehrt Deutschen-Bashing losgeht. Die Polizeipressestelle Dortmund nennt die Herkunft grundsätzlich NICHT (mehr), wenn der Täter bereits festgenommen ist. Sie legt den innenministeriellen Erlass für die NRW-Polizei dazu sehr eng aus. D. h. dass sie nur die Täterherkunft nennt, wenn es zwingend erforderlich ist (z. B. für einen Fahndungserfolg). Gegenteilig verfährt die Bundespolizei St. Augustin (für Bahnhofskriminalität und Vorfälle in Zügen in unserem Bereich zuständig). Sie legt die innenministeriellen Erlass so weit aus wie möglich. D. h. in ihren Mitteilungen wird die Herkunft IMMER genannt – egal ob es sich um eine Fahndung, eine Festnahme oder Anderes handelt. Sie schreibt daher auch immer explizit „Deutscher“, wenn es sich um einen Deutschen handelt. Bei der Belästigung einer 16Jährigen aus Lünen vor einigen Wochen am Hauptbahnhof wurde die Herkunft sogar noch weiter konkretisiert auf „gebürtiger Gelsenkirchener“.

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  • Tanni Krause via Facebook

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    Einfach nur unglaublich ?

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  • Günther Klumpp

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    @all: Danke für die Kommentierung. Kriminell bleibt kriminell – und muss nach Recht und Gesetz verfolgt werden. Dafür leben wir in einem Rechtsstaat. Und der hat ein Grundgesetz, und in dem steht in Art 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. und in Art 16a
    (1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Darauf wollte ich hinweisen. Von „hausgemacht“ oder „vermeidbar eingelassen“ ist da nicht die Rede.

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  • Daniela Biermann via Facebook

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    Auch wenn jetzt wieder jemand mein Profil kritisiert möchte ich gerne mal anmerken das sowas einmal garnicht geht.Allerdings wird es in good old Germany in naher Zukunft täglich zu den News gehören. Subkultur haben wir seit Jahrzehnten hier. ..aber…da ist eine ganz neue Art Straftäter ins Land gerollt. Aber Mutti schafft das schon.

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  • Ulrike Berckhoff via Facebook

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  • Klara Neumann via Facebook

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    Warum habe ich das Gefühl, dass die Nationalität des Täters für viele wichtiger ist als die Tat an sich? Ist die Tat nicht schlimm genug??? Wenn es meine Tochter im Bus gewesen wäre, wäre es mir ziemlich egal, welcher Nationalität der Täter ist !!!!!!!!! Das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass er wohl unbestraft davon kommt. UND JA ES KANN EIN DEUTSCHER GEWESEN SEIN, ABER GENAUSO AUCH EIN AUSLÄNDER. UND NUN???

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  • Marcus Stadel via Facebook

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    Die Strafe wird gerecht ausfallen… Nicht

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  • Mike

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    Kuscheljustiz, er kann nun weiter machen ? Wo leben wir eigentlich inzwischen ? Mehrfachtäter laufen frei herum

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